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Produktionsberatung Wenzel
Dipl. Ing. (FH) Gerhard Wenzel
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Textillexikon

Für diese Sammlung von Begriffen und Erläuterungen aus der Textil- und Bekleidungsindustrie wurden mit freundlicher Erlaubnis von TWnetwork auch Inhalte aus deren Homepage verwendet.

Begriff Erläuterung
3-D Textil Textilien, die eine räumliche Struktur aufweisen.
Die räumliche Struktur entsteht entweder durch die Fadenarchitektur und/oder durch die Textilarchitektur - unabhängig davon, ob das Textil in einem einstufigen oder in mehrstufigen Fertigungsprozess hergestellt wird.
Absatz Warenwirtschaftliches Synonym für Umsatz in Stück. Formelansatz: Umsatz in Wert incl. MwSt / durchschnittlichen VK-Preise.
Absatzanalyse Analyse der bestehenden und erwarteten Gegebenheiten auf dem Absatzmarkt unter Zuhilfenahme von absatzwirtschaftlichen Kennzahlen (einzel- und gesamtwirtschaftliche Daten, z.B. Umsatz, Marktanteil, Konsumentenstrukturen, verfügbares Einkommen etc.).
Absatzmarktdaten Analyse der bestehenden und erwarteten Gegebenheiten auf dem Absatzmarkt unter Zuhilfenahme von absatzwirtschaftlichen Kennzahlen (einzel- und gesamtwirtschaftliche Daten, z.B. Umsatz, Marktanteil, Konsumentenstrukturen, verfügbares Einkommen etc.).
Abschrift Reduzierter Verkaufspreis zur Beschleunigung des Absatzes.
Abseite Von der Stoffoberseite bindungstechnisch abweichende Stoffrückseite. Kann als «Reversible» verwendet werden.
Abstandsgewirke Abstandsgewirke bestehen aus zwei Decktextilien, die durch einen Polschicht in einem definierten Abstand gehalten werden.
Die 3D-Textilien verhalten sich ähnlich einer Federkernfüllung druckelastisch und geben Einflüssen von außen mit Rückstellkraft sanft nach. In der Polschicht entsteht ein Mikroklima, das thermoregulierend wirkt. Feuchtigkeit wird nach außen transportiert, Kälte von außen abgeschirmt.
Im Wäschebereich neu auf dem Markt sind BH-Cups aus Abstandsgewirken. Weitere Anwendungen: Matratzen und Kissen, Taucheranzüge, Knie- und Ellbogenschützer für Skater-Anzüge.
Abverkaufsquote Bestandteil der Limitplanung. Gibt die Preisminderungen im Verkaufswert an, die pro Verkaufsperiode (Monat, Woche) und pro Waren- oder Artikelgruppe geplant sind, um die Abverkäufe zu beschleunigen ( Slowseller-/Penner- Management, Altwarenmanagement ).
Acceptable Quality Level (AQL), In Abhängigkeit von der produzierten Losgröße festgelegte Stichprobengröße bei einer Final Random Inspection. Anzahl der Teile, die zu einer Ablehnung bzw. Annahme des gesamten Loses führen.
Activity Based Costing Bezeichnet eine Methode der Prozesskostenanalyse. Mit der ABC-Methode wird auf Teilprozessebene über die Identifizierung von Kostentreibern sowie deren Zeit- und Kostenaufwand ein prozessorientierter Kostenansatz errechnet.
Adaptive Bekleidung Kleidungssysteme, die sich den Umgebungsbedingungen und dem physischen Zustand des Trägers anpassen.
Die Interaktionsfähigkeit ist in den Grundzügen erforscht. Für den Sport-, Freizeit und Berufsbekleidungsbereich gibt es die ersten Materialien mit interaktiver Wärme- und Kälteanpassung, leistungsabhängigem Feuchtigkeitsmanagement und umgebungsbedingter Farbveränderung.
Agent Auslandsagent, Buying-Agent; vgl. §§ 84ff HGB. Bei einem Auslandsagent handelt es sich um einen rechtlich selbständigen Vermittler, der in fremden Namen und auf fremde Rechnung tätig wird. Das Tätigkeitsfeld kann von der Analyse der Beschaffungsmärkte, der Identifikation, Bewertung und Auswahl geeigneter Lieferanten/ Hersteller sowie der reinen Vermittlerrolle reichen. Nach erfolgter Ordervergabe übernimmt der Buying-Agent im Anschluß die Koordination der Musterbeschaffung und die Durchführung des Wareneinkaufs zwischen Auftraggeber und Hersteller.
Agglomeration Räumliche Konzentration von Handelsunternehmen mit Unternehmen gleicher oder anderer Branchen. Oft siedeln sich beispielsweise Einzelhandels-Unternehmen mit unterschiedlichen Sortimenten zusammen mit Gastronomiebetrieben, Telekommunikations-Anbietern, etc. in unmittelbarer Nachbarschaft an. Durch die große Auswahl an Produkten und Dienstleistungen erhöht sich die Anziehungskraft eines Einkaufsgebietes, etwa einer Fußgängerzone. Das führt zu höherer Kundenfrequenz und damit zu einem größeren Absatzpotential für den Handel.
Ajouré Kombination von feinem Durchbruchmuster und dichten, glatten Flächen in Geweben und Maschenware.
Ajour-Muster Feines Durchbruchmuster in Maschenware oder Geweben.
Akkreditiv Das Akkreditiv ist ein international gebräuchliches Zahlungsinstrument. Die Bank des Importeurs verpflichtet sich hierbei, in dessen Auftrag und nach dessen Weisungen gegenüber dem Exporteur, vom Exporteur im Übereinstimmung mit den Weisungen erhaltene Dokumente einzulösen. Die verpflichtende Bank (eröffnende Bank) stellt dabei ein eigenständiges Zahlungsversprechen dar. Die Bank übernimmt Treuhandfunktion nach beiden Seiten.
Aktion Zusammenfassung zeitlich begrenzter Maßnahmen, die anlassbezogen unter Einbeziehung von verkaufsfördernden Mitteln mit dem Ziel der Umsatzerhöhung und/oder Imageförderung ergriffen werden.
Aktiver Transponder Auch aktiver Tag. Eine RFID-Einheit, die Radiosignale mit Hilfe einer Batterie erzeugen kann.
A-Linie Bezeichnung für eine Silhouette, die an den Schultern schmal ist und zum Saum hin ausschwingt. Die Optik erinnert an ein großes A.
Allover Muster, die über die ganze Fläche des Stoffes oder des Modells verteilt sind.
Alpaka Feines, leicht gewelltes Haar vom Alpaka, einer Lama-Art. Alpaka-Garne sind leicht, glänzend und elastisch.
Amaretta Pflegeleichtes, weiches Veloursleder-Imitat aus Faservlies auf Microfaser-Basis. Feinwäsche ist möglich.
American Retro Sport Traditionelle amerikanische Team-Sportarten wie Baseball, Basketball, Football.
AMF Naht, die durch feine, wie von Schneiderhand gearbeitete Steppstiche betont wird. Vor allem am Revers und an den Pattentaschen von Anzügen, Sakkos und Blazern zu finden.
Androgyn Die Vereinigung männlicher und weiblicher Merkmale und Wesenszüge in einer Person. In der Damenmode entsteht der androgyne Stil aus der gleichzeitigen Verwendung von Schnitten, Stoffen und Details der Damen- und der Männermode.
Anglophil Englisch inspiriert.
Angora Feines, leichtes Haar des Angorakaninchens. Garne, Gestricke und Gewebe sind besonders weich und voluminös.
Animal-Print Druckmuster, die wie Tierfelle/-häute - z. B. Schlange, Zebra, Giraffe - aussehen, auch Muster mit Tierdarstellungen.
Ankle-Boots Damenschuhe, die zwischen Pumps und Stiefeletten liegen. Reichen maximal bis zum Knöchel.
Anorak Sportliche Jacke mit Kapuze, oft aus wetterfesten Geweben, ursprünglich in Schlupfform.
Antik-Finish Ausrüstungsart, die Stoffen oder Geweben ein gealtertes Aussehen verleiht.
AOP Abkürzung für Allover- Prints
Applikation Schmuckornamente, die durch Aufkleben oder Aufnähen entstehen.
Aran-Muster Stark plastische, einfarbige Strickmuster mit Zöpfen, Rauten, Rippen-und Zickzack-Mustern. Vorbild sind handgestrickte Pullover von den Arran-Inseln (Atlantik).
Argyle Klassisches Dessin für Pullover, Westen und Strümpfe. Rautenförmige Farbflächen werden in Intarsientechnik eingestrickt. Andere Bezeichnungen: Burlington- oder Strumpfkaro.
Artikel Modell in einer bestimmten Farbe (entspricht aus Kundensicht einer Kaufoption in einer bestimmten Größe).
Artikelstammdaten Bestandsdaten, welche als Basis aller warenwirtschaftlichen Teilsysteme fungieren. In die Artikelstammdaten werden alle artikelspezifischen Informationen aufgenommen, die zur Steuerung der Warenprozesse benötigt werden.
Artisanal „Artisan“ ist ein veralteter Begriff für Handwerker. Mit artisanal werden handwerkliche Techniken bezeichnet. Modisch relevant sind beispielsweise orientalische Stickereien und Häkel-Techniken wie Macramé. Bei Strick sind das unter anderem Aran-Muster mit Zöpfen, Rauten, Zickzack-Mustern, die von den Aran-Inseln stammen.
Asean Association of South East Asian Nations. Wirtschaftszone umfasst die Länder Brunei, Kambodscha, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam.
Asia-Shirt Figurnahe Shirts, die Elemente fernöstlicher traditioneller Kleidung zeigen; typisch sind Stehkragen, zusätzlich auch Tropfenausschnitte, Knebelverschlüsse, Wickeloptiken.
Atlas Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungssystem. IT-gestütztes Zollabwicklungssystem der deutschen Zollverwaltung.
Atmungsaktivität Atmungsaktivität ist Bezeichnung für den Feuchtigkeitstransport und steht damit für die Wasserdampfdurchlässigkeit eines Materials von innen nach außen.Unser Körper produziert je nach dem was wir anhaben schon im Ruhezustand 0,16 L Flüssigkeit pro Stunde. Bei einem Spaziergang oder anderer leichter Anstrengung sind es 0,5 L in der Stunde. Bei schwerer Anstrengung steigt die Flüssigkeitsproduktion auf einen Liter pro Stunde. Besonders wohl fühlen wir uns in einer Kleidung, die für einen schnellen Abtransport dieser Flüssigkeit sorgt. Diese sogenannte Wasserdampfdurchlässigkeit ist meßbar und sagt aus, wie atmungsaktiv ein Kleidungsstück ist und den Körper vor Überhitzung bzw. vor Auskühlung optimal schützt.
Das Bekleidungsphysiologische Institut Hohenstein e. V. hat eine Methode zur Messung von Atmungsaktivität entwickelt, die sich mit dem so genannten Ret-Wert beziffern lässt. Gemessen wird der Wasserdampfdurchgangswiderstand der Bekleidung. Je geringer der Widerstand, desto besser atmet das Material.
ATP Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungssystem. IT-gestütztes Zollabwicklungssystem der deutschen Zollverwaltung.
Aufbereitung Finish- und Bügelarbeiten, Tunneln, Dämpfen, Toppen, Pressen, Kondensieren von Textilien
Ausbrenner Stoffe mit blickdichten und transparenten Musterflächen aus Garnen unterschiedlicher Rohstoffe, bei denen einer der Rohstoffe (Viskose/Polyamid oder Baumwolle/Polyester) durch Bedrucken mit Ätzpaste weggeätzt („ausgebrannt“)wird. An diesen Stellen erscheint der Stoff transparent. Andere Bezeichnung: Devoré.
Ausrüstung Gebrauchseignung und Wert eines textilen Fertigerzeugnisses werden ganz wesentlich durch die Veredlungsmaßnahmen bestimmt.
Zu den vielfältigen Ausrüstungsarten der Textilveredlung zählen u.a.: Appretieren, Bleichen, Dekatieren, Drucken, Färben, Kalandern, Prägen, Rauen, Scheren, Schmirgeln, Walken sowie die verschiedenen Sonderbehandlungen, wie z.B. antibakterielle, antimikrobielle, antimykotische, Antipilling- und antistatische Ausrüstung, Beschichtungen, Flammfest-, Fleckenschutz- und hydrophobe Ausrüstung, Imprägnieren, Krumpfechtausrüstung, Mottenechtausrüstung etc.
Authentisch Echt. Authentischer Look in der Mode ist die Beibehaltung ursprünglicher Formen eines Kleidungsstücks oder die Nachahmung einer Optik, die alle Zeichen des Getragenseins aufweist.
Auto-ID Center Das Auto-ID Center ist eine Non-Profit Organisation von Wirtschaftsunternehmen und Universitäten, die Pionierarbeit für die Entwicklung einer, dem Internet ähnlichen, Infrastruktur für das globale Verfolgen von Waren, unter Verwendung der RFID-Technologie, leistet.Auto-ID Labs,haben nach der Schließung des Auto-ID Centers am 26.Oktober 2003 die Forschungs und Entwicklungsarbeiten am EPC Network übernommen.Automatische Disposition,Nach systemgesteuertem Abgleich von Soll- und Ist-Beständen und Ermittlung der optimalen Bestellmenge wird automatisch ein Bestellvorgang ausgelöst. Wird wegen des damit verbundenen hohen Planungsaufwands überwiegend bei NOS-Artikeln eingesetzt.AVIS,Nachricht eines Lieferanten an einen Händler über eine bevorstehende Lieferung von Ware, um dem Händler die Möglichkeit zu geben, sich im voraus auf die Lieferung einzustellen.
Baby-Alpaka Feine, weiche und glänzende Wolle von den Babies südamerikanischer Schafkamele.
Babylama Feines Haar von sehr jungen Lamas (eine andere südamerikanische Schafkamelart), das nicht ganz so fein ist wie Alpaka. Lamahaar und Alpaka gehören wie Cashmere und Mohair zu den Edelhaaren.
Badges Auffällige, bedruckte oder bestickte Etiketten für die Dekoration von Kleidungsstücken.
Baggy Pants Weite Hosen mit großen aufgesetzten Taschen
Bahnenrock Hüftschmaler Rock, der aus trapezförmigen Stoffteilen (Bahnen) besteht und zum Saum hin weiter wird.
Balanced Scorecard Ausgeglichener Berichtsbogen, der innerhalb eines Managementsystems erstellt, verändert und weiterentwickelt wird. Hierfür werden ausgehend von der Strategie konkrete Ziele für die Perspektiven Finanzen, Kunde, interne Geschäftsprozesse (Sortiment/Lieferant), Lernen und Entwicklung (Mitarbeiter) definiert.
Balconet-BH BH mit Halb und Dreiviertelschalen, die oft mit Spitzen dekoriert sind, trägerlos oder mit schmalen abnehmbaren Trägern. Dieser BH-Typ hebt die Brust optisch an.
Ballerina Flacher, tief ausgeschnittener Damenschuh, mit oder ohne Knöchelriemen.
Bandeau-Form/-Ausschnitt BH-artiges Oberteil mit geradem Dekolleté, wie aus einem Band gearbeitet. Das Band kann in der Mitte gerafft sein, um die Betonung der Brust zu verstärken.
Bandeau-Pants Slips und Strings mit breiten, gerade angesetzten und die Hüfte kaschierenden Spitzbändern.
Bandeau-Top Trägerfreies, um die Brust eng anliegendes Top, meist aus elastischem Jersey. Auch Tube-Top genannt. Es gibt daneben auch viele Bandeau-Kleider.
Barcode Engl. für Strichcode. Information, die in einem Muster von Strichen unterschiedlichen Abstands verschlüsselt wird und von einem Scanner gelesen als numerischer oder alphanumerischer Identifikationscode interpretiert werden kann.
Basics Gemeint sind bei der Bekleidung Basisteile, die immer gebraucht werden und zu vielem kombiniert werden können.
Batch Produktions- bzw. Fertigungslos. In der Logistik eine zusammengefasste Bestellmenge.
Batik Den Dessins in Wachsbatik-Technik nachempfundene Druckmuster. Bei original Wachsbatiken wird der Stoff mustergemäß mit Wachs abgedeckt, beim Färben entstehen Brüche im Wachs, sodass die Musterflächen etwas verschwommen wirken und von charakteristischen Farbadern durchzogen sind.
Batist Feines Gewebe für Blusen und Wäsche in Leinwandbindung aus Baumwolle oder Baumwolle/Polyester. Durch den Polyester-Anteil wird die Ware knitterärmer und pflegeleichter.
Bauernbluse Bluse im Folklore-Stil aus Baumwolle und Leinen. Typisch: Verschluss durch Bänder, Schnürungen, Haken/Ösen. Schlupf-Form mit gezogenem oder durch Smok elastischem Ausschnitt. Dekor durch einfarbige und bunte Folklore-Stickereien und grobe Häkelspitze.
Bauernrock Weiter, bauschiger wadenlanger Rock mit ein bis drei Stufen, auch mit (oft hervorblitzendem) Unterrock. An der Taille wird die Weite durch Einkrausen oder Fältchen in einem Bund zusammengefasst.
Baukasten-System Gemeint sind in der Männer- und jetzt auch in der Damenmode Anzüge und Kombinationen, bei denen die Basisteile in unterschiedlichen Größen zusammengestellt werden können.
Baumwolle Samenhaare einer malvenähnlichen, subtropischen Staudenpflanze. Baumwollprodukte sind filzfrei, strapazierfähig, hautsympathisch, widerstandsfähig gegen Hitze. Sie nehmen Feuchtigkeit auf, haben eine hohe Reißfestigkeit und lassen sich gut reinigen. Waschen bis 95 Grad möglich.
Bedarfsermittlung Der Stückbedarf einer Periode wird über den geplanten Stückumsatz, korrigiert um den geplanten Bestandsab- bzw. anbau in Stück ermittelt. Bei der wertmäßigen Bedarfsermittlung werden die Abschriften zusätzlich als bedarfserhöhend eingeplant. Formel für die wertmäßige Bedarfsermittlung: Bedarf = Umsatz - Anfangsbestand + Endbestand + Abschriften
Belegloses Kommissionieren Auf papierlosen Datenübertragungstechniken wie EDV, Funk, etc. beruhendes Rüsten nachgefragter Artikel.
Bell Bottom Knieenge, klassische Jeansform mit ausgestellter Fußweite und glockenartigem Fall.
Benchmarking Benchmarking beinhaltet den Vergleich von Produkten, Dienstleistungen und insbesondere Prozessen zwischen Unternehmen. Die Gegenüberstellung wichtiger Leistungskennzahlen zeigt, wo ein Unternehmen im Vergleich zu seinen Wettbewerbern steht. Darüber hinaus können erfolgreiche Vorgehensweisen von Spitzenunternehmen ( Best Practice ) übernommen werden oder Anregung zur unternehmensinternen Innovation geben.
Berberstreifen Markante Streifen in hellen und dunklen Naturtönen.
Bermudas Gerade Hose in knieumspielender Länge. Für junge Mode sind sie eng und kniefrei, jedoch stets länger als Shorts.
Beschaffungskonditionen Unter Beschaffungskonditionen werden die Liefer- und Zahlungsbedingungen sowie der Preis zusammengefasst.
Beschaffungslogistik Teil der logistischen Kette von der Produktion über das Auftragsmanagement bis zum Wareneingang im Zentrallager des Händlers.
Beschichtete Stoffe Web- oder Maschenstoffe mit einem Belag aus chemischen Stoffen (z.B. Polyurethan oder Teflon). Die Oberflächen der Stoffe werden dadurch aus modischen Gründen verändert. Wetterschutz und Fleckenschutz sind funktionelle Gründe für eine Beschichtung.
Beschichtung Beschichtung ist ein Textilveredlungsprozess, der die funktionelle Eigenschaft von Textilien verändert.Unter Beschichten versteht man das ein- oder beidseitige Aufbringen von Substanzen auf Fasern Gewebebahnen, Gewirke oder Faservliese, um durch die Kombination von verschiedenen Rohstoffen ein neues Produkt bzw. eine Synergie der Eigenschaften zu erzielen. Die Beschichtung kann als Streichmasse oder Schaumfolie ein- oder beidseitig auf das Textil aufgebracht werden.
Man unterscheidet zwischen luft-/wasserundurchlässiger und wasserdampfdurchlässiger, poröser Beschichtung.
Welche funktionellen Eigenschaften erzielt und ob diese auch eine lange Lebensdauer besitzen sollen, entscheidet über die Auswahl des Beschichtungsmaterials.
Ziel dieses Beschichtungsverfahrens ist eine Veränderung der physikalischen Eigenschaften des Trägermaterials. Beeinflusst werden können Wasserdichtheit, mechanische Festigkeit, Chemikalienbeständigkeit, Lichtechtheit, Abriebfestigkeit, Gas- und Feuchtigkeitsdurchlässigkeit, Design, Aussehen, Haptik, Oberflächengestaltung und Volumengebung. Die Textilbeschichtung ist ein Unterbegriff der Textilveredelung.
Besteht der Anspruch, dass das Textil wetterbeständig ist, über einen optimalen Feuchtigkeitstransport verfügt, Wasser- und Schmutz abweisend ist, eine hohe Abriebfestigkeit bei gleichzeitig weicher Oberfläche besitzt, knickfest ist und Lösemittelunempfindlich sowie auch eine sehr gute Atmungsaktivität zeigt und bei Kälte elastisch bleibt, dann bedeutet dies auch eine wesentlich aufwändigeres Beschichtungsverfahren.
Die Textilbeschichtung unterscheidet sich von der sogenannten Textilausrüstung,
Beschwerdemanagement Darunter wird das ganzheitliche, organisierte Management von Kundenbeschwerden verstanden. Kundenbeschwerden werden erfasst und analysiert. Diese Auswertungen bilden die Grundlage für Planung, Durchführung und Kontrolle vorbeugender Maßnahmen. Effizientes Beschwerdemanagement ist die Voraussetzung für Kundenzufriedenheit im Handel.
Best Practice Definiert den von Spitzenunternehmen der Branche praktizierten Prozess-, System- und/oder Organisationsstandard. Ist im Zusammenhang mit Benchmarking ein wesentliches Instrument zur Bewertung der eigenen Ist-Position und zukünftigen, potenziellen Leistungsfähigkeit.
Bestands-/Umsatzquote Kennzahl zur Steuerung der Filialbestände. Die Zahl sagt aus, wie sich die Filialbestände in Relation zu den Monatsumsätzen verhalten. Formelansatz: (Bestand in Stück / Wert) / (Umsatz in Stück / Wert).
Bestandskalkulation in %, Bezeichnet die in den Beständen liegende Warenkalkulation; je nach Abschriftensystematik vor oder nach Abschriften. Unternehmensindividuell ist noch nach EK/VK-Kalkulation zu unterscheiden.
Bestandsmanagement Betrifft die warenwirtschaftlichen Prozesse zur Steuerung von Beständen, Lagerumschlag, Abschriften und Rohertrag. Die wesentlichen Elemente des Bestandsmanagements sind das Open-to-Buy als aktionsauslösendes Element, das Bestseller- und Slowsellermanagement sowie die flankierenden Komponenten Abschriftensimulation und Open-to-Ship.
Bestsellermanagement Teilprozess der Steuerung, in dem gut- bzw. bestverkaufte Artikel ( Renner ) schnellstmöglich identifiziert werden. Deren Abverkaufsdaten werden mit den Herstellern und deren Vorstufen ausgetauscht und ein kurzfristiger Reassortierungsprozess wird in Gang gesetzt. In besonders modischen Unternehmen werden auch externe Bestseller identifiziert, ggf. kopiert/leicht verändert und in schnellen Entscheidungsprozessen gekauft.
Betriebstyp Ein Betriebstyp ist eine Gruppe von Einzelhandelsbetrieben mit gleicher vertrieblicher Ausrichtung, z.B. Warenhäuser, Fashion-Fachgeschäfte, Fashion-Fachmärkte, Sporthäuser.
Bicolor Zweifarbigkeit bei Garnen, Zwirnen, Buntgeweben und Druckdessins.
Biesen Abgenähte, schmale Stofffältchen, vor allem zur Verzierung von Blusen und Hemden.
Biker-Jacke Figurbetonende, meist taillenkurze Jacke im Stil von Motorradjacken.
Billet-Tasche Kleine Tasche (mit Patte) oberhalb der rechten Seitentasche an Herren-Anzugjacken und Sakkos. Billet (französisch)=Fahrkarte, kleine Karte.
Blasebalgtasche Aufgenähte Tasche mit großem Fassungsvermögen, das durch eingelegte Falten am Taschenansatz erreicht wird.
Blazer Hüftlange ein- oder zweireihige geknöpfte Jacke mit Kragen und Revers. Klassisch mit Goldknöpfen und aufgesetzten Taschen.
Blazermantel Körpernaher Mantel im Blazerstil für die DOB. Typisch sind Reverskragen, schmale Ärmel, ein- oder zweireihiger Verschluss. In der HAKA heißt diese Form „Paletot“.
Bleached Englische Bezeichnung für gebleicht. Wichtig vor allem für Jeanswear.
Bleistiftrock Schmaler knie- bis wadenlagner Rock, gerade oder zum Saum hin enger werdend.
Blockstreifen Breiter Quer- und Längsstreifen, zwei- oder mehrfarbig.
Blouson Taillenkurze bis hüftlange Jacke, die durch elastische oder feste Bünde an unterem Jackenabschluss und Ärmeln eine blusige Form erhält und an den Bünden schoppt. Auch taillenkurze sportliche Jacken mit festen Bünden, die Lumber (sprich Lömber), werden inzwischen Blousons genannt.
Blusenjacke In der DOB leichte, meist ungefütterte Jacke im Blusenstil, mit typischen Blusen-Details (Hemdkragen, Knopfleiste, aufgesetzte Taschen, evtl. Manschetten, gerundeter Saumabschluss).
Blusenmantel Leichter, meist ungefütterter Mantel im Blusenstil, mit typischen Blusendetails (Hemdkragen, Knopfleiste, aufgesetzte Taschen, evtl. auch Manschetten und gerundeter Saumabschluss). Kann auch als Hemdmantel bezeichnet werden.
Boat-Shoe Aus dem Segelsport stammender Halbschuh, daher auch „Segelschuh“ genannt. Häufig mit seitlich eingezogenen Lederschnüren, die über der Lasche geknotet werden. Materialien: häufig aus zweifarbigem Leder und mit Gummisohle.
Body Englisch für Körper. In der Mode hautenger Anzug ohne Beine aus Maschenware. Ausschnittform und Ärmel sind variabel.
Bohemian Auch Bohème-Stil oder kurz Boho-Chic genannt. Lässiger Look mit Hippi- und Gipsy-Einflüssen aus den 70er Jahren: Kleider, Schlaghosen, Fellmäntel, Druckmuster und florale Dessins. Individuelle Kombination von Farben, Mustern und Stoffen. Propagiert wird dieser Stil von Celebrities wie Sienna Miller oder Mischa Barton.
Boiled Wool (engl: gekochte Wolle) Strick aus reiner Wolle, der durch Kochen „einläuft“. Der Strick verfilzt, somit schieben sich die Fasern dicht aneinander. Dadurch entsteht eine hohe Strapazierfähigkeit. Im Vergleich: Als Loden wird verfilzter, gewebter Stoff bezeichnet.
Bolero kurze Jacke, die meistens gerade die Brust bedeckt und meistens ohne Verschluss gearbeitet sind. Zur Zeit in der Maschenmode wie in der Konfektion ein angesagter Stil.
Bomberjacke Kurze Blousonform im Military-Stil, ähnlich der Fliegerjacke.
Bonding Unter Bondieren versteht man das Verkleben von zwei Textilbahnen mit Klebern oder Thermoplasten.
Bondings Durch Kleber miteinander verbundene Web- und Maschenstoffe, die interessante Abseitenverarbeitung ermöglichen (Abseite=Stoffrückseite). Andere Bezeichnung: Kaschierung.
Bonus Nachträgliche Kundenvergütungen.
Boot Legs Hosen mit soviel Fußweite, dass Stiefel darunter passen. Andere Bezeichnung: Boot Cuts.
Boots Englisch für Stiefel. Biker Boots sind modische Stiefel im Stil von Motorradstiefeln mit dicken Sohlen. Boxer Boots haben dünnere Sohlen, Schnür- und Klettverschlüsse. Chelsea Boots sind knöchelkurze Männerstiefel mit seitlichen Elastik-Einsätzen, dieser Stil wird jetzt auch für Damenstiefel variiert.
Bordüre Gemusterter Streifen, der nur einen Teil des Kleidungsstückes schmückt (z. B. den Hosen- oder Ärmelabschluss oder den Rocksaum).
Bouclé Bezeichnung für ein Garn oder Gewebe, das durch einen Effektzwirn mit kleinen Schlingen und Knötchen eine unruhige, noppige Oberfläche erhält.
Boxy Shape Kurze, kastige Form bei Jacken und Pullis. Löst im Winter zum Teil die A-Linie ab. Findet vor allem bei konfektionierten Wolljäckchen Einsatz.
Breeches Sport- und Reithose, die um die Oberschenkel sehr weit, ab Knie hauteng geschnitten ist. Für modemutige, schlanke Frauen eine Alternative zur schmalen Reiterhose. Sonst unvorteilhaft.
Breitschwanz Felle von sofort nach der Geburt getöteten Lämmern des Karakul-Schafes. Die Felle haben sehr dünnes, leichtes Leder, die Felloptik ist flach und leicht gelockt.
Broderie Anglaise Stickerei mit Löchern im Stickgrund, die mithilfe eines feinen Messers auf der Stickmaschine in den Stoff geschnitten werden. Wird für Blusen und Dessous verwendet und ergibt eine Optik wie aus Omas Wäschetruhe.
Brokat Ursprünglich mit Gold- oder Silberfäden bestickter, kostbarer Stoff. Heute seidiger, oft auch mit Lurex-Fäden durchzogener, mehr oder weniger glänzender Jacquardstoff in aufwendiger Musterung für festliche Anlässe.
BTE-Warengruppenschlüssel Beispielhafter Aufbau einer Warenklassifizierung nach den Richtlinien des BTE/Köln (Bundesverband des Deutschen Textileinzelhandels).
Budapester Klassischer, leicht rustikal angehauchter Herrenschuh, der in der ungarischen Schuhmachertradition seinen Ursprung hat. Der Budapester ist mit herzförmiger Lochmusterung an der Vorderkappe versehen. Budapester-Varianten gibt es auch als Frauenschuh, zum Teil mit Blockabsatz.
Budget Vorgabe verbindlicher Zielgrößen an einen Verantwortungsbereich für einen abgegrenzten Zeitraum.
Buffies Gewaschene oder eingebackene Sitzfalten bei Jeans.
Bügel-BH BH mit Bügeln, der Halt geben soll.
Bundeseinheitliche Betriebsnummer (BBN Nummer zur Verschlüsselung von Lieferanten.
Business to Business (= B2B) Teilbereich des E-Commerce; steht für elektronischen Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern.
Business to Consumer (= B2C) Teilbereich des E-Commerce; steht für elektronischen Geschäftsverkehr zwischen Handel und Endkonsument.
Business-Look Englische Bezeichnung für Geschäft, Job. Gemeint ist dezente, aber anspruchsvolle Bekleidung.
Bustier Eng anliegendes, kurzes Oberteil mit Trägern, das die Taille frei lässt.
Caban Sportliche hüft- bis oberschenkellange Jacke, gerade oder leicht tailliert. Typisch: breite Reverskragen, zweireihig geknöpft, Schubtaschen.
Cache - Coeur Frei übersetzt ein „Herzbedecker“. Kleine, leichte Strickjacken, die gerade die Brust bedecken. Oft in Retro-Anmutung, weil sie wie von Hand gehäkelt oder gestrickt aussehen. Zurzeit oft aus Mohairgarnen in Ajourmuster gestrickt - sehen wie Bettjäckchen aus.
CAD Abk. für Computer Aided Design: In der Textilindustrie das computergestützte Design von Kollektionsentwürfen bis zu produktionsreifen Dokumenten, die an die Produktion des Lieferanten weitergegeben werden. Mit CAD können sowohl zweidimensionale Zeichnungen als auch dreidimensionale Modelle kreiert werden. Zusätzliche Einsatzgebiete sind Filialgestaltung und -einrichtung.
Camisole Ausgeschnittenes, gerad die Brust bedeckendes taillenlanges wäschiges Top. Wichtig ist die feminine Dekoration mit Spitzen, Verschnürungen etc. Kann auch als sexy Oberteil getragen werden.
Camouflage-Muster Französisch für Tarnmuster. An Militäruniformen orientierte Fleckenmuster in Laub- und Erdtönen.
Canvas Strapazierfähiges grobes Gewebe in Leinwandbindung, vor allem aus Baumwolle oder Baumwolle/Leinen.
Capri-Hose Dreiviertellange, schmale Hose mit kurzen Seitenschlitzen. Ursprung in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts.
Car Shoe Sportiver Stadt-Schuh, verwandt mit dem Mokassin. Das Besondere: Die Sohle zieht sich bis zur Ferse hoch.
Carcoat Wörtlich Automantel. Gemeint ist ein Bekleidungsstück, das mit einer Länge von 95 bis 105 cm länger als eine lange Jacke aber kürzer als ein Kurzmantel ist. Praktisch für Autofahrerinnen.
Cardigan, Ein- oder zweireihig geknöpfte kragenlose Jacke mit V-Ausschnitt.
Cargo Pants Weite Hose im Stil von Arbeitskleidung (Workwear). Typisch sind große aufgesetzte Taschen auf den Hosenbeinen.
Cargos Bequeme Uniformhose mit Tunnelzügen, aufgesetzten Blasebalgtaschen, Riegeln, Klappen und Gürtelteilen. Kommt ursprünglich aus der Luftfahrt. Modische Varianten sind schmaler geschnitten und in der Detailarbeit wesentlich reduzierter.
Carier Übernimmt gewerbsmäßig die Beförderung von Gütern oder Passagieren. Ist somit jede natürliche oder juristische Person, mit der oder in deren Namen ein Beförderungsvertrag mit einem Reisenden oder einem Versender abgeschlossen wird. Im Luftverkehr umfasst der Begriff Carrier den Luftbeförderer oder Luftfrachtführer, welcher den Flugschein bzw. den Luftfrachtbrief herausgibt, sowie alle Luftbeförderer, die es übernehmen, den Fluggast und dessen Gepäck bzw. eine Luftfrachtsendung aufgrund des Vertrages zu befördern oder sonstige Dienste, die mit der Luftbeförderung in Beziehung stehen (z.B. Lagerung eines Gutes am Bestimmungsflughafen), zu leisten. Carrier sind im diesen Sinne in erster Linie die jeweiligen an der Beförderung beteiligten Fluggesellschaften. Ein Fluggesellschaft muss aber nicht immer als Carrier auftreten: Stellt sie z.B. einen Flugschein oder Luftfrachtbrief aus, der ausschließlich eine Beförderung auf Strecken anderer Luftbeförderer vorsieht, handelt sie lediglich als Agent. Umgekehrt muss es sich bei einem Carrier nicht zwangsläufig um eine Fluggesellschaft handeln: Im Sammelladungsverkehr nämlich ist es eine Spedition, die mit ihren Kunden im eigenen Namen Beförderungsverträge abschließt und den Sammelladungsverkehr in eigener Rechnung durchführt. Sie werden als vertraglichen Luftfrachtführer (contracting carrier bzw. indirect carrier) im Unterschied zur Fluggesellschaft, die für den Transport ihrer Sendungen eigene Flugzeuge einsetzt und bei dieser Konstellation die Rolle des ausführenden Luftfrachtführers (actual carrier bzw. operating carrier) einnimmt.
Carmen-Stil Ein Stil für Bluse/Rock-Kombinationen und Kleider. Oberteile sind schulterfrei und oft von Rüschen eingefasst, weit schwingende Röcke haben häufig Rüschen. Oft betonen breite Gürtel die Taille.
Case Tagging Verwendung von RFID-Transpondern auf Umverpackungen und Verpackungen( z.B. Kartons ). Siehe auch Unit Tagging, Item Tagging.
Cash & Carry Betriebsform des Großhandels, bei der die Kunden nach dem Prinzip der Selbstbedienung die gewünschten Produkte in einem Markt selbst zusammenstellen, bezahlen und abtransportieren. Das Leistungsangebot steht ausschließlich gewerblichen Kunden und institutionellen Großverbrauchern, wie z.B. Krankenhäusern, zur Verfügung.
Cashmere Feines, dichtes Unterhaar, das die Kaschmirziege nur einmal im Jahr verliert (etwa 100 g. pro Tier). Cashmere gehört zu den sehr feinen und teuren „Edelhaaren“.
Casual-Stil Casual (englisch)=bequem. Lässige, aber nicht nachlässige Kleidung im Gegensatz zu formeller Kleidung.
Category Management Ursprünglich substantieller Teil der ECR-Philosophie. Steht für die ganzheitliche Planung und Steuerung von Warengruppen (Categories) als strategische Geschäftseinheiten. Heute insbesondere als Organisationsform vertikal ausgerichteter Prozessketten definiert: Der Category Manager ist im Rahmen seiner Category für die gesamte warenwirtschaftliche Kette vom Lieferantenmanagement über Sortimentsplanung, Produktentwicklung/Design, Beschaffung, Best- / Slowsellermanagement bis zum Flächenmanagement verantwortlich.
Celebrity Englischer Begriff für prominente Person oder Star. Celebrities wie Kate Moss prägen via Boulevard-Presse den weltweiten Modetrend.
CEPS Abkürzung für „Common Electronic Purse Specifications“. Elektronische Geldbörsen sind kleine Programme, die auf einer Smart-Card - z.B. Eurocheck-Karte mit Chip - ablaufen und mit denen sich Geldbeträge auf Chipkarten speichern lassen. Man kann damit telefonieren und im Internet sowie in entsprechend ausgerüsteten Geschäften einkaufen. Viele Unternehmen setzen auf die neue Zahlungsform. Zum Beispiel plant Microsoft ein Betriebssystem für Smart Cards. Bislang konnten sich die elektronischen Geldbörsen jedoch nicht durchsetzen, weil ein gemeinsamer Standard für die konkurrierenden Geldinstitute fehlte. Seit Mastercard seine Unterstützung für die Visa-Spezifikation CEPS zugesagt hat, ist ein weltweiter Standard in greifbare Nähe gerückt.
CFR - cost and freight „Kosten und Fracht“ bedeutet, dass der Verkäufer die Kosten und Fracht zu tragen hat, um die von ihm freigemachte Ware zum benannten Bestimmungshafen zu befördern. Der Käufer übernimmt jedoch die Verantwortung nachdem die Ware an Bord ist.
C-Gang (Konkurrenz-Gang), Mitbewerberbeobachtung bezogen auf Werbung (Anzeigen, Prospekte), Ladengestaltung, Sortiment und Preis mit dem Ziel, die Entwicklungen am Standort frühzeitig zu erkennen, um darauf reagieren zu können.
Chambray Leichtes Baumwollgewebe in Leinwandbindung. Der Faux-uni-Effekt (falsches Uni) entsteht durch weiße Kette und farbigen Schuss, manchmal verstärkt durch Flammengarn.
Chanel-Optik Coco Chanel entwarf in den 50er Jahren Kostüme, Mäntel, Kleider etc. aus Fantasie-Tweeds mit Einfassungen aus Bändern, Borten oder Samt an Kragen, Taschen, Kanten. Die Merkmale werden immer wieder neu variiert.
Change Management (MOC Technik zur Identifizierung, Aufhebung und/oder Reduzierung von Blockaden und Widerständen in Veränderungsprozessen. Change Management (auch Management of Change oder MOC) heißt daher, Veränderungsprozesse auf Unternehmens- und persönlicher Ebene proaktiv zu planen, zu initiieren, zu realisieren und zu stabilisieren . Das Spektrum der Veränderungsinhalte reicht dabei von der strategischen Ausrichtung bis zur Durchführung von Maßnahmen auf Mitarbeiterebene.
Changeant Gewebe mit unterschiedlich farbigen Fäden in Kett- (längs) und Schussrichtung (quer). Je nach Lichteinfall und Blickwinkel entsteht eine schillernde Optik.
Chaotische Lagerung Artikel bzw. Lagereinheiten werden keinem vordefinierten Lagerplatz zugeteilt.
Charge Teilmenge eines Artikels, die bestandsmäßig von anderen Teilmengen des Artikels getrennt geführt wird. Sie werden bei Artikeln verwandt, die aufgrund des Herstellungsprozesses jedesmal leicht unterschiedliche Merkmale besitzen. Typische Chargen-Artikel sind Keramikfließen, Teppichböden, Lebensmittel mit unterschiedlichen Haltbarkeitsdaten etc.
Charms Modebewusste Frauen trugen sie bis jetzt am Handgelenk, Schlüsselbund, Handtasche oder am Gürtel. Jetzt werden die Anhänger in Ketten eingehängt, um sie noch fülliger zu machen.
Chasuble Sehr lange ärmellose Weste, die bis zur Kleiderlänge variiert werden kann.
Checks Englisch für Karos.
Chelsea-Boot Knöchelhoher Stiefel für Männer und Frauen. Typisch sind elastische Einsätze statt Reißverschluss.
Chenille Samtiger Effektzwirn (Raupenzwirn) mit kurzem Faserflor.
Cheviot Streichgarnstoff aus gröberer und dadurch rauer Wolle in Köperbindung für die HAKA.
Chevron Wollgewebe in Doppelköperbindung, vergleichbar mit der Fischgratbindung.
Chiffon Feines, sehr leichtes und sehr transparentes Gewebe aus Seide oder Chemiefasern mit sandigem Griff.
Chinchilla Sehr wertvolles bläulich graues, superweiches und glänzendes Fell einer südamerikanischen Kaninchenart.
Chino Hose aus hellem Baumwollstoff. Original (wie in der US-Army) mit Bundfalten, zwei Schubtaschen vorn und zwei Gesäßtaschen.
Chinos Legere Baumwoll-Hose mit Schubtaschen, ohne Bügelfalten und Bundfalten. Auch Flatfront-Hosen genannt. Werden als Alternative zu Jeans gesehen
Chintz Gewebe, das durch Druck und Temperatur in der Ausrüstung Glanz und eine geschlossene Oberfläche erhält. Dieser Effekt ist nicht waschbeständig. Für dauerhaften Effekt wird die Ware beschichtet.
CIF - cost, insurance, freight „Kosten, Versicherung, Fracht“ bedeutet, dass der Verkäufer die Kosten und Fracht zu tragen hat, um die von ihm freigemachte Ware zum benannten Bestimmungshafen zu befördern. Der Käufer übernimmt jedoch die Verantwortung nachdem die Ware an Bord ist. Gleichzeitig hat der Verkäufer eine Seetransportversicherung gegen das vom Käufer zu tragende Risiko abzuschließen. Gilt nur für See- und Binnenschifftransporte.
CIP - carriage and insurance paid „Frachtfrei versichert“ bedeutet, dass der Verkäufer die Kosten und Fracht zu tragen hat, um die von ihm freigemachte Ware zum benannten Bestimmungshafen zu befördern. Der Käufer übernimmt jedoch die Verantwortung nachdem die Ware an Bord ist. Gleichzeitig hat der Verkäufer eine Seetransportversicherung gegen das vom Käufer zu tragende Risiko abzuschließen hat. Gilt für jede Transportart.
City-Hemd Gepflegtes, formelles Oberhemd.
City-Stil Gepflegte Bekleidung, die für die Stadt und den Job geeignet ist.
Class 1 Standard Der Auto-ID-Class 1 Standard beschreibt, in welcher Form welche Dateninhalte auf dem EPC-Transponder hinterlegt werden können und wie die ( De- ) Kodierung der Informationen erfolgt. Um sicherzustellen, dass RFID-Etiketten verschiedener Hersteller überall problemlos gelesen werden können, wurde im Dezember 2004 ein neuer Standard verabschiedet, der EPC Class 1 Version 2, kurz: Gen 2. Mit Gen 2 wird erstmalig ein global einheitliches Protokoll zur Verfügung gestellt.
Claudine-Kragen Auch „Bubikragen“ genannt. Er zeichnet sich durch eine runde, steglose und flachliegende Form aus.
Clean Englische Bezeichnung für „sauber“, „adrett“.
Cloqué Gewebe mit blasigem Muster, das durch unterschiedlich stark schrumpfendes Garn entsteht.
Club-Hose In der HAKA uni und gestreifte Baumwollhose in Club-Farben.
Club-Stil Klassisch-sportive Moderichtung in der HAKA, die sich in Stil und Farben (vor allem Marine/Rot/Weiß oder Ecru, auch Gold, Dunkelgrün, Weinrot) an Clubuniformen orientiert.
Clutch Englisches Wort für fest umklammern. Sehr flache, henkellose Damentasche für den Abend, die entweder in der Hand getragen oder unter der Achsel eingeklemmt wird.
Coco-Jäckchen Die Jackenform ist kurz, kragenlos oder mit Reverskragen, die Kanten sind eingefasst.
College-Look Lässiger Sports-wear-Look, der sich am Bekleidungsstil amerikanischer Universitäten orientiert.
Colourblocking Wörtlich: Farbe abblocken. Gemeint ist die Gegenüberstellung von verschiedenen Farbflächen, um markante Farbkontraste zu erzielen.
Coloured Denim In Modefarben eingefärbter Denim, nicht in klassischem Blau.
Combat-Hose Aktueller Ausdruck für Hose im extremen Military-Stil.
Commitments Abnahmezusagen an Lieferanten, die noch nicht / nicht vollständig abgerufen wurden; vergleichbar mit Blockaufträgen. Siehe auch Auftragsmanagement.
Computer Aided Quality Assurance (CAQ), Unter dem Begriff werden alle Funktionen der Qualitätssicherung zusammengefasst, die Computeruntergestützt ablaufen. Die Einsatzbereiche heutiger CAQ-Systeme umfassen bisher i.d.R. die Bereiche Fertigungs- und Prüfvorbereitung, Beschaffung, Fertigung und Prüfung der Bauteile.
Concession Kooperationsform, bei der wesentliche Sortimentsbestandteile von Fremdpartnern bewirtschaftet werden im Sinne von Budget- und Sortimentsplanung, Beschaffung und Warensteuerung. Üblicherweise setzen Concessionnehmer auch Ladenbau- und Visual Merchandisingkonzepte verantwortlich um. Die Steuerung des Verkaufspersonals liegt i.d.R. beim Concessiongeber. Der Umsatz geht vollständig an den Concessiongeber, der dem -nehmer für dessen Leistungen eine Concessionfee (in % vom Umsatz) bezahlt.
Continuous Replenishment Bezeichnet die automatische, computergestützte Nachbestellung von Basis- (Never-out-of-Stock) Artikeln.
Continuous Replenishment Programs Programm zur kontinuierlichen Bestandsauffüllung. Ein Programm, welches Aktivitäten und Verantwortlichkeiten zwischen Handel und Hersteller beschreibt, um eine kontinuierliche Wiederauffüllung der Lager beim Verteiler sicherzustellen.
Controlling Controlling ist ein funktionsübergreifendes Steuerungsinstrument, das den unternehmerischen Entscheidungs- und Steuerungsprozess durch zielgerichtete Informationsverarbeitung unterstützt. Controlling sollte nicht mit einer vergangenheitsbezogenen Kontrolle verwechselt werden, sondern ist vielmehr gegenwarts- und zukunftsbezogen.
Convenience Store Kompaktes Ladengeschäft zur Deckung des kurzfristgen Bedarfs, zeichnet sich zumeist durch lange Öffnungszeiten sowie günstige Erreichbarkeit aus.
Cord Rippensamt. Die Rippen können fein (Babycord), mittelbreit (Genuacord), sehr breit (Breitcord) und unterschiedlich breit (Fancycord) sein.
Corsage Trägerloses Oberteil mit ausgearbeitetem Büstenteil. Durch elastische Einsätze an den Seiten oder im Rücken kann der Sitz der Corsage optimiert werden.
Cosmeto- Textiles Textilien mit Wellness-Inhaltsstoffen, die während des Tragens die Haut pflegen, kühlen oder vitalisieren, werden immer stärker nachgefragt.
Pflegende Substanzen auf natürlicher Basis, die in Textilien wie Bettwäsche, Strümpfe und Socken integriert werden sind beispielsweise Aloe Vera, Gingko, Shea-Butter, Aprikosenkernöl oder Hagebuttenöl.
Cotelé Französischer Ausdruck für gerippt. Stoff mit fest gewebten, etwas plastischen Längsrippen.
Cotton Englisch für Baumwolle.
Country-Look Modestil, der an die traditionelle sportlich-gepflegte Bekleidung des englischen Landadels erinnert.
Couture französisch für Schneiderkunst. Haute Couture bezeichnet Schneiderkunst mit hohem handwerklichem Anspruch.
Covercoat Glatter, strapazierfähiger Kammgarnstoff in Köperbindung mit Moulinézwirn in der Kette. Typisch: Diagonaloptik und unruhig gesprenkelte Oberfläche.
CPD Abkürzung für „Cross Docking Punkt“
CPFR Abk. für „Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment“. Weiterentwicklung des Quick Response- bzw. ECR-Konzeptes unter besonderer Berücksichtigung des Internets, wobei Plan- und Steuerungsdaten in standardisierter Form über das Web übertragen werden.
CPT - carriage paid „Frachtfrei“ bedeutet, daß der Verkäufer die freigemachte Ware dem von ihm benannten und bezahlten Frachtführer liefert. Der Käufer trägt alle Kosten und Gefahren, die nach erfolgter Lieferung auftreten.
Crash Knautschausrüstung, durch die unregelmäßige Längs- und Querknitter hervorgerufen werden.
Crash-Stoffe Webstoffe mit unregelmäßig geknitterter Oberfläche, die durch Knautschausrüstung entsteht. Der Effekt ist nur bei Synthetics oder Synthetic-Mischungen beständig.
Crêpe-de-Chine Feines, seidiges Gewebe und Seidengewebe mit fließendem Fall, dezentem Glanz und sandiger Struktur, die durch weich gedrehtes Kettmaterial und in abwechselnden Drehrichtungen hochgedrehtes Schussgarn entsteht.
CRM Abk. für Customer Relationship-Management. CRM ist die Pflege von Kundenbeziehungen mittels einer Softwarelösung, die alle Geschäftsvorgänge und Informationen eines Kunden erfasst (z.B. die Analyse aller Kauftransaktionen eines Kunden; darauf basierend der Versand von Spezialkatalogen).
Cross Docking Prozess der logistischen Kette, bei dem die Anlieferung der Ware an dem Cross Docking Punkt (CDP) und die Auslieferung an den Empfänger zeitlich und/ oder mengenmäßig so koordiniert wird, dass Einlagerungsprozesse und die dazu gehörigen Aktivitäten eines typischen Bestandslagers entfallen.
Crossdressing Mix von Kleidungsstilen, die aus traditioneller Sicht nicht zueinander passen.
Curly-Lamm Velours-Leder vom Lamm, dessen Wollseite (Fell) in ihrer natürlichen Locke (curly=lockig) belassen wird.
Cut Outs Englisch für „Ausgeschnittenes“. Gemeint sind ausgeschnittene Gucklöcher, vor allem bei Maschenoberteilen, die nackte Haut an Dekolleté, Schultern, Rücken, Seiten und/oder Ärmeln zeigen.
Cyclodextrine Eine Textilausrüstungstechnologie mit Depotcharakter.Cyclodextrine erlauben es, Cyclodextrinmoleküle (zyklische Zuckermoleküle) auf Faser- und Gewebeoberflächen permanent zu fixieren bzw. in diese zu integrieren.Die cyclische angeordnete Zuckermoleküle verfügen über einen hydrophoben Hohlraum, der eine Vielzahl von organischen Substanzen einschließen kann. Damit werden völlig neue Gebrauchseigenschaften von Textilien erzielt.
Besondere Bedeutung erlangt hat die Medizin zum Anziehen: pharmazeutische Substanzen als Arzneimitteldepot z.B. zur Behandlung von Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Fußpilz und Kopfläuse. Im Handel sind bereits medizinisch getestete Unterwäsche, Socken, Strümpfe und Mützen.
Bereits auf dem Markt sind mit Aloe Vera ausgerüstete Bettwäsche und Strümpfe, die für Feuchtigkeitsnachschub auf der Haut sorgen. Ginkgo wird wegen seiner durchblutungsfördernden Wirkung bevorzugt im Strumpfbereich eingesetzt. Vitamin E in der Bettwäsche soll den Alterungsprozess der Haut verlangsamen. Die Idee für Vitamin C in T-S-Shirts kommt aus Japan und wird von Forschern in Europa eher skeptisch betrachtet.
DAF - delivered at frontier „Geliefert Grenze“ bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die zur Ausfuhr, aber nicht zur Einfuhr freigemachte Ware dem Käufer unentladen auf dem ankommenden Beförderungsmittel an der benannten Stelle des benannten Grenzorts zur Verfügungen gestellt wird.
Dandy-Look Modestil, der zu Anzügen und Kostümen dekorative Kleinteile wie Westen, Rüschen- und Jabotblusen sowie breite Krawatten und Schleifenkombiniert. Der Begriff Dandy entstand im 19. Jahrhundert in England und bezeichnet einen Mann, der sich romantisch-elegant und extravagant kleidet.
Darks Dark=Englisch für dunkel. Gemeint sind in der Mode dunkle Farben.
Data Mining Prozess der Informationssuche in strukturierten Daten zur Aufdeckung nutzbringender und aussagekräftiger Muster, Profile und Trends.
Data Warehouse Das Data Warehouse ist eine unternehmensweite Datenbank, die im Gegensatz zu den operativ ausgelegten Warenwirtschaftssystemen auf die strategische Geschäftsführung ausgelegt ist.
Datenbank EDV System zur strukturierten Speicherung großer Datenmengen. Die Daten können mit Hilfe geeigneter Programme ausgewertet werden.
DDP - delivered duty paid „Geliefert unverzollt“ bedeutet, dass der Verkäufer dem Käufer die zur Einfuhr freigemachte Ware am benannten Bestimmungsort auf dem ankommenden Beförderungsmittel unentladen liefert.
DDU - delivered duty unpaid „Geliefert unverzollt“ bedeutet, dass der Verkäufer dem Käufer die nicht zur Einfuhr freigemachte Ware am benannten Bestimmungsort auf dem ankommenden Beförderungsmittel unentladen liefert.
Decision Support System System, das Entscheidungen vorbereitet und begründen hilft. Unabhängig von Art und Anzahl der Datenquellen werden Metriken und Kennzahlen gebildet und Schwellwerte und Ampelfunktionen/Alarme daran geknüpft. Beispiel: Balanced Scorecards.
Deckungsbeitrag Teil der Erlösermittlung. Vereinfachtes Verfahren zur Ermittlung der Erlöse pro Geschäftseinheit. Im Gegensatz zur Vollkostenrechnung werden die zurechenbaren Kosten nicht exakt auf jeden einzelnen Geschäftsvorgang zugeordnet, sondern durch geeignete Schlüssel auf die jeweiligen Bereiche verteilt.
Degradé (franz: herabgestuft) Bezeichnung für Stoffe mit von hell zu dunkel abgestuftem Farbton, wobei der Farbverlauf sanft ineinander fließt.
Deko-Shirt Kurzform für dekoriertes T-Shirt.
Denim Strapazierfähiger Baumwollstoff in Köperbindung, vor allem für Jeanswear. Die Kette ist blau oder andersfarbig, der Schuss ist weiß. Dadurch ist die Stoffoberseite blau oder andersfarbig, die Rückseite fast weiß. Das Stoffgewicht wird in Unzen angegeben.
DEQ - delivered ex quay „Geliefert ab Kai“ bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die nicht zur Einfuhr freigemachte Ware dem Käufer am Kai des benannten Bestimmungshafens zur Verfügung gestellt wird.
DES - delivered ex ship „Geliefert ab Schiff“ bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die nicht zur Einfuhr freigemachte Ware dem Käufer an Bord des Schiffs im benannten Bestimmungshafen zur Verfügung gestellt wird.
DESADV Abkürzung für „Dispatch Advice“, ein im EANCOM Standard definierte Liefermeldung. Sie beschreibt Einzelheiten über Waren, die unter vereinbarten Bedingungen geliefert worden sind oder zur Lieferung bereit stehen.
Destroyed Wörtlich: zerstört. Eine neue gemachte Optik von Zerrissenem und Zerfetztem für Denim.
DFÜ Abk. für Datenfernübertragung. Verbindung mit einem Computer oder Netzwerk über Modem und Telefonleitung (Analog oder ISDN).
Diagonal Stofftyp mit ausgeprägtem Diagonalbild. Der diagonale Grat entsteht durch die Bindung (Köper) und kann durch Farbmusterung verstärkt werden.
Dimensionen Integrierte Planungs- und Controllingsysteme basieren auf einer Zahl von n Dimensionen, die die Inhalte und den Umfang des Gesamtsystems definieren. Dimensionen sind systemseitig in einem multidimensionalen Würfel abbildbar. Die sechs treibenden Dimensionen klassischer Referenzmodelle der warenwirtschaftlichen Planung und Controlling sind: Produktdimension ( Warengruppe, Artikelgruppe, Artikel ), Vertriebsdimension ( Region, Filialgruppe, Filiale ), Zeitdimension ( Monat, Woche ), Versionen ( Vorjahr, Ist, Plan ), Parameter ( Umsatz, Margen, Bestand ) und Saisonsegmente ( Neuware, Altware, zukünft. Saison ).
Direktvertrieb Vertriebsweg, bei dem der Kunde seine Waren nicht im Einzelhandel bezieht, sondern z.B. über das Internet oder Kataloge direkt beim Hersteller bestellt.
Dirty Denim Englisch für schmutziger Denim. Der Look wird durch waschbeständiges, teilweises Überfärben mit bräunlichen Farbtönen erreicht.
Discounter Betriebsform des Handels, die durch das Angebot eines eng begrenzten Sortiments, von Waren mit hoher Umschlagshäufigkeit gekennzeichnet ist. Die Waren werden ohne großen Aufwand präsentiert und mittels aggressiver Niedrigpreispolitik vertrieben. Auf Beratung und Service muss der Kunde weitestgehend verzichten. Discounter im Lebensmittelhandel sind am weitesten verbreitet.
Diversifikation Ausweitung des Leistungsprogramms eines Unternehmens auf Gebiete, in denen es bisher nicht tätig war. Diversifizieren kann ein Handelsunternehmen beispielsweise durch die Aufnahme neuer Produkte oder die Integration einer vorgelagerten Wirtschaftsstufe (Bsp.: Textileinzelhändler eröffnet eigene Produktionsstätten und wird zum Hersteller). In diesen Fällen besteht ein Zusammenhang zwischen den neuen und bestehenden Leistungsbereichen. Man nennt dies kollaterale Diversifikation. Ein Handelsunternehmen kann aber auch außerhalb der eigenen Branche diversifizieren. Diese Form nennt man laterale Diversifikation.
DOB Abk. für Damenoberbekleidung
Dochtgarn Lose gedrehte, weiche und offene Garne für Maschenware und Gewebe
Donegal Tweedstoff in Handweboptik aus unregelmäßig gesponnenen Streichgarnen. Traditionell ist die Kette hell, der Schuss dunkel. Werden Garne mit Noppen verwendet, spricht man von Noppentweed.
Doubleface Stoff mit kontrastierender Abseite. Ursprünglich als Doppelgewebe, jetzt preiswerter in Doubleface-Optik mit kontrastierend gefärbter oder bedruckter Abseite.
Drapé Stoffdrapierung mit gerafften oder weich fallenden Falten.
Dress up Die Lust, sich schick anzuziehen
Drittländer Alle Gebiete außerhalb des Gemeinschaftsgebiets.
Dtex Abkürzung von Decitex: Maßeinheit der Garnsortierung, Gewicht in Gramm für 10.000 m Faser oder Faden.
Due Diligence Englisch für fällige Fleißarbeit/Sorgfaltsprüfung, bezeichnet eine intensive Durchleuchtung und Beurteilung der finanziellen, rechtlichen und geschäftlichen Situation eines Unternehmens durch externe Fachleute einschließlich der Risiken und Perspektiven. Die Analyse ist Voraussetzung für die Vorbereitung zum Beispiel eines Börsenganges, des Kaufes oder Verkaufes von Unternehmen oder Unternehmensteilen, von Kreditgewährungen oder auch Kapitalerhöhungen.
Duffelcoat Sportlicher Kurzmantel mit Kapuze, Lederbesatz, Knebelverschluss und aufgesetzten Taschen.
Durchlaufzeit Die Durchlaufzeit ist die Zeitspanne, die vom Zeitpunkt der Entscheidungsauslösung bis zur endgültigen Erfüllung benötigt wird. Beispiel: Von der Identifizierung eines Bestsellers über dessen Nachbestellung und dessen Fertigung bis zum Wareneingang in die Filialen ist eine Durchlaufzeit von x Wochen notwendig.
Durchschnittsbestand Wird in der Regel zur Errechnung der LUG auf rollierender Monatsbasis errechnet. Ist definiert als (Monatsanfangsbestand + 12 Monatsendbestände): 13.
Düsseldorfer Palette Bezeichnung für Transportpaletten mit den Maßen 800 mm x 600 mm, was einer halben Europalette entspricht. Kann von allen vier Seiten befahren werden.
Duvetine Auch Pfirsichhaut genannt. Der Stoff wird nach dem Färben gerauht, geschmirgelt und geschoren.
EAI Abk. für „Enterprise Application Integration“: Systeme, die Daten aus mehreren operativen Systemen extrahieren und an andere interne oder externe operative und/oder Auswertungssysteme übergeben.
EAN Abk. für Europäische Artikelnummer C. 8- bzw. 13-stellige weltweit eindeutige NICHT-sprechende Auszeichnungsnummer, die entlang der gesamten Versorgungskette vom Lieferanten zum Endkunden als Verweis-Referenz auf die jeweiligen internen Nummernsysteme dient und somit unternehmensübergreifend für die Kommunikation und Steuerung des Warenflusses genutzt werden kann.
EAN International Abk. für „European Article Numbering International“. Vorgängerorganisation der GS1. Ziel ist die Schaffung globaler, unternehmensübergreifender Standards.
EANCOM Aus dem EDIFACT-Standard abgeleitete und für den Einzelhandel optimierte Formate für die elektronische Geschäftsabwicklung zwischen Lieferanten und Einzelhändlern. Neben der Beschaffung unterstützt EANCOM auch ECR (Efficient Consumer Response) durch die Möglichkeit, filial- und lagergenaue Abverkaufs- und Bestandsdaten an Top-Lieferanten zu übermitteln und somit deren Kapazitätsplanung und Bevorratung für schnelldrehende Artikel zu unterstützen. Die häufigst genutzten EANCOM- Nachrichten sind: PRICAT (Katalog mit Preisliste), ORDERS (Bestellung), DESADV (Liefermeldung), INVOIC (Rechnung), SLSRPT (Abverkaufsdatenbericht).
Easy Care Pflegeleicht, meistens selbst zu waschen, leicht zu bügeln.
Easy Wear Lockerer Kleidungsstil, aber nicht nachlässig. Die Kleidungsstücke sind leicht verständlich im Design und einfach zu kombinieren. Die Stoffe leicht, meist locker im Schnitt. Der Look kann casual bis sportiv angehaucht sein.
E-Commerce Im Electronic Commerce (deutsch: Elektronischer Handel) können bestimmte ein Rechtsgeschäft begründende Transaktionen elektronisch unter Verwendung eines computergestützten Netzwerks (insbesondere des Internets) erfolgen. Im E-Commerce wird nicht nur das Angebot elektronisch offeriert, sondern auch die Bestellung bzw. die Inanspruchnahme elektronisch ausgeführt.
ECR Abk. für „Efficient Consumer Response“; wörtlich „Effiziente Antwort auf die Konsumentenbedürfnisse“. Im Fokus des klassischen ECR-Modells steht die Effizienzsteigerung (Efficient ...) des Warenflusses über die gesamte Wertschöpfungskette von den Vorstufen über Hersteller bis zum Händler hinweg - dies immer unter Berücksichtigung der Kundenwünsche ( ... Consumer Response!). Eine entscheidende Rolle spielt dabei der lückenlose Informationsfluss von den Filialen der beteiligten Händler zurück in die zentralen Systeme des Handels und von dort in die der Hersteller. Ziel von ECR ist es, flexibler, schneller und gezielter auf Änderungen der Kundennachfrage reagieren zu können. ECR (wie auch Quick Response) basieren auf den Werkzeugen der Supply Chain- und Category Management Prozesse.
EDI Abk. für „Electronic Data Interchange“, steht für den automatisierten elektronischen Datenaustausch zwischen Geschäftspartnern.
EDIFACT Abk. für „Electronic Data Interchange for Administration, Commerce and Transport“, steht für branchenindividuelle, elektronische Auftragsabwicklungen zwischen Geschäftspartnern. In Anlehnung an die EDIFACT-Formate entstand unter Federführung des CCG EANCOM als einzelhandelsspezifische Ableitung. Mit den wichtigsten EDI-Nachrichten können erhebliche Einsparungen an Geld und Zeit im Geschäftsverkehr zwischen Lieferanten und Einzelhändlern erzielt werden.
EDI-Konverter Ein EDI-Konverter sorgt dafür, dass die Systeme auf Seiten des Einzelhändlers empfangene EDI-Nachrichten einlesen können (z.B. PRICAT, DESADV, INVOIC) und in der Lage sind, Systemdateien in EDI-Daten umzuwandeln (z.B. ORDERS, SLSRPT). Da diese Konverter immer an die Datenstruktur der internen Systeme anzupassen sind, bieten Einzelhändler, Lieferanten und Business-Portale heute oftmals auch WEB-EDI an. WEB-EDI ermöglicht bei sporadischen Geschäftsbeziehungen zwischen Händler und Lieferant, dass die Nachrichten nur in ein WEB-Formular manuell eingegeben werden müssen und dann beim Empfänger über die vorhandenen EDI-Konverter automatisch in die Operativsysteme übernommen werden können.
EEPROM Abk. für „Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory“. Die Speichereinheit der RFID Tags, die EEPROM verwenden, kann individuell gelöscht und wieder programmiert werden. Der Code kann nach der Speicherung auf dem Tag zwar wieder gelöscht, jedoch nicht mehr verändert werden. RFID Tags mit EEPROM sind zwar teurer, bieten jedoch mehr Flexibilität als nicht wiederbeschreibbare RFID Tags.
Effektgarn Garn, das nicht einheitlich aussieht, sondern spezielle Effekte hat wie Knötchen, Flammen, Noppen.
Efficient Assortment Eine Methode des ECR Ansatzes, beschäftigt sich mit der Optimierung der Filialsortimente. Durch Vermeidung doppelter Arbeitsschritte soll die Prozesseffizienz und gleichzeitig die Effektivität durch Erhöhung der Auswahl für den Kunden gesteigert werden.
Efficient Replenishment Eine Methode des ECR Ansatzes, beschäftigt sich mit der effizienten Wiederbeschaffung von Produkten (eine der Quellen für Supply Chain Management Konzepte) = regelmäßige kurzfristige Belieferung mit wiederbeschaffbarer Ware.
EFTA „European Free Trade Association“. Wirtschaftszone umfasst die Länder Island, Norwegen, Schweiz.
Egg-Shape Egg ist das englische Wort für Ei, Shape steht im Englischen für Form. Daher auch O-Linie oder O-Form genannt. Zurzeit aktuell für Kleider, Mäntel und Röcke.
EG-Konformitätserklärung Schriftliche Erklärung eines Herstellers bzw. eines Importeurs, welche die Einhaltung der relevanten EU-Richtlinien dokumentiert. Die Einhaltung der relevanten EU-Richtlinien ist Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Erzeugnissen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft. Diese Erzeugnisse sind mit einer CE-Kennzeichnung zu versehen. Die Konformitätserklärung ist mit rechtsverbindlicher Unterschrift auf Verlangen den Überwachungsbehörden auszuhändigen.
Eigenmarke Geschützte Marke einer Handelsorganisation. Handelsunternehmen, die bestimmte Artikel unter bestimmten unverkennbaren äußeren Kennzeichen vertreiben, kreieren damit eine Handelsmarke. Äußeres Kennzeichen kann ein Name, ein Bildzeichen, eine Kombination von beidem und/oder eine spezielle Verpackungsgestaltung in Form und Farbe sein. Damit wird das Handelsunternehmen selbst zum Markeninhaber. Häufig wird auch der Begriff Handelsmarke als Synonym für Eigenmarken verwendet. Aus Handelssicht sind Eigenmarken ein Mittel, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren und zugleich die eigene Handelsspanne zu verbessern.
Einkaufsplanung Kernprozess der Wertschöpfungskette des Handels. Besteht aus den Teilprozessen Filialplanung, Limitplanung, Sortimentsplanung, Shoppingliste und Verteilplanung. Enge Schnittstelle zur Unternehmensplanung.
Einlagerung Einlagerung fasst sowohl alle datentechnischen als auch operativen Vorgänge zu einem Begriff zusammen, die vom Eintreffen einer Ladeeinheit bis zur Ablage auf einem Lagerplatz ablaufen.
Einstandspreis Einkaufspreis minus Nachlässe plus Bezugskosten.
Elastan Sammelbegriff für elastische Fäden aus Polyurethan, die in Geweben und Maschenstoffen Rücksprungkraft und damit weniger Knitteranfälligkeit geben. Elastan wird niemals allein verarbeitet, sondern in Kombination mit anderen Materialien. Die bekanntesten Markenamen sind Lycra und Dorlastan. Gewebe mit Elastan werden als Stretch-Stoffe bezeichnet.
Emblem Abzeichen
Empire-Stil/-Linie Silhouette mit erhöhter Taille und betonter Büstenpartie. Stammt aus der nachrevolutionären Zeit in Frankreich Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhundert. „Empire“ ist das Kaiserreich Napoleons.
Endbestandsquote Kennzahl zur Steuerung der Altwarenbestände: Gibt an, wie hoch der Bestand (in Stück oder Wert) am Ende einer Abverkaufsperiode (Saison, Monat) in Relation zum erzielten Umsatz (in Stück oder Wert) ist.
EPC Abk. für „Electronic Product Code“. Der EPC wurde vom Auto-ID Center entwickelt um eines Tages, in Kombination mit der RFID-Technologie, Barcodes zu ersetzen. Der EPC besteht aus vier Datenblöcken zur Identifizierung der Version, des Herstellers, der Produktkategorie ( SKU ) und des individuellen Gegenstands.
EPC Global Manager Nummer Im zweiten Block des Electronic Product Code steht der EPC-Manager. Dieser 7-stellige Code identifiziert das verantwortliche Unternehmen.
EPC Header Der erste Block, der sogenannte Datenkopf, gibt Auskunft über die verwendete Version des EPC und darüber, welches EAN-Nummernident verschlüsselt ist.
EPCglobal Die EAN International und das Uniform Code Council, Inc. ( heute GS1 ), gründeten im Jahre 2003 EPCglobal, Inc., eine Non-for-profit Organisation, die wirtschaftliche und technische Standards für das Electronic Product Code-Netzwerk entwickelt und einführt. Das EPC-Netzwerk basiert auf Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die vom Auto-ID Center des Massachusetts Institute of Technology ( MIT ) angestoßen wurden.
EPCIS Abk. für EPC Information Service. Dieser Teil des EPC-Netzwerks ermöglicht den Austausch von EPC-Daten durch die Anwender. Auf der EPCIS-Datenbank sind objektspezifische Informationen hinterlegt, welche durch den Adressservice ONS zugeordnet werden können.
ERP Abk. für „Enterprise Resource Planning“. Steht für die Systemintegration der gesamten finanz- und warenwirtschaftlich orientierten Wertschöpfungskette. Umfasst alle Teilprozesse von der strategischen und operationalen Planung über Herstellung, Distribution bis zur Steuerung von Auftragsabwicklung und Bestandsmanagement.
Espadrilles Sommerlicher Canvas-Schuh mit Bastboden
Ethno-Stil Kleidung aus den Kulturkreisen ferner Länder in den für diese Länder typischen Farben und Mustern.
Etui-Kleid (auch Futterkleid) Gerade geschnittene, taillenlose Form, die den Körper wie ein Etui umschließt. Der Halsausschnitt ist meist waagrecht oder oval, die Details sind zurückhaltend. Zumeist ärmellos.
Europalette Europaweit standardisierte Transportpalette mit den Maßen 1200 mm x 800 mm
Exception Reporting Prinzip der selektiven Aufbereitung von Kennzahlen bei großen Datenmengen mit dem Ziel der Aufwandsminderung für den Anwender: Es werden nur Kennzahlen aufgezeigt, die kritische Plan-/Ist-Abweichungen aufweisen und somit eine sofortige Entscheidung und Aktion erfordern.
Exotik-Motive/-Muster Meist sehr dekorative Motive und Muster mit exotischen Blumen, Blättern und Tieren. Sie werden auch Dschungel-Muster genannt.
Extranet Extranets sind eine Erweiterung der firmeninternen Intranets auf ans Netz angeschlossene Partner und Kunden. Ein solches Netz dient dazu, vorhandenen Kunden einen schnellen Zugang zu Services, Warenverzeichnissen, Preislisten oder andere Informationen zu ermöglichen.
Extrastat Die EXTRASTAT (Extrahandelsstatistik)-Meldung für Importe und Exporte ist eine monatliche Meldung, die den EU-Behörden Statistiken über den Handel zwischen EU-Mitgliedsstaaten und Drittländern (z.B. Handel zwischen Italien und Brasilien) zur Verfügung stellt. Diese Meldung ermöglicht die Verfolgung von Waren, die aus der EU transferiert werden.
EXW - ex works „Ab Werk“ bedeutet, dass der Käufer alle Kosten und Gefahren, die mit dem Transport der Ware von dem Gelände des Verkäufers verbunden sind, zu tragen hat
Fabric Purchase Order Englischer Begriff für einen Stoffauftrag, findet meist im modischen Bereich Verwendung.
Fachmarkt Großflächiges Einzelhandelsgeschäft, das ein breites und oft auch tiefes Sortiment aus einem Warenbereich, einem Bedarfsbereich oder einem Zielgruppenbereich mit Schwerpunkt im unteren Preislagenbereich anbietet. Kennzeichnend für den Fachmarkt ist eine übersichtliche Warenpräsentation und ein großer Anteil an Selbstbedienungssortimenten.
Faconné Kleine Bindungsmuster, auch Schaftmuster genannt
Factory-Outlet-Center Besondere Form des Einkaufszentrums, in dem Geschäfte angesiedelt sind, die jeweils nur eine Marke führen. FOCs werden in der Regel einheitlich geplant, finanziert, gebaut und gemanagt und entstehen meistens auf der grünen Wiese. In einem typischen FOC, wie es vor allem in den USA realisiert wird, finden sich beispielsweise Geschäfte aus den Branchen Mode/Textil, Lederwaren, Schuhe, Accessoires und Schmuck. Im Unterschied zum traditionellen Einzelhandel werden im FOC hauptsächlich Zweite-Wahl-Artikel, Produktionsüberhänge, Auslaufmodelle oder Musterkollektionen mit deutlichen Preisnachlässen angeboten.
Fade out Verblichen, auch ausgewaschen, verfärbt
Fair Trade Fairer Handel unterstützt das erste und meist ärmste Glied in der Kette: Menschen in den Anbau-Ländern. Für Baumwolle bedeutet das, dass Bauern in Afrika ein Mindestpreis für ihre Baumwolle garantiert wird, der deutlich höher liegt als der Weltmarkt-Preis.
Fake fur Wörtlich falscher Pelz. Gemeint ist Synthetic-Plüsch als Pelzimitation.
Falbeln Weich fallende, verschieden breite Stoffstreifen zur Verzierung von Röcken, sie können gezogen, gefältelt und plissiert sein.
Fancygarne englisch für Fantasie. Garne mit Schlingen und Noppen für strukturierte Strickbilder.
Fancy-Optik Englische Bezeichnung für Fantasie, Laune. In der Mode wird alles jenseits von Basics als fancy bezeichnet.
Fantasie-Tweed Dekorativer Stoff mit aufwändigen Effektzwirnen, fantasievollen Bindungs- und Farbkombinationen. Derzeit in DOB als auch in HAKA aktuell.
Farben-Analyse Standard Report in textilen Warenwirtschaftssystemen; i.d.R. Abverkaufs- und Bestandsinformationen nach Farben. Durch spezielle Methoden werden Modefarben und Farbfamilien sinnvoll verdichtet.
FAS - free alongside ship „Frei Längsseite Schiff“ bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die Ware längsseits des Schiffs im benannten Hafen gebracht ist. Der Käufer trägt alle Kosten und Gefahren des Verlusts oder der Beschädigung der Ware von diesem Zeitpunkt an.
Faux-Unis Falsches Uni (sprich Fohs Üni). Gemeint sind Stoffe, die so klein gemustert sind, dass sie auf den ersten Blick wie einfarbig wirken.
FCA - free carrier „Frei Frachtführer“ bedeutet, dass der Verkäufer die zur Ausfuhr freigemachte Ware dem vom Käufer benannten Frachtführer am benannten Ort liefert.
Fehlmengenkosten Aus Fehlmengen (in der Filiale bzw. für den Kunden nicht zur Verfügung stehende Ware resultierende Kosten in Form von entgangenem Umsatz, Konventionalstrafen, Verringerung von Kundenaufträgen bzw. Kundenverlust.
Festplatzvergabe Festplatzvergabe oder Fixplatzvergabe beschreibt eine feste Zuordnung zwischen Lagerplatz und einer Lagereinheit. Die Zuordnung kann durch Kriterien wie Artikel, Größe, Gewicht, Gefahrenklasse bestimmt sein.
Feuchtigkeitstransport Fähigkeit eines Textils, Körperfeuchtigkeit von der Haut aufzunehmen und über das Textil an dessen Außenfläche zu leiten.Der Körper produziert selbst im Ruhezustand 0,16 Liter Schweiß pro Stunde. Steigt die Anstrengung, steigt auch die Schweißproduktion. Diese kann bei sportlicher Betätigung pro Stunde weit über 1 Liter betragen. Bei Hochleistungssportlern noch wesentlich mehr.Funktionstextilien sind in der Lage, den Körperschweiß entweder erst gar nicht entstehen zu lassen oder wenn doch, sehr rasch von der Haut weg an die Textiloberfläche zu transportieren.
Die an die Textiloberfläche geleitete Feuchtigkeit wird flächig verteilt und kann so schnell verdunsten.Der Feuchtigkeitstransport und der damit verbundene Klimaeffekt tragen dazu bei, eine Überhitzung des Körpers zu vermeiden und sorgen für eine optimale Regulierung des Wärmehaushalts. Die Haut und die Innenseite des Textils fühlen sich auch bei schweißtreibendem Sport noch angenehm trocken an.
Der Körperschweiß in Form von Wasserdampfmolekülen kann nur von innen nach außen abgegeben werden, wenn Körper-und Umgebungstemperatur verschieden sind, d. h. ein Temperaturgefälle besteht: es muss in der Kleidung wärmer als außen sein.
Bleibt die Feuchtigkeit auf der Haut zurück, bzw. in Form von nasser Bekleidung am Körper, kann es schnell zum Windchill- Effekt kommen, bei dem der Körper durch den Wind ausgekühlt.
Beim Hochleistungssport droht durch starkes Schwitzen Überhitzung, ebenso in Berufen, wo der Träger starker Wärmeentwicklung ausgesetzt ist - z.B. Feuerwehr.
Hersteller von Funktionsbekleidung wählen deshalb Stoffe nach ihrem Einsatzzweck aus. Dabei spielt der Feuchtigkeitstransport eine wesentliche Rolle. Kriterium für den Grad des Feuchtigkeitstransports ist die Atmungsaktivität. Sie wird in RET-Wert ausgedrückt.
Fieldjacket Nachbildung der Kampfjacken von Soldaten als Freizeitkleidung aus kräftigem Popeline oder Gabardine, meist in den olivgrünen Tönen des Vorbildes.
FIFO Abk. für „First in first out“. Wertermittlungsverfahren, das sich an der Verbrauchsfolge von Vorräten (first in, first out) orientiert. Für die Bewertung sind die Preise der letzten Einkäufe zugrunde zu legen.
Filialgruppe Element der warenwirtschaftlichen Modulplanung und -steuerung. Dabei werden ähnlich ausgeprägte Filialen (z.B. nach Größe, VKF, Standort, Region, Kundenstrukturen bzw. Zielkunden/Preislagen) gruppiert, um innerhalb der Gruppen auf homogenen Strukturen aufbauen zu können.
Filigrane Muster In der Mode fein gezeichnete Muster mit Ornamenten, Arabesken und Spiralverzierungen. Der Begriff kommt aus der Schmuckbranche. Sie nennt feinste Verzierungen aus Gold- und Silberdrähten in verschlungener Manier filigran.
Final Random Inspection Überprüfung der produzierten Ware nach Beendigung der Produktion vor Verschiffung, entweder beim Lieferanten oder in einem Prüflager; die Prüfung erfolgt anhand einer Stichprobe, die auf Basis des festgelegten Aceptable Quality Level (AQL) gezogen und beurteilt wird.
Fineliner-Hemd Sehr fein gestreiftes Hemd. Die Streifen entstehen durch zwei bis vier bunte Garne in der Kette.
Finishing englisch für Ausrüstung. Das heißt, Veredlung von Stoffen, um Optik, Griff oder Eigenschaften zu verändern.
Firewall System, mit dessen Hilfe nicht autorisierte Zugriffe zu oder von internen Computer Netzwerken verhindert werden.
Fischgrat Stoffmuster mit Längstreifenrichtung, vergleichbar mit der Form einer Fischgräte. Der französische Ausdruck ist Chevrong (sprich Schäwron), der englische Herringbone.
Fischgrattweet Tweed in gewebtem Fischgratmuster (Grundlage Köperbindung).
Fisherman-Stil Bekleidung im Stil der Fischer. Gemeint ist damit vor allem Strick, und zwar die typischen Troyer.
Fishtail Angeschnittene, kleine Schleppe bei schmalen, langen Abendkleidern.
Five Pocket Sportliche Hosen und Jeans ohne Bundfalten mit je zwei Gesäß- und Eingrifftaschen sowie kleiner Geldtasche vorn. Klassische Jeansform.
Flächenmanagement Teilprozess der vertikalen Wertschöpfungskette, umfasst z.B. Flächenzuteilungen, Ladenbaukonzepte, Visual Merchandising. In vertikalen Konzepten liegt die Verantwortung für das Flächenmanagement im Aufgabenbereich des Category Managers (auch Brand Manager oder Division Manager), der auch für vorgelagerte Planungs-, Beschaffungs- und Steuerungsentscheidungen verantwortlich ist.
Flachgewebe Glatte, flache sportliche Stofftypen wie Gabardine, Popeline, Canvas, Chambray, Twill.
Flagship-Store Ein häufig bei vertikalen Unternehmen genutzter Begriff für besonders große und kompetente Filialen mit Vorzeige-/Imagefunktion.
Flanell Stoff mit weichem Griff und mit gerauter (bei Wolle auch gewalkter und gerauter) Ober- und Rückseite. Aus Wolle und Wollmischungen, Baumwolle und Viskose.
Flared (engl. für ausgestellt) Weit ausgestellte (Schlag-)Hose, die ursprünglich aus der Hippi-Zeit kommt, wird sehr oft als „Flared Jeans“ bezeichnet, aber auch als „Bell Bottom“.
Flatfront-Hose Englisch für „flache Front“. Hosen mit glatter Vordergrund, das heißt ohne Weite durch Bundfalten.
Flatlock-Naht Funktionelle und dekorative Naht für elastische Ware. Mit Fadenverkreuzungen an der Unterseite, um offene Stoffkanten abzudecken, und zwei parallelen Stepplinien oder dekorativen Fadenverkreuzungen an der Oberseite.
Flats Bezeichnung für glatte, flache sportive Stoffe (Flachgewebe) wie Gabardine, Popeline, Canvas, Popeline, Twill.
Flausch Stoff aus Spinnfasergarn mit mehr als 2 mm langer Faserdecke mit Strich, der in Strichrichtung verarbeitet wird.
Fledermaus-Ärmel Spezialform des Kimonoärmels Unter dem Arm bis zur Taille oder Hüfte reichend, zum Handgelenk schmal zulaufend.
Fleece Fleece hat eine hohe Isolationswirkung und ist die Bezeichnung für flauschigen Webpelz aus Polyester. Als Vater des Fleece gilt Helly Hansen. Er entwickelte Ende des 19. Jahrhunderts die ersten warmen Westen und Jacken aus Webpelz für Jäger, Fischer und Waldarbeiter. Ihm war bekannt, dass Luft ein schlechter Wärmeleiter ist. Durch Kammern zwischen den Fasern erreichte er eine hohe Isolationswirkung.Die Isolationswirkung von Fleece basiert auch heute noch auf diesem Grundprinzip. Alle wärmeisolierenden Stoffe funktionieren durch den Einschluss warmer Luftpolster, die dicht am Körper gehalten werden. Je hochfloriger bzw. voluminöser der Stoff, desto mehr Luft kann eingeschlossen werden.Fleecebekleidung zeichnet sich dadurch aus. dass sie bei vergleichsweise geringem Gewicht Körperwärme halten kann. Die Materialien von heute verfügen nicht nur über eine schnelle Trocknungszeit, sondern auch über eine gute Atmungsaktivität.Je nach Einsatzzweck werden verschiedene Gewichtsklassen eingesetzt. Micro-Fleece wiegt 100 bis 200 g/qm. Verwendet werden Microgarne, hergestellt werden daraus leichte Unterzieher oder auch Unterwäsche. Eine Fleece mit dem Gewicht von 200 g/qm ersetzt von der Wärmeisolation einen Woll-Strickpullover. Wintertauglich wird ein Fleece ab 300 g/qm. Je höher die Anforderungen an die Robustheit gestellt werden, desto mehr bedarf es an Verstärkungen an Zonen, die stark beansprucht werden. Ganz im Trend: Kuschelfleece als Kunstfell für den Winter.
Flieger-Jacke Kurzjacke inspiriert von Fliegeruniformen. Details: Reißverschluss, Kragen, Schubtaschen, Bünde an Jacken- und Ärmelabschlüssen.
Floating cashier Begriff aus POS Systemen. Möglichkeit für das Kassierpersonal an verschiedenen Kassenplätzen mit dem gleichen Wechselgeld (Geldschublade) zu kassieren.
Flockprint Auf ein Grundgewebe wird mit Klebstoff ein Muster aufgedruckt. Textilfaserflocken werden aufgebracht, sie bleiben an den Klebestellen haften, es entsteht ein samtiges, plastisches Reliefmuster.
Flor Abstehende Faserenden bei Florgeweben wie Samt oder Cordsamt.
Florale Muster/Motive Der Name bezieht sich auf das Wort „Flora“ für die gesamte Pflanzenwelt. Daher Muster und Motive mit Blumen, Gräsern, Ranken, Blättern.
FOB - free on board „Frei an Bord“ bedeutet, dass der Verkäufer liefert, wenn die Ware die Schiffsreling in dem benannten Verschiffungshafen überschritten hat. Von diesem Zeitpunkt trägt der Käufer alle Kosten und Gefahren des Verlusts oder der Beschädigung der Ware.
Folklore-Stil Stil von Bekleidung, die Elemente von Volkstrachten aufgreift.
Formelle Kleidung Bezeichnung für traditionelle und gesellschaftlich akzeptierte Männerkleidung für Business und Anlass.
Fotodruck/Foto-Print Abbildung fotografischer Portraits und Szene auf Shirts.
Foulé Anzugstoff mit besonders weichem Griff und sehr kurzem Faserflor.
Foulieren Leichtes anwalken und rauen (meltonieren) der Stoffoberfläche.
Frachtführer Nach dem Gesetz (§ 425 HGB) „wer es gewerbsmäßig übernimmt, die Beförderung von Gütern zu Lande oder auf Flüssen oder auf sonstigen Binnengewässern auszuführen“, d.h., es handelt sich um Transportunternehmen, wie Lkw-Transportunternehmen, Binnenschifffahrtsreedereien und Eisenbahngesellschaften.
Franchise Kooperationsform des Handels, bei der ein Unternehmen (Franchisegeber) Waren und/oder Know-how langfristig dem Franchisenehmer zum Vertrieb überlässt, die Marketingpolitik weitgehend selbst bestimmt und über signifikante Weisungs- und Kontrollrechte verfügt.
Fremdfertigung Herstellung eigener Artikel durch Dritte.
French Knickers Nostalgisches Damewäsche-Teil. Taillenhohe, weit geschnittene und oft spitzendekorierte Schlüpfer mit langen Beinen.
FRM Abk. für „Floor-Ready Merchandise“. Konzept, bei dem gelieferte Ware beim Händler in einem verkaufsfertigen Zustand ankommt. Der Hersteller ermöglicht damit dem Händler, die erhaltenen Produkte direkt in seinem Handelsgeschäft ausstellen zu können, ohne zusätzliche Vorbereitung an der Ware durch Handelspersonal treffen zu müssen.
Fuchsia Farbbezeichnung, die aus den Farben der Pflanze Fuchsia, ein Nachtkerzengewächs, abgeleitet ist. Das Spektrum reicht von Violett über Rot zu Pink.
Fulfillment Vollständige Auftragsabwicklung von der Bestellung über die Bezahlung, Lagerung, den Transport und die Auslieferung bis zum After-Sales-Service und zur Entsorgung, z.B. durch einen Logistikdienstleister (B2C und B2B).
Funktionstextilien Der Begriff Funktionstextilien entstand 2003 und ist ein Gattungsname für die bis dahin bezeichneten Bekleidungs- und Heimtextilien mit funktionellem Zusatznutzen.
Fustagno Handelsbezeichnung für einseitig geraute Baumwollgewebe. Im Vergleich dazu werden geraute Wollgewebe Velours genannt.
Gabardine Sehr dichtes, glattes Gewebe mit steilem Diagonalbild, das durch Köperbindung und sehr hohe Kettendichte entsteht.
Galon Seidige Borte auf der Seitennaht von Hosen.
Garment-washed Durch das Waschen fertiggenähter Bekleidungsstücke entsteht ein unregelmäßiges Farbbild.
GCI Abk. für „Global Commerce Initiative“. GCI wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, die internationale Versorgungskette in der Konsum- und Gebrauchsgüterwirtschaft durch die kollaborative Entwicklung und Förderung empfohlener Standards und Kernprozesse zu verbessern. In den GCI Gremien und Arbeitsgruppen arbeiten Unternehmensvertreter von mehr als 45 international tätigen Industrie- und Handelsunternehmen. Die GCI wird durch acht Organisationen gefördert, welche die Interessen von mehr als einer Million Unternehmen weltweit repräsentieren.
Gefahrenübergang Gefahr des Verlusts oder der Beschädigung der Ware geht vom Verkäufer auf den Käufer über, wenn der Verkäufer seine Verpflichtung zur Lieferung der Ware erfüllt hat.
Gefahrgutklassifizierung Gefahrstoffe sind nach der Gefahrgutverordnung definiert als „Stoffe und Gegenstände, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer Eigenschaften oder ihres Zustandes im Zusammenhang mit der Beförderung Gefahren für die öffentliche Sicherheit, für die Allgemeinheit, für wichtige Gemeingüter, für Leben und Gesundheit von Menschen sowie für Tiere und an der Sache ausgehen können“.
Gehrock Lange schmale Jacke mit Reverskragen, Schoßteil und geradem Saumabschluss, oft mit Riegel im Rücken. Ursprünglich: Männer-Festtagsrock Ende des 19. Jahrhunderts.
Gekochte Wolle Die Wolle wird gekocht, damit sie ein leicht filziges Aussehen bekommt.
Gemex Einkaufsorganisation der Metro-Gruppe.
Genre Französisch für Art, Gattung. In der Mode ist damit die Untergliederung der Kollektionen nach Preisklasse und Zielgruppe gemeint.
Georgette Leichtes, etwas transparentes Gewebe mit kreppigem, körnigem Griff durch hart gedrehte Kett- und Schussgarne in unterschiedlichen Drehrichtungen. Dadurch ist der Stoff knitterarm und etwas elastisch. Rohstoffe: Seide, Viskose, Synthetics; Wollkammgarn für Wollgeorgette.
Gesamtflächen-Produktivität Eine Kennzahl, die die Rentabilität bzw. den erzielten Umsatz je Quadratmeter Bruttoverkaufsfläche ausweist.
Gewaschenes Leder Vor allem für Taschen und Jacken verwendetes Leder, das durch Waschen, Baden oder Wringen sehr soft und knautschig wird.
Ghost Read Fehlerhafte Erfassung eines nicht vorhandenen Transponders durch ein Lesegerät. Dieses Problem wird durch den Gen 2 Standard minimiert.
Gilet Knappe Weste. Ursprünglich Herrenanzugsweste mit Rückenteil aus Futterstoff.
Gillet Französisch für jede Art von Weste.
Gitterkaro Karo aus ganz feinen Streifen.
Glamour-Stil Zauber, Blendwerk. Typisch sind prächtige Muster, Glanz- und Glitzereffekte und Dekoration.
Glencheck In kleingemustertem Fond (Grundfläche) bilden gemusterte Streifen in Längs- und Querrichtung das Karo. An den Kreuzungsstellen erscheinen kleine Karos, oft in Hahnentritt- oder Pepita-Form.
Global Standard One Dachorganisation der regionalen GS1-Gesellschaften. Ging 2004 aus der EAN International hervor, nachdem diese 2003 mit der UCC fusioniert hatte. Aufgabe von GS1 ist die Schaffung von offenen, globalen und unternehmensübergreifenden Standards sowie das Vorantreiben deren Umsetzung.
Global Style Network Internetbasiertes Informationssystem für die Modebranche, welches durch einen Dienstleister kostenpflichtig angeboten wird. Das Global Style Network beinhaltet u.a. aktuelle Nachrichten aus der Modebranche, bietet Informationen zu zukünftigen und bereits abgeschlossenen Messen, unterstützt das Store Checking durch Schaufensterfotos, zeigt Designerkollektionen und unterstützt bei der Lieferantenauswahl bzw. -kontaktaufnahme.
GMROI Abk. für „Gross Margin Return On Inventory“: Steht für die Rentabilität des eingesetzten Lagerkapitals. Formelansatz: LUG x Rohertrag in %.
Gobelin-Dessins Konservative Muster in verblassten Farben im Stil von alten Wandteppichen. Andere Bezeichnung: Tapisserie-Muster.
Godet Französisch für Glockenfalten. Das sind keilförmige Stoffteile, die schmalen Bahnenröcken schwingende Weite geben.
Gore-Tex Markenname für wetterfeste, doch atmungsaktive Ausstattung mit Membranen.
Grafics Kurzform für grafische Muster, in der Mode bei Drucken.
Gross Margin engl. für Rohertrag.
Größen-Analyse Standardreport textiler Warenwirtschaftssysteme; i.d.R. Abverkaufs- und Bestandsinformationen nach Größen.
Größensatzmuster Mustersatz eines Artikels, i.d.R. in drei Sprunggrößen (z.B. Größen 38, 42, 46), zur Überprüfung der Maße und Passform, sowohl absolut als hinsichtlich der Gradierung, d.h. dem Verhältnis der unterschiedlichen Größen zueinander; Bestandteil der Musterprüfung.
Großhandel In der klassischen Großhandelsfunktion kauft der Großhändler Ware bei Herstellern auf eigene Rechnung und verkauft sie anschließend an Händler über sogenannte Showrooms. In dieser Rolle übernimmt er Sortiments-, Raum- und Zeitüberbrückungsfunktionen für den Bekleidungseinzelhändler. Ein Großhändler offeriert neben den Waren verschiedener Hersteller, häufig vollständige Sortimente, die er mit Accessoires zu Themenschwerpunkten verbindet.
Großvaterhemd Weiße und übergroße Hemden mit Details im Stil der Herrenhemden im 19. Jahrhundert wie Kragenleisten und (abknöpfbare) steife Kragen, Brustlatz, Weißstickerei, abgerundete Seitenschlitze.
GS1 Germany GS1 Germany GmbH (vormals CCG ) ist das Dienstleistungs- und Kompetenzzentrum für unternehmensübergreifende Geschäftsabläufe in der deutschen Konsumgüterwirtschaft und ihren angrenzenden Wirtschaftsbereichen. Sie ist Gründungsmitglied der EAN International, deren Standards heute in 129 Ländern eingesetzt werden. GS1 Germany ist Trägerin des Normenausschusses Daten- und Warenverkehr in der Konsumgüterwirtschaft ( NDWK ) im DIN.
GTAG Abk. für Global Tag. International abgestimmter EAN - RFID - Standard.
Hahnentritt Meist zweifarbiges Kleinkaro, bei dem die Ecken durch kleine senkrechte und waagerechte Verlängerungen miteinander verbunden sind. Grundlage ist die Leinwandbindung.
Hairliner Dessinbezeichnung für sehr feine Streifen (häufig bei Herren-Hemden), feiner als Nadelstreifen.
HAKA Abk. für Herrenoberbekleidung.
Halterneck Von der Büste um den Nacken geführte Träger an Tops, BHs, Blusen, Kleidern und Bade-/Strandmode.
Handelsspanne Die Differenz zwischen Verkaufspreis und Bezugspreis, ausgedrückt in % vom Verkaufspreis.
Handmade-Optik Englisch für „von Hand gemacht“. Materialien und Verarbeitung sollen aussehen wie nach Handwerkstradition hergestellt.
Handstich/engl. Handstitch Durchgenähte Kanten an Kleidungsstücken, so dass nur punktförmige oder länger unterbrochene Stiche sichtbar werden. Der Name bezieht sich auf die Handarbeitsoptik dieser dekorativen, hell kontrastierenden Nähte.
Hängeförderer Förderanlage in einem Logistikbetrieb zum Transport von Hängeware (Mode). Bei dem Hängeförderer handelt es sich um einen Kreisförderer, der Ein- und Ausstiegsstationen zwecks Warenumschleusung beinhaltet.
Hauptmusterung Einkaufsveranstaltung, in der der wesentliche Teil des Vorordersortiments gemustert wird. Im Verlauf der Hauptmusterung werden Entscheidungen hinsichtlich der Definition des Sortiments, der Sortimentsstruktur sowie der zu disponierenden Mengen getroffen. Der Hauptmusterung kann eine Vormusterung vorangehen.
Hausgruppe Ein Zusammenschluss bzw. Clusterung von Häusern, die gleichen Kriterien entsprechen (Größe, Lage und Leistung).
Hawaii-Muster Farbenfrohe Muster, die an die folkloristischen Dessins von Hawaii erinnern (Südseeszenen oder tropische Blumenmuster).
Hedging Kurssicherungsgeschäft
Hemdblusen Damenbluse, dem Herrenhemd nachempfunden, mit Klappenkragen oder Bündchen, eventuell mit Manschetten.
Hemdjacke Lose, oft ungefütterte Jacke mit Hemdkragen, teils auch aufgesetzten Brusttaschen und Schultersattel.
Hemd-Stil Stil für Blusen, Kleider, Jacken, der sich an den Formen und Details klassischer und sportlicher Herrenhemden und Hemdblusen orientiert.
Herkunftsland Land, in dem eine Ware hergestellt wurde.
Herstellermarke Von einem produzierenden Unternehmen kreierte Marke, die Artikel kennzeichnet und so von anderen am Markt unterscheidbar macht. Äußeres Kennzeichen kann ein Name, ein Bildzeichen, eine Kombination von beidem und/oder eine spezielle Verpackungsgestaltung in Form und Farbe sein.
HIFO Abk. für Highest in first out. Variante der Sammelbewertung, bei der unterstellt wird, dass die am teuersten eingekauften Gegenstände des Vorratsvermögens zuerst aufgebraucht werden (Highest In - First Out).
High-Tech- Textilien Innovative Textilprodukte, die durch einen High-Tech-Prozess entstehen.
Parameter sind die Auswahl des Fasermaterials, die Gewebekonstruktion und die Ausrüstung mit funktionalen Eigenschaften. Nach der Art der Verwendung unterscheidet man zwischen Funktionstextilien (Bekleidungs- und Heimtextilien) und Technischen Textilien. Dazu zählen Agrar-, Bau-, Geo-, Medizin-, Mobil- und Schutztextilien.
Hip-Hop-Mode Von amerikanischer Hip Hop-Musik inspirierte Streetwear-Moderichtung. Typisch sind weite Baggy-Hosen und lässige Sweatshirts.
Hippie-Look Für die Hippie-Bewegung in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts (Motto: Make love not war) war eine bunte Kleidung nach ethnischen Vorbildern typisch.
Hipster-Hose Hüfthosen mit leichtem Schlag.
H-Linie Gerade, legere Silhouette, oft mit Querteilungen unterhalb der Taille.
Hohlfasern Fasern lassen sich nicht nur sehr dünn, sondern auch hohl gestalten.Die Entwicklung von Hohlfasern wurde von der Natur abgeschaut. Vorbild war das Wasser abweisende, wärmeisolierende Fell von Eisbären. Jedes Haar des Tieres innen hohl und mit einem Mikrometer feinen Luftkanal durchzogen. Aus der Physik wissen wir: Luft ist ein schlechter Wärmeleiter. Das ist der gleiche Effekt wie bei der Thermoskanne, die in der Außenwand ebenfalls eine Luftkammer hat. Jedes der luftgefüllten. sehr dicht aneinander liegenden Eisbärhaare dient also zur Isolierung, verbessert also das Wärmerückhaltevermögen. Optimale Wärme bei geringem Gewicht ist das Ergebnis.

Die „Eisbärenimitate“ werden zu Vliesen verarbeitet, die in Bettdecken, Outdoorjacken und Schlafsäcke eingenäht oder zu Garn versponnen werden. Und es wird versucht, die Hohlfasern verdrillt herzustellen. Bei Vliesen mit spiral- statt zickzackförmigen Fäden lässt sich zwischen den Fasern Luft einschließen, die zusätzlich isoliert. Auch Eisbärenhaare sind nicht völlig glatt, sondern leicht gekräuselt.

Je mehr Luft eingeschlossen ist, desto wärmespendender ist die Kleidung. Heute gibt es verschiedene Hohlfasern aus synthetische Fasern wie Polyamid oder Polyester. Eine Faser ist in der Regel zwischen 15 und 20 Tausendstelmillimeter dick. Um das Knicken zu vermeiden und trotzdem möglichst viel Luft im Garn zu halten, werden mehrere Luftkanäle in die Fasern eingebracht. Bis zu 7-Loch-Hohlfasern sind auf dem Markt.
Hohlsaum Gewebe mit Durchbrucheffekten. Entsteht durch das Herausziehen einiger Fäden aus dem Gewebegefüge und Zusammenbündeln der übrigen freiliegenden Fäden.
Hologramm Technik zur dreidimensionalen Bildwiedergabe.
Hoody Pullover oder Jacke mit Kapuze, kommt vom englischen Hood (Kapuze).
Hoody-Modelle Sweat-Shirts mit Kapuze
Host Netzwerkknoten über den Daten ausgetauscht werden können. Ein Host kann ein Normaler PC (Client) mit Netzwerkkarte sein, der Nachrichten sendet und empfängt oder ein Großrechner mit zentralen Speicherressourcen, auf dessen Datenbestände autorisierte Personen und Programme direkt und von anderen PCs aus zugreifen können.
Hot Pants Extrem kurze, knapp sitzende Shorts
HTML Abk. für HyperText Markup Language. Die Standardsprache, in der Intra-/Internet Seiten veröffentlicht werden. Bei HTML handelt es sich um Verknüpfungen von Inhalten und Formatierungsanweisungen. Diese Tags sind in den Quellcodes der Webseiten eingebettet und bestimmen wie der Browser die Informationen grafisch darstellt.
Hypermarket Englisch für Selbstbedienungswarenhaus. Großflächiger Einzelhandelsmarkt mit dem Sortimentschwerpunkt Lebensmittel und weiteren Angeboten des kurzfristigen (z.B.. Kosmetika) bis langfristigen (z.B. Elektronikartikel) Bedarfs. Hypermarkets verfügen über eine Verkaufsfläche von mindestens 5.000 Quadratmetern.
Identnummer Waren-Identifikations-Einheit (siehe Artikelnummer). Wahlweise eine nichtsprechende Nummer (z.B. EAN-13) bzw. besonders im modischen Einzelhandel auch eine sprechende Nummer, die sich aus codierten Informationen zur Warengruppe, Farbe, Größe, Saison/Kollektion der eigentlichen Identnummer für den Artikel / Style und ggf. einer codierten Preisinformation zusammensetzt. Während sprechende Nummern durch Kasse und MDE interpretiert werden können, muss für nichtsprechende Nummern ( EAN ) die Artikelinformation im jeweiligen Gerät hinterlegt sein. Bei Kassen nennt man diese Form der Registrierung PLU (Price Look Up).
ILN Abk. für Internationale Lieferanten Nummer.
Importkosten Summe aller Importkosten wie Zoll, sonstige Importspesen inkl. der Kosten für Auslandsbüro.
Importmusterung Form der Musterung, in der importierte Artikel in Zusammenarbeit mit einer Kommission ausgewählt werden. Im Verlauf der Importmusterung werden Entscheidungen hinsichtlich der Definition der Sortimente, der Sortimentsstruktur und des modularen Sortimentsaufbaus innerhalb des Geschäftstypenkonzepts getroffen.
Importplanung Festlegung des einzukaufenden Importvolumens nach Ländern und Wirtschaftsräumen.
Inbetween-Jacke Leichte Jacke, die drinnen und draußen getragen werden kann.
Incoterms Abk. für „International Commercial Terms“. Von der Internationale Handelskammer (ICC) in Paris (erstmals 1936) aufgestellte Handelsklauseln, die die Rechte und Pflichten von Käufer und Verkäufer in Außenhandelsverträgen regeln. Zweck ist die einheitliche Auslegung der Trade Terms. Rechtlich handelt es sich um Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) die nur gelten, wenn die Vertragspartner darauf bezug genommen haben. Inhaltlich regeln die Incoterms in der Hauptsache den Kosten- und Gefahrenübergang, die Transportversicherung und Transportdokumentation. Die 13 Klauseln der Incoterms unterteilen sich in vier Hauptgruppen; E, F, C und D.
Informell Moderner, legerer Bekleidungsstil
Informelle Kleidung Sammelbegriff für Bekleidung, die nach strenger, konventioneller Auffassung nicht für offizielle Gelegenheiten geeignet ist.
Inline Inspection Produktionsbegleitende Prüfung, die sowohl die in der Produktion befindlichen Teile als auch den bereits fertiggestellten Teil der Ware einbeziehen kann und der frühzeitigeren Erkennung von Fehlern im Produktionsprozess dient.
Inspektion Überprüfung der Qualitätsanforderungen an der Ware nach Produktionsbeginn und vor Verschiffung, umfasst Inline Inspections und Final Random Inspections.
Intarsie In der Strickmode Bezeichnung für eingestrickte, kontrastierende Motive
Intrastat Statistische Angaben für Lieferungen innerhalb des EG-Binnenmarktes. Es wird unterschieden nach Intrastat Eingang und Versendung.
Inventur Teilprozess der Filial- /Lagerlogistik. Bezeichnet die physische Aufnahme der Bestände in Stück und/oder Wert an einem Stichtag oder permanent.
Inventurbestand Tatsächlicher wert- und/oder stückmäßiger Warenbestand zum Zeitpunkt der physischen Warenerfassung.
Inventurdifferenz Durch die Inventur festgestellter Unterschied zwischen tatsächlichem und errechnetem wertmäßigem Warenbestand (Buchbestand). Inventurdifferenzen kommen durch Fehler bei der Bestandsaufnahme, Diebstahl, Abrechnungsfehler beim Wareneingang oder im Verkauf zustande.
INVOIC Abkürzung für Invoice, ein im EANCOM Standard definierte Rechnung vom Lieferanten an den Abnehmer.
INVRPT Abkürzung für Inventory Report, ein im EANCOM Standard definierter Bestandsreport des Abnehmers an seinen Lieferanten.
IP-Adresse Adresse eines einzelnen Computers im Intra-/Internet. Die IP-Adresse besteht aus vier Zahlenblöcken, jeweils von 000 bis 255, die durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Im Internet sind den IP-Adressen Domain-Namen zur einfacheren Benutzung zugeordnet.
ISO Abk. für International Standardization Organization. Eine internationale Organisation, welche die Entwicklung weltweiter Normen koordiniert und für deren Veröffentlichung sorgt. Mitglieder sind nationale Normungsinstitute, wie bspw. DIN (Deutschland), ANSI (USA), BSI (Großbritannien) oder AFNOR (Frankreich).
ISO 9000 Der internationale Standard für den ganzheitlichen Qualitätssicherungsprozess.
Item Tagging Verwendung von RFID-Transpondern auf Artikel- bzw. SKU-Ebene, wodurch eine einzelteilgenaue Identifizierung und damit die Rückverfolgbarkeit ermöglicht wird. Siehe auch Unit Tagging, Case Tagging.
Jabot Volant- und Rüschen-Drapierung auf Fronten von Blusen und Hemden.
Jacquard Aufwändige Muster bei Geweben und Maschenwaren. Der Name stammt von dem französischen Erfinder Jacquard, der im 18. Jahrhundert einen Webstuhl mit vielfältigen Musterungsmöglichkeiten erbaute. Diese Technik wurde für moderne Strick- und Webmaschinen weiterentwickelt.Dabei gibt es sowohl runde, ornamentale als auch geometrische Muster.
Jersey Allgemeiner Begriff für alle Maschenstoffe. Es gibt Singlejersey, Doppeljersey etc. Namensgeber ist die englische Kanalinsel Jersey.
Jet-Hose Eng anliegende Hosen mit Stepp- und gepolsterten Partien, nachempfunden den original Rennfahrerhosen und Renn-Skisport.
Jewel-Pulli Dekorativ mit Farbsteinen und Glitzer-Dekor geschmückte Pullover.
Jodhpur-Hose Reiterhose, die an den Oberschenkeln ballonartig weit ist und an den Unterschenkeln eng anliegt. Der Name leitet sich von dem indischen Fürstenstaat Dschodhpur ab, der für seine Pferdezucht und die Verbreitung des Polospiels bekannt ist.
Jogging-Stil Aktuell in DOB und HAKA für legere Hosen und Oberteile. Typisch sind Tunnel- und Saumzüge, Beinbündchen, Kapuzen.
Jumper Sportliches, pulloverartiges, gut hüftlanges Oberteil.
Just in Time Von Toyota Anfang der 70er Jahre entwickeltes Produktions- und Logistiksystem mit dem Ziel, Minimierung der Lagerhaltung auf die von der Durchlaufzeit in der Produktion bestimmte Vorratsmenge.
Kaftan-Bluse Bluse, die sich stilistisch am Kaftan - dem schmalen, langen und vorn offenen Kleidungsstück orientalischer Herkunft - orientiert.
Kalkulationsabschlag Ist die Differenz von Einstandspreis und Verkaufspreis, bezogen auf den Verkaufspreis. ( Einstandspreis ohne Mehrwertsteuer, Verkaufspreis mit Mehrwertsteuer ). Formel: 100 * (Verkaufspreis - Einstandspreis) / (Verkaufspreis) = Kalkulationsabschlag. Formel zur Umrechnung in Kalkulationsaufschlag: (Abschlag in % * 100) / 100 - Abschlag in %) = Kalkulationsaufschlag in %. Hinweis: In der Kurzfristigen Erfolgsrechnung (KER) wird der Kalkulationsabschlag in Form der Handelsspanne ebenfalls verwendet.
Kalkulationsaufschlag Ist die Differenz von Einstandspreis und Verkaufspreis, bezogen auf den Einstandspreis (Einstandspreis ohne Mehrwertsteuer, Verkaufspreis mit Mehrwertsteuer). Formel: 100*(Verkaufspreis - Einstandspreis) / (Einstandspreis) = Kalkulationsaufschlag. Formel zur Umrechnung in Kalkulationsabschlag: (Aufschlag in % * 100) / (Aufschlag in % + 100) = Kalkulation.
Kamelhaar Unterwolle vom Kamel. Je feiner, desto wertvoller. Kamelhaar ist extrem weich, seidig glänzend und leicht.
Kapitalbindung Kosten, die für das betrieblich investierte Kapital anfallen.
Kapok Faser des Kapok-Baums, den man in tropischen Gegenden in Asien findet. Kann nur mit anderen Fasern versponnen werden und findet sich als Naturfaser oft in den Männermode wieder.
Kaschieren Unter Kaschieren versteht man das Verbinden zweier Lagen gleicher oder verschiedener Flächengebilde.
Werden mehrere Lagen verbunden, so spricht man von Laminieren.
Kassensysteme Über Kassensysteme wird der Geschäftsverkehr mit dem Endkunden abgewickelt. Neben dem eigentlichen Kassieren (Registrieren, Rabattieren, Finanzieren) sind zunehmend auch Dienstleistungen mit direkter Zuordnung der Kundendaten gewünscht (Auswahl, Umtausch, Reklamation, Verleih, Änderung etc.). Moderne Kassensysteme sind PC-basierte, offene Systeme, deren enorme Rechen- und Speicherleistung zusätzlich auch die Optimierung weiterer Filialprozesse ermöglicht. Vorrangig sind dies: Wareneingang und Warenverschiebungen, Personalwesen, sowie Korrespondenz Zentrale-Filiale. Internet-Anschluss und Multimedia-Fähigkeiten ermöglichen auch systemgestützte Schulung, Benchmarking, sowie Werbung/Unterhaltung am POS (Point of Sale).
KATAG Deutscher Einkaufsverband mit Schwerpunkt Textil.
Kaufabschlussquote Bezeichnet die Quote der Kunden, die vom Besucher eines Geschäftes zum Käufer konvertiert wurden. (Bei einer Kaufabschlussquote von z.B. 50% kauft im Durchschnitt jeder zweite Besucher)
Käufermarkt Ein Käufermarkt besteht, wenn die Nachfrage kleiner als das Angebot ist und der Käufer somit eine stärkere Verhandlungsposition besitzt.
Kaufhaus Betriebsform des stationären Einzelhandels, die auf vergleichsweise großer Verkaufsfläche Waren aus zwei oder mehr Branchen, davon wenigstens aus einer Branche in großer Auswahl und Tiefe, anbietet. Am stärksten verbreitet sind beispielsweise Textil- und Bekleidungskaufhäuser. Im Sprachgebrauch der Handelspraxis werden die Begriffe Kaufhaus und Warenhaus häufig synonym verwendet.
Kaufmuster / Gegenmuster Verbindliches Muster zur Bestätigung der Auftragsanforderungen, z.B. auf Originalfarbe, Maße, Passform, Verarbeitung, Funktion, Zutaten etc. Hinweis: Diese Definition gilt nur für den textilen Bereich.
Kaufoption Das Recht des Käufers, ein Produkt innerhalb eines fest definierten Zeitraumes oder zu einem Zeitpunkt zu vorab festgelegten Konditionen zu erwerben. Unter „Option“ versteht man im englischen Mode-Einzelhandel auch ein Produkt in einer Farbe.
KER Abk. für Kurzfristige Erfolgsrechnung. Wichtiger warenwirtschaftlicher Steuerungsreport auf Basis von monatlichen Plan-/Ist-Vergleichen aller wesentlichen Kennziffern, z.B. Umsätze, Wareneingänge, WE-Kalkulation, Abschriften, Roherträgen, Beständen, LUGs etc. Wird wegen der Datenmengen (Anzahl Warengruppen, Filialen, Monate) häufig durch Exception Reporting unterstützt.
Keulenärmel Ärmel mit großer bauschiger Weite ab Schulter und Oberarm, vom Ellenbogen bis zur Hand eng anliegend.
Key Account Hauptkunden oder Schlüsselkunden eines Unternehmens. Ein Key Account bemisst sich nach seiner Bedeutung für den Umsatz bzw. Ertrag eines Unternehmens. Key Accounts sichern in der Regel die wirtschaftliche Existenz eines Unternehmens. Die Zusammenarbeit mit und Betreuung von Key Accounts wird als Key-Account-Management bezeichnet.
Kimono-Ärmel Lässige Ärmelform, bei der Vorderteil und Vorderärmel, bzw. Rückenteil und Hinterärmel in einem Stück geschnitten sind.
KIS Kundeninformationssystem, wird meist in Form von Terminals in Filialen aufgestellt, um über Lieferstatus oder Artikel Informationen abzurufen.
Klassifizierungsmerkmal Merkmale, nach denen Artikel nach gemeinsamen, über die Warenhierarchien hinausgehende Klassifizierungen gruppiert werden können, z.B. Farben, Materialien, Modetypen/Zielgruppen, Herkunftsländer.
Klassik-Dessins Traditionelle Muster der Männermode wie Nadelstreifen, Glencheck, Hahnentritt, Pepita.
Knickerbocker Weite Hose, die über den festen Bund unterhalb des Knies deutlich überfällt (traditionell mit Schnallenverschluss) und damit den Bund verdecken kann.
Kniebundhosen Schmale Hosen mit festem Bündchenabschluss unterhalb des Knies. Zum Unterschied von Knickerbockers ohne Überfall.
KOB Abk. für Kinderoberbekleidung.
Kombinierter Ladungsverkehr (KLV) Kombinierter Container-Verkehr der Verkehrsträger Bahn und Schiene zur Warenversandabwicklung.
Kommissionierung Kommissionieren ist das Zusammenstellen von bestimmten Teilmengen ( Artikeln ) aus einer bereitgestellten Gesamtmenge ( Sortiment ) aufgrund von Bedarfsinformationen ( Auftrag ).
Kommissionsware Ware des Lieferanten wird in den Lägern und den Filialen bevorratet. Der Eigentumsübergang findet bei Abverkauf am POS statt. Beschaffung und Warenversorgung geschieht auf Basis der Systeme und in Verantwortung der Händler.
Konische Formen V-förmige, zum Fuß schmale Modelle. Ursprünglich für Hosen, jetzt auch für Kleider und Röcke.
Konsessionsware Ware des Lieferanten wird in den Filialen bevorratet. Beschaffung und Warenversorgung geschieht auf Basis der Systeme und in Verantwortung des Lieferanten.
Konsignationslager Lager für Produkte, welche im Eigentum des Lieferanten sind, wobei die Bezahlung erst durch den Bezug aus dem Konsignationslager erfolgt.
Konsignationsware Lieferantenware, die in den Verteilzentren (Lager) der Händler bevorratet wird. Der Eigentumsübergang vom Lieferanten auf den Händler findet bei Lagerausgang statt. Die Beschaffung und die Warenversorgung geschieht unter Zuhilfenahme der Warenwirtschaftssysteme des Händlers.
Konsolidierung Kurzfristiges Zwischenlagern und Zusammenführen von Einzelaufträgen zum Sammeltransport an Empfänger.
Kontrakte Rahmenvertrag mit einem Lieferanten, von dem Artikel oder Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums bei Bedarf abgerufen werden. Bei einem Wertkontrakt wird z.B. nur ein Gesamtwert der abzurufenden Ware vereinbart, ohne den konkreten Artikel schon festzulegen.
Kontrastblenden Andersfarbige Formstreifen an Hals- und Ärmelabschluss und am Saumabschluss eines Kleidungsstückes.
Köper Sammelbegriff für Gewebe mit diagonalem Grat wie Gabardine, Twill. Auch Bezeichnung für rustikalen Baumwollstoff in Köperbindung.
Kopfkondition Konditionen, die mit Lieferanten längerfristig vereinbart wurden, oder über eine einzelne Bestellposition hinausgehen, werden im sogenannten „Auftragskopf“ erfasst. Kopfkonditionen können sein: Werbekostenzuschüsse, Skonti, etc.
Kopplung Daten- und/oder Energieübertragung vom RFID Lese-/Schreibgerät zum Transponder ( RFID Tag ).
KPI „Key performance indicators“, Schlüssel-Kennzahlen, die Basiszahlen so ins Verhältnis setzen, dass eine leicht fassbare Information entsteht. Gebräuchliche KPIs sind Umsatzleistung, Flächenproduktivität, Wirtschaftlichkeit, Rentabilität, GMROI.
Kreidestreifen Weißer feiner Effektstreifen in gerautem Stoff, der verwischt wirkt.
Krimmer Webpelz mit stark gekräuselten Locken.
Kundenfrequenz Wird absolut gemessen und definiert die Anzahl der Kunden, die einen verkaufsrelevanten Bereich (Eingangsbereich, Etage, Abteilung) in einem bestimmten Zeitraum betreten. Dient als Basis für Frequenzanalysen. Siehe auch Ladendurchdringung.
Kundenkarte Eine auf den Namen des Kunden ausgestellte Karte, in der Regel im Scheckkartenformat. Sie eröffnen Handelsunternehmen die Möglichkeit, das Konsumverhalten, die Wünsche und Erwartungen der Kunden besser zu erkennen und zu verstehen, um so im Rahmen des CRMs exakter auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können. Sie bieten dem Karteninhaber besondere Konditionen und Extraservices und binden so den Kunden an das Unternehmen.
Kutscherjacke Jacke mit einem oder mehreren großem Schulterkragen (Pelerinen), die früher als Wetterschutz (für Kutscher) gedacht war.
Label Englisch für Etikett, Anhänger. (1) Enthält Informationen über Art, Eigentümer, Lieferziel, Inhalt und/oder andere Eigenheiten eines Gutes oder Pakets. Vergleiche Barcode. (2) Bezeichnet im übertragenen Sinne Eigenmarken, die nur mit einem Markennamen versehen sind, aber nicht in einem geschlossenen Markenkonzept (Sourcing, Shop, Flächenmanagement, Werbung) eingebunden sind.
Labortest Überprüfung der gesetzlichen und nichtgesetzlichen Anforderungen an Textilien in einem spezialisierten Labor anhand eines Labormusters; Bestandteil der Musterprüfung.
Lackleder Hochglänzendes Leder mit spiegelnder Oberfläche. Dazu wird feines, narbenfreies Leder mit einer Folie oder einem speziellen Lack überzogen.
Ladehilfsmittel (LHM) Ladehilfsmittel werden zur Lade- bzw. zur Lagereinheitenbildung eingesetzt. Hierbei unterscheidet man, in Abhängigkeit ihrer Funktion, Ladehilfsmittel mit: tragender Funktion (z.B. Palette, Werkstückträger), tragender und umschließender Funktion (z.B. Gitterboxpalette) und tragender, umschließender und abschließender Funktion (z.B. Container, Tankpalette).
Ladendurchdringung Wird in % gemessen und bezeichnet den Durchdringungsgrad von Abteilungen oder auch Ladenzonen. (Eine Durchdringung von z.B. 25% bedeutet, dass von 100 Besuchern jeder 4. die entsprechende Zone betreten hat.)
Lagerindex Der Lagerindex-Wert setzt den einzelnen Lager-Monats-Bestand ins Verhältnis zum durchschnittlichen Monatsbestand des Jahres. Formel: Lagerbestand Monat * 100 / (f Monatsbestand Jahr) = Lagerindex. Der Lagerindex-Wert verdeutlicht, in welchen Monaten die Lagerwerte über dem Durchschnitt liegen.
Lager-Kapitalumschlag Gibt an, wie oft sich das eingesetzte Kapital umgeschlagen hat. Formel: Umsatz [Zeitraum] / f Lagerbestand [Zeitraum]. Nicht zu verwechseln mit dem Lagerumschlag! Bei der Berechnung des Lager- Kapitalumschlages wird der Wert des Warenlagers im Einkaufspreis ausgedrückt, weswegen das Ergebnis höher ist als beim Lagerumschlag.
Lagerrentabilität Steht für die Rentabilität des eingesetzten Lagerkapitals. Formelansatz: LUG x Rohertrag in %. Wird auch als GMROI bezeichnet.
Lagerverwaltung Als Lagerverwaltung wird die administrative Verwaltung und Überwachung eines Lagers bezeichnet. Wichtige Elemente der Lagerverwaltung sind u. a. Lagerplatzverwaltung und Lagerbestandsführung.
Lambswool Weiche, feine Wolle der Erstschur von sechs Monate alten Lämmern.
Laminat Da Membranen hauchzart und empfindlich sind, können sie nicht einfach allein verarbeitet werden.
Membrane werden in einem aufwändigen High-Tech-Prozess auf ein Trägermaterial wie Gewebe oder Fleece aufgebracht (laminiert).
Laminate für Bekleidung
Oberstofflaminat
Die Membran und der Oberstoff bilden ein Laminat, der Futterstoff liegt lose darunter.
Einsatz: Leichte. extrem robuste Sport- und Freizeitjacken
Futterstofflaminat
Die Membran wird mit dem Futterstoff verbunden. Der Oberstoff liegt lose darüber.
Einsatz: extrem leichte, modische Bekleidung
3-Lagen-Laminat
Membran, Ober- und Futterstoff bilden eine Einheit. Macht dei Bekleidung robust und strapazierfähig.
Einsatz: Skibekleidung, Arbeitsschutzbekleidung
Insertlaminat
Die Membrane ist mit einem Fleece oder einer Wirkware verbunden und hängt lose zwischen Ober- und Futterstoff.
Einsatz: modische Bekleidung
Lammfell Die gewachsene Wollseite - kurz geschoren, aber auch lang, glatt oder gelockt - wird nach innen getragen. Die velourige Fleischseite ist die Außenseite. Die äußere raue Velourseite kann durch Nappieren glatt gemacht werden und auch vielfältig dekoriert sein, letzteres vor allem bei Lammfell-Imitaten.
Lammvelours Velours-Leder vom Lamm, dessen Wollseite (Fell) flach geschoren und nach innen getragen wird.
Lasercut Offenkantige Verarbeitung von Nähten mit spezieller Laser-Technik, die verhindert, dass die Nahtränder ausfransen.
Latex Rohstoff für die Naturgummigewinnung. In der Mode: Material für Leggings.
Layering, englisch für Lagen-Look
Lead time In der Logistik, Zeitraum zwischen Auftragserteilung und Lieferung von Waren. In der Produktion, die durchschnittliche Zeitspanne, die ein Inputfaktor benötigt, um den Produktionsprozess zu durchlaufen.
Lederimitate Sammelname für Microfaser-Verbundstoffe (z.B. Amaretta) sowie beschichtete und speziell ausgerüstete Gewebe und Gewirke mit lederartiger Oberfläche.
Leggings Blickdichte und fußlose Strumpfhosen aus elastischen Materialien. Ursprünglich aus dem Sport kommend, werden Leggings aktuell zu Kleidern und Röcken kombiniert.
Leinen Aus der Flachspflanze gewonnene Bastfaser mit hoher Reißfestigkeit, guter Feuchtigkeitsaufnahme, dezentem Glanz und kühlem Griff. Daher besonders gut geeignet für Sommerstoffe. Stoffe aus reinem Leinen knittern stark, weshalb Leinen oft mit anderen Materialien verarbeitet wird.
Leistungsmerkmale Aktive Artikel sind gelistete Artikel. Zur Listung notwendige Merkmale können Bewirtschaftungskennziffern, Mindestbestände, Ordnungskriterien etc. sein.
Liberty-Muster Benannt nach dem englischen Haus „Liberty’s“. Neben kleinen, dichten Blumendessins sind auch Paisleys und Jugendstildessins für den Stil des Hauses typisch.
Lieferantenanalyse Standard-Report in textilen Warenwirtschaftssystemen. Instrument des Lieferantenmanagements zur Analyse der Performance einzelner Lieferanten, z.B. Liefertermintreue, Qualitätsstandards, Abverkaufsquoten (vgl. auch Lieferantenzertifizierung); wird manchmal auch in Lieferanten-Scorecards konsolidiert.
Lieferantenmanagement Teilprozess der vertikalen Wertschöpfungskette, umfasst z.B. Lieferantenanalyse, gegenseitigen Datenaustausch ( EDI ), Produktentwicklung, Design, Bestsellermanagement. In vertikalen Konzepten liegt die Verantwortung für das Lieferantenmanagement in den Händen des Category Managers (auch Brand Manager oder Division Manager), der auch für weitere integrierte Planungs-, Beschaffungs- und Steuerungsentscheidungen verantwortlich ist.
Lieferanten-Scorecard Wörtlich übersetzt eine „Bewertungskarte der Lieferanten“. Darin fließen qualitative (z.B. Kooperationsfähigkeit) und quantitative (z.B. Liefertermintreue) Aspekte ein und werden meist systemgestützt ermittelt.
Lieferantenzertifizierung Auditierung von Lieferanten nach speziellen händlerspezifischen Vorgaben, z.B. Lieferzuverlässigkeit, Qualitätsstandards, Abverkaufsquoten.
Lieferbedingungen Vereinbarung in einem Kaufvertrag der Übernahme von entstehenden Transport- und Versicherungskosten sowie den Ort, an dem der Gefahrenübergang zwischen Käufer und Verkäufer stattfindet.
Lieferbereitschaft Lieferbereitschaft oder Lieferservice drückt die Sicherheit aus, mit der ein angeforderter Kundenbedarf befriedigt werden kann.
Lieferflexibilität Lieferflexibilität ist die Fähigkeit auf kurzfristige Kundenanforderungen reagieren zu können.
Lieferrhythmus Zeitlicher Abstand zwischen zwei Lieferterminen eines Lieferanten in Tagen.
Lieferschein Ein Lieferschein ist die aus dem kaufmännischen Bereich abgeleitete Anforderung, dem Kunden den Lieferumfang anzuzeigen. Der Lieferschein bildet die Grundlage für die Rechnungsstellung.
Lieferzuverlässigkeit Definiert den Erfüllungsgrad von Lieferanten gegenüber ihren Kunden im Hinblick auf die Einhaltung der Liefertermine, georderte Mengen, Qualitäten etc.
LIFO Abk. für Last in first out. Bewertungsverfahren in Unternehmen: Lagerbestände, welche als Letztes ins Lager aufgenommen werden (Last In), werden annahmegemäß als Erstes wieder entnommen (First Out).
Limitkontrolle Teilprozess des Bestandsmanagements. Die Limitkontrolle (auch Open-to-Buy-Controlling) basiert auf der permanenten Projektion der Monatsendbestände (Endbestand = Anfangsbestand - Umsatz + offene Orders/Wareneingänge - Abschriften) und deren Abgleich mit den geplanten Monatsendbeständen. Im Falle einer zu erwartenden Unterdeckung „öffnet“ sich das Limit (open to buy); bei Überdeckungen „schließt“ sich das Limit.
Limitplanung Teilprozess der Einkaufsplanung. Die Limitplanung ist die Basis für die Ermittlung der Beschaffungsvolumina, i.d.R. pro Warengruppe, pro Monat, pro Vertriebslinie-Total im Verkaufswert. Die Methodik basiert auf der klassischen Bedarfsrechnung: Gesamtlimit = Umsatz + Abschriften + Endbestand - Anfangsbestand. Dabei spielt bei der Planung der Bestandshöhen die LUG eine wesentliche Rolle.
Lingerie-Tops, Feminine Tops im Wäsche-Stil mit Spitzen, Schleifen, Hohlsaum und Stickereien.
Local Area Network (LAN) Netzwerk aus mehreren PCs oder Großrechnern (Server) mit räumlich begrenzter Ausdehnung.
Lochstickerei In Stickereien geschnittene Löcher, die mit einem festen Rand umstickt werden. Lässt sommerlich braune Haut durchschimmern.
Loden Streichgarngewebe aus Wolle, auch in Mischungen mit Edelhaaren wie Mohair, Alpaka oder Cashmere. Stark gewalkt und geraut, so dass das Bindungsbild nicht mehr erkennbar ist. Es gibt Tuchloden ohne Strich und Strichloden mit Strich, der die wasserabweisende Wirkung der Ware verstärkt.
Logistische Kette Synonym auch Supply Chain: Gesamtprozess des physischen Warenflusses von der Beschaffungs- über die Verteil- bis zur Filiallogistik.
Logo Motiv mit Firmenzeichen, Signet
Logos Gestickte, gedruckte oder in Jacquard gewebte Markennamen, aber auch Vereinszeichen werden so genannt. Finden sich wieder verstärkt bei Shirts, Sweats und Polos in der Männer- und Kindermode.
Longjacket Englisch für lange Jacke
Longsleeves Langärmelige schmale Shirts
Loop Gänge, die zur bewussten Führung der Kunden durch separate Verkaufsflächen eines Warenhauses (shops) dienen. Bei der Berechnung der Bruttobruttoverkaufsfläche werden die Loops mit einbezogen.
Lot Englisch für Los. In der Logistik eine zusammengefasste Bestellmenge.
LUG Die LUG (= Lagerumschlagsgeschwindigkeit) ist eine der wichtigsten Kennzahlen zur Planung und Steuerung der Bestandshöhe. Es wird nach Filial-, Zentrallager- und Gesamt-LUG unterschieden. Formelansatz: Umsatz in Verkaufswert / Durchschnittsbestand in Verkaufswert.
Lumber Taillenkurze, sportliche Jacke, die im Gegensatz zum Blouson am Bund nicht schoppt.
Lüster Ausdruck für Glanz bei Geweben
Macramé Eine Handarbeit, die grobe Flecht- und Knotenmuster ergibt. Macramé taucht im Folklore-Thema und hat speziell in der Maschenmode im Herbst einen wichtigen Stellenwert.
Madraskaro Großes, unregelmäßiges Karo ohne Weißfond bei Baumwoll-Buntgeweben. Farben und Streifen in Kettrichtung sind deutlich anders als die Farben und Streifen in Schussrichtung. Der Name bezieht sich auf die indische Region Madras.
Make up-Töne Pastellige Farben wie in der Kosmetik. Es sind Creme-, Beige-, helle Apricot- und Pfirsichtöne.
Maritime Farben Die klaren Sportfarben Signalrot und -gelb, Königsblau und Marine, Weiß.
Maritim-Stil Moderichtung, die sich in den Farben und Dessins (traditionell Dunkelblau/Weiß, Streifen, Embleme), teils auch in den Stoffen an traditioneller Wassersportkleidung orientiert.
Markisenstreifen Streifen von verschiedener Breite kombiniert, in leuchtenden Farben mit Weiß oder Beige. Auch breite zweifarbige Blockstreifen in Rot/Weiß oder Grün/Weiß.
Marlene-Hose Gerade geschnittene weite Hose, wie sie als Erste die Schauspielerin Marlene Dietrich getragen hat. Typische Details: Bundfalten und Aufschläge.
Maßtabelle Festlegung der Maße für einen Artikel anhand zuvor definierter Größen und Meßstrecken, dient als Vorgabe für die Prüfung des Größensatzmusters.
Matelasse, Plastisches Gewebe mit reliefartiger Musterung, die durch einen in das Gewebe eingebundenen «Füllschuss» entsteht. Die Ware wirkt wie gepolstert und gestoppt.
Maxi-Kleid Trendiges, bodenlanges und luftiges Kleid, das meist ausgestellt und bedruckt ist.
MDE Abk. für „Mobile Datenerfassungs Einheit“. Systeme zur Erfassung von Artikeldaten, werden meist in Filialen (WE-Erfassung, Inventur) und im Lager eingesetzt.
Melange Einfachgarn, Zwirn, Gewebe und Maschenware aus unterschiedlich farbigen Fasern, bicolor (zweifarbig) oder multicolor (mehrfarbig).
Membran Hauchdünne Folie, die zwischen Oberstoff und Futter liegt oder verbunden wird mit Oberstoff oder Futter (dann Laminat, auch Direktlaminat genannt). Dadurch wird Outdoor-Kleidung wasser- und winddicht, bleibt aber atmungsaktiv, Feuchtigkeit (Schweiß) kann also nach außen dringen.Wie der lateinische Name „Membrana“ schon sagt, ist die Membran ein dünnes Häutchen, das als Trennschicht dient.
Die Textilindustrie hat sich diese Wirkung zu Nutze gemacht und Membrane entwickelt, die Flüssigkeiten und Gase voneinander trennen.
Merchandising Wird im deutschen Sprachgebrauch im Sinne des Visual Merchandising überwiegend für das Gestalten der Verkaufsflächen und die Warenpräsentation verwendet. Im englischen Sprachgebrauch werden mit Merchandising i.d.R. die Einkaufsprozesse bezeichnet.
MERCOSUR „Mercado Comun del Sur“ = Gemeinsame südliche Wirtschaftszone. Umfasst die Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay.
Merinowolle Besonders feine und weiche Schafwolle mit stark gekräuselten Fasern.
Mesh (engl. für Netz) Siebartig, luftdurchlässige Gewebe, verwendet für sportliche Teile wie Trikots, Laufschuhe und Baseball-Caps.
Microdessins „Microskopisch“ kleine Web- oder Druckmuster.
Middleware Software mit Schnittstellencharakter, die das Zusammenspiel von Hard- und Softwarekomponenten gewährleistet; Im EPC-Netzwerk wird sie zur Filterung, Auswertung und Bearbeitung von den Daten, die auf den Transpondern gespeichert sind, verwendet. Sie bildet damit die Schnittstelle zwischen den Lesegeräten und den Anwendungssystemen der Unternehmen.
Mieder-Look Deutliche Büstenbetonung für Blusen und Tops durch Schnittform, elastische Einsätze, Stepperei, Stäbchen und Biesen.
Mikrofaser Bezeichnung für Feinstkapillargewebe, die überwiegend aus Polyester oder Polyamid bestehen.
Die Garne bestehen aus Fibrillen, die eine Feinheit von mindestens dtex 1,0 oder kleiner aufweisen müssen, d.h. ein Gramm dieses Garns hat eine Länge von 10.000 m. Bezeichnungen wie „Micro-Touch“, „Micro-Feeling“ oder „Micro-Finish“ sind keine Garantie für echte Mikrofasern.
Bekannte Markenprodukte sind Belseta®, Tactel®, Trevira Finesse®, Lyocell® und Lenzing Modal®,
Mikromuster Winzig kleine („mikroskopische“) Muster.
Military-Stil Sehr sportlicher Stil, abgeleitet von Militäruniformen.
Millefleurs Französisch für „tausend Blumen“. Allover-Muster mit sehr dicht gestreuten kleinen Blümchen.
Minderung Beim Stricken ist damit das Verringern der Maschenzahl durch Zusammenstricken von Maschen gemeint. Die Minderungsstellen sind im Gestrick deutlich zu sehen und stellen ein Qualitätsmerkmal für exakt in Form gestrickte Ware dar.
Minimizer BH, der die Büste optisch verkleinert.
Minusschulter Ärmelausschnitt, der die Armkugel freilegt. Auch: amerikanischer Ausschnitt.
MIS Abk. für „Management Information System“; Oberbegriff für höher verdichtete Analysen und Vergleiche. Zielsetzung ist, aus den Datenmengen der operativen Systeme ein Steuerungsinstrument zu schaffen, das dem Management ein frühzeitiges Gegensteuern ermöglicht.
Mischfaser Als Mischgewebe bezeichnet man Gewebekonstruktionen aus Naturfasern und synthetischen Fasern.
Die so entstehenden Garnmischungen vereinen in sich meist die Vorteile der verschiedenen Ausgangsmaterialien:
Mitarbeiterproduktivität Umsatz bzw. Rohertrag pro Mitarbeiter (Verkauf oder Total); wird auch als Mitarbeiterleistung bezeichnet.
Modal Regenerierte Zellulose-Faser (aus Buchenholz) mit hoher Reißfestigkeit. Wird häufig in Mischungen mit anderen Fasern verarbeitet.
Modeartikel Modeartikel sind durch folgende Merkmale definiert: Kurze Laufzeiten, geringe Möglichkeit der Nachdisposition, Verteiler- (Push-) orientiert, Flächen-/ Kapazitätseinsatz innerhalb eines Sortimentierungszeitraums unterliegt Schwankungen.
Modulkonzept Konzeptansatz aus der Sortimentsplanung, mit dem heterogene Filialstrukturen „homogenisiert“ werden können. Hierzu werden alle Filialen eines Filialnetzes in weitestgehend ähnliche (homogene) Gruppen eingeteilt (z.B. C, B, A). Auf dieser Basis werden additive oder selektive Sortimentsmodule gebildet, die sich in Breite, Tiefe, Preislagen- und Markenstrukturen unterscheiden und ergänzen. Durch das Modulprinzip können unterschiedliche Filialbedürfnisse weitestgehend ausgeglichen werden.
Modulplanung Teilprozess der Einkaufsplanung. Basiert auf der Philosophie, dass heterogene Filialketten durch Gruppierung der i.d.R. unterschiedlichen Filialen „homogenisiert“ werden und die daraus entstehenden Filialgruppen mit additiven bzw. selektiven Sortimentsmodulen bestückt werden. In der Modulplanung werden die Inhalte der Sortimentsmodule (z.B. Preislagenanteile, Anzahl Artikel, Markenanteile, Größenschlüssel) festgelegt.
Mohair Garne und hochwertige, knitterarme Kammgarnstoffe aus dem stark glänzenden, feinen langen Haar der Mohairziege.
Mokassin Ursprünglich Schuh der Indianer mit seitlich hochgezogener Sohle, die an das Oberleder angesetzt wurde. Die heutigen Mokassins sind Variationen dieses biegsamen Typs.
Moleskin englisch Maulwurfsfell. Bezeichnung für schwere, strapazierfähige Baumwollgewebe in Atlasgrundbindung, meist fest gewebt.
Monchrom Einfarbig wirkende Kombinationen unterschiedlicher Materialien und Oberflächen in gleicher Farbnuance.
Monks Klassischer Herrenschuh. Typisch ist ein Riemen, der über den Spann läuft und mit einer Schnalle befestigt wird.
Monochrom-Farben Beischreibung für ein „in der Farbe“ gestaltetes Muster oder Kombination, die über geringe Abweichungen auf einer Farbe aufbaut.
Mouliné Zwirn aus zwei oder mehr unterschiedlichen Garnen. Der Begriff wird auch für Stoffe aus Mouliné-Zwirnen verwendet. Die Optik ist unruhig gesprenkelt.
Mousseline Feinfädiges und duftiges Gewebe, oft für Blusen oder Kleider verwendet.
MTV-Identnummer Die EAN-Identnummer für Mehrweg-Transportverpackungen ist eine weltweit eindeutige, überschneidungsfreie Nummer, mit deren Hilfe wiederverwendbare Verpackungen und Transporthilfsmittel identifiziert werden können. Sie erleichtert die Verwaltung, Abwicklung und Verfolgung dieser Behälter in der logistischen Kette und bei Inventurprozessen.
MTV-Logistik MTV = Mehrweg-Transportverpackungen, umfassen als Grundfunktion die Abholung vom Empfänger, die Pfandabrechnungen bei bepfandeten MTV und Breitstellung zur Disposition für den Absender. Darüber hinaus können weitere Funktionen wie Qualitätssicherung, Reinigung und Bestandführung vereinbart werden. Die Details sind im Regelwerk des Logistikverbundes für MTV festgelegt.
Mukluks So nennen sich mit Kaninchenfell besetzte, mit Perlen bestickte und Fellbommeln geschmückte Boots vom gleichnamigen Hersteller. Der Markenname könnte sich zu einem Synonym für diesen Stiefel-Typ, der um 500 EURO kostet, entwickeln - ähnlich den australischen Ugg-Boots - denn preiswerte Kopien sind bereits auf dem Markt.
Multi Channel Steht für die unterschiedlichen Absatz- und Vertriebskanäle im Handel, z.B. stationärer Handel, Versand, E-Commerce.
Multicolor Mehrfarbig. Der Ausdruck wird für Garne, Zwirne und Stoffoptiken (z.B. Tweeds) verwendet.
Musterprüfung Überprüfung der Qualitätsanforderungen vor Produktionsbeginn - je nach zu prüfendem Qualitätsmerkmal - an unterschiedlichen Mustern, insbesondere zählen dazu Größensatzmuster und Labormuster.
Musterung Sortimentsveranstaltung, in der Teile des Sortiments geordert werden.
MVTR- Wert Der MVTR-Wert ist ein Maßstab für die Atmungsaktivität.
MVTR steht für Moisture Vapor Transmission Rate. Die Messeinheit lautet g/m². Aluminiumfolie hat z.B. 0,001 g/m², Atmungsaktive Fasern dagegen mehrere Tausend g/m². Bei der Ermittlung dieses Wertes steht der tatsächliche Durchtritt des Wasserdampfs in einem Zeitraum von 24 Stunden im Vordergrund. Die Wassermenge, welche in 24 Stunden durch einen Quadratmeter Stoff verdunstet, wird gesammelt und in Gramm gemessen. Je höher die gesammelte Menge, desto atmungsaktiver ist das Material. Als „sehr gut“ gilt ein Wert von 10.000 g. an. Die übliche Messeinheit ist g/m²/Tag. Aluminiumfolie hat z.B. 0,001 g/m²/Tag, Atmungsaktive Fasern dagegen mehrere Tausend g/m²/Tag.
Nachorder Bezeichnet Orders, die nach dem Beginn der für den georderten Artikel relevanten Saison platziert werden.
Nadelstreifen Nadelfeiner Längstreifen, meist heller Streifen auf dunklem Fond. Typisches Dessins für gepflegte Herrenanzüge, auch in der DOB verwendet.
NAFTA „North American Free Trade Association“. Nord-Amerikanische Wirtschaftszone. Umfasst die Länder Kanada, Mexiko, USA.
Nanotechnologie Die Nanotechnologie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts - auch bei Textilien.
In der Textilbranche geht es derzeit vor allem um das Thema selbstreinigende Oberflächen. Diese lassen Rotwein, Salatöl und Kaffee einfach auf dem Stoff abperlen bzw. mit Wasser abspülen.
Nano kommt aus dem Griechischen und heißt Zwerg. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. Der Durchmesser eines menschlichen Haares ist fünfzigtausend Mal größer. Die Nanotechnologie erschließt die Welt der allerkleinsten Dinge. Sie ist ein Oberbegriff für unterschiedlichste Arten der Analyse und Bearbeitung von Materialien, denen eines gemeinsam ist: Ihre Größendimension beträgt nur ein bis 100 Nanometer. Das Besondere: Die mechanischen, optischen, magnetischen, elektrischen und chemischen Eigenschaften hängen nicht allein von ihrem Ausgangsmaterial ab, sondern in besonderer Weise von ihrer Größe und Gestalt. So lassen sich auf der Nano-Ebene zum Beispiel der Schmelz- und Siedepunkt eines Stoffes ändern.
Bei der Entwicklung schmutzabweisender Oberflächen stand die Natur Pate, genauer gesagt die Lotuspflanze. An ihrer mikrorauen Oberfläche bleiben Schmutzpartikel nicht haften und werden einfach von Wasser weggespült. Moderne Textilien empfinden diese Eigenschaften nach. Eine weitere Vorlage lieferte das Farbspiel von Schmetterlingsflügeln oder Muschelperlmutt. Inzwischen wurden Partikel und Dispersionen entwickelt, mit denen sich die Farbe von Materialien abhängig vom Einfallswinkel des Lichtes scheinbar verändert. Für die Zukunft ist mit weiteren Produktverbesserungen und sogar ganz neuen Produkten zu rechnen.
Die ersten Nano-Kollektionen kamen 2004 auf den Markt. Der Schutz gegen Flecken und kleine Regenschauer ist inzwischen in zahlreichen hochwertigen Kollektionen zu finden.
Napoleonkragen Hoher Umlegekragen mit breitem Steg. Vorbild sind Uniformen des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts.
Nappa-Leder Sammelbegriff für Leder mit glatter Oberfläche
Naturals Naturtöne
Neckholder Dekolté-Form, bei der sich mehr oder weniger breite Träger seitlich vom Büstenteil kommend mit oder ohne Verschluss um den Hals legen und so das Top oder das Oberteil eines Kleides halten. In der Bademode zur Zeit ein wichtiges Schnitt-Detail.
Negligé Duftiger, oft transparenter Mantel, passend zur Nachtwäsche.
Neonfarben Grelle poppige Farben (wie Pink, Gelb, Orange, Grün) mit Leuchteffekt.
Netto-Umsatz Bezeichnet den Umsatz exkl. Mehrwertsteuer.
Nettoverkaufsfläche Bezeichnet die Fläche, die zur Produkt-Präsentation zur Verfügung steht und ist - im Gegensatz zur Bruttoverkaufsfläche - bereinigt um Loopanteil, Kassenbereiche und Kabinen.
Neutrals Unauffällige Farben, die zu allem passen
Nicky Gewirkter Plüsch, geschoren mit samtartiger Oberfläche.
Nonwoven Sammelbegriff für nicht gewebte Textilien.
Nowovens sind ein Faserverbundstoff und gehören zur Gruppe der textilen Verbundstoffe.
Nadelvlies und Filz sind Nonwovens, die mechanisch verfestigt werden.Adhäsiv verfestigt werden sogenannte Wirrfaservliese, die aus Spinnfasern entstehen.
Norweger-Muster Strickmuster in zwei oder mehreren Farben mit Motiven wie Eiskristallen, Rentieren, Tannenbäumen, die oft bordürenartig angeordnet sind.
NOS-Artikel Wörtlich: „Never out of Stock“ = Niemals Null-Bestand. Steht für Artikel, die vom Kunden grundsätzlich im Sortiment als verfügbar erwartet werden und damit einen hohen Kompetenzcharakter haben. Werden mit moderner Systemunterstützung automatisch bewirtschaftet. Siehe auch Automatische Disposition, NOS-Replenishment.
NOS-Management Teilprozess des Bestandsmanagements. Umfasst die Planung, Produktentwicklung, Beschaffung, Logistik und Steuerung der NOS-Artikel. Siehe auch NOS-Replenishment.
NOS-Programm Englisch für «Never-out-of-stock». Gemeint sind damit Modelle, die bei den Herstellern ständig ab Lager abgerufen werden können.
NOS-Replenishment Systemgesteuerter Abgleich der Soll- und Ist-Bestände von NOS-Artikeln; darauf basierend Ermittlung der Bestellmengen. Stellt hohe Anforderungen an die intelligente Berechnung des optimalen Bedarfs, die i.d.R. auf algorithmusgesteuerten Spezialsystemen basiert.
NVE Abk. für Nummer der Versandeinheit. Diese dient der Identifikation von Versandeinheiten und Packstücken. Es handelt sich hierbei um ein Barcode ( EAN 128 ) Etikett für die Konsumgüterwirtschaft und artverwandte Branchen.
Nylon Gattungsbegriff für Polyamid 6.6. Ursprünglich handelt es sich um den Markennamen der ersten Polyamid-Faser aus dem Haus DuPont.
ODBMS Abk. für „Open Database Management System“ (JDA Software Group, Inc.). Bietet die Möglichkeit der Kalkulation von Preisen, die die Preise beziehungsweise Spannen der Mitbewerber berücksichtigen.
Offwhite Kein strahlendes, sondern ein „gebrochenes“, leicht abgetöntes Weiß.
OLAP Abk. für Online Analytical Processing: Steht für die interaktive Analyse von Daten, die i.d.R. in mehreren Dimensionen vorliegen. Typische Dimensionen sind z.B. Sortiment, Zeit, Filiale, Kunde. Siehe auch Einkaufsplanung, Limitplanung.
One Shoulder-Top/-Shirt Lässig-weites Top oder Shirt, das eine Schulter frei lässt (asymmetrischer Schnitt) bzw. frei gibt durch Herunterziehen eines Trägers bzw. Ärmels.
One-Stop-Shopping Handelskonzept mit dem Ziel, dass der Kunde seinen gesamten Bedarf an Waren und damit verbundenen Dienstleistungen in einem einzigen Geschäft, Warenhaus oder Einkaufszentrum decken kann. Auch E-Commerce und Versandhandel basieren auf diesem Prinzip.
Online Auktion Auktion im Internet. Eine für eine festgelegte Zeit im Internet organisierte Marktveranstaltung, in der Interessenten sich im offenen Bieterverfahren um ein Güterangebot bewerben. Online Auktionen werden von Auktionshäusern, aber auch von Handels- oder Produktionsunternehmen durchgeführt.
ONS Abk. für „Object Name Service“, fungiert als Verzeichnis und wandelt einen EPC in eine URL um. Mit Hilfe der URL wird dann eine IP-Adresse aufgesucht, hinter der detailliertere Informationen über die Palette, Verpackung oder über das Produkt selbst hinterlegt sind.
Op Art-Muster Op Art heißt „Optical Art“ und steht für eine Kunstrichtung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Wirkung dieser streng geometrischen Muster kann dreidimensional sein oder täuscht Bewegung vor. Die Muster finden sich als Druckdessins auf Web- und Maschenstoffen, aber auch als Intarsien bei Strickware.
Opaque Französisch für undurchsichtig. Andere Bezeichnung: blickdicht.
Open-to-Buy-Controlling Teilprozess des Bestandsmanagements: Basiert auf der permanenten Projektion der Monatsendbestände (Endbestand = Anfangsbestand - Umsatz + offene Orders/Wareneingänge - Abschriften) und deren Abgleich mit den geplanten Monatsendbeständen. Im Falle einer zu erwartenden Unterdeckung „öffnet“ sich das Limit („open“ to buy); bei Überdeckungen „schließt“ sich das Limit.
Open-to-Ship-Controlling Teilprozess des Bestandsmanagements. Dient im wesentlichen zur Feinsteuerung der Filialbestände durch proaktive Änderungsmöglichkeiten der Vorverteilschlüssel und durch Auslösung von Filialumlagerungen.
Optimizing Customer Opportunities Konzept, das im Wesentlichen die Erhöhung der Ladendurchdringung, und der Kaufabschlussquote im Fokus hat (z.B. durch Kundenführung, Sortimentsoptimierung, aktivere Beratung, verbesserte Warenpräsentation).
Order Bestellung (Eine Anfrage zur Lieferung bestimmter Mengen an Waren oder zur Erbringung bestimmter Leistungen). Siehe auch Ordermanagement.
Order Response (ORDRSP) Im EANCOM Standard definierte Empfangsbestätigung der Auftragsdaten des Abnehmers an seinen Lieferanten.
Order-Analyse Standard-Report in textilen Warenwirtschaftssystemen. Fokussierte-Sicht auf die offenen, d.h. noch nicht gelieferten, Orders.
Ordermanagement Teilprozess des Beschaffungsprozesses. Umfasst z.B. Ordererstellung, Order- und Rückstandskontrolle, Orderanalysen. Siehe auch Order, Auftragsmanagement.
Ornamentale Dessins Ornamente sind kunstvoll verschlungene Schmuckformen, die in jedem Kulturkreis und jeder Stilepoche (Kulturkreis: z. B. fernöstlich, orientalisch, Stilepoche: z.B. Antike, Jugendstil) zu finden sind. Sie sind Vorbild und Inspirationsquelle für Druckdessins.
Ottomane Ripsart mit sehr markanten, breiten Querrippen.
Outfit Englisches Wort für Garderobe, Ausstattung. In der DOB ist das Bekleidungs-Ensemble (Kombination von Bekleidungsteilen) gemeint.
Outsourcing Ausgliederung einzelner Funktionen, Aufgaben oder Aufgabenkomplexe eines Unternehmens.
Overall Einteiliger Anzug - Oberteil und Hose sind in einem Stück.
Overdyed Denim In mehreren Schritten gefärbter Denim, bei dem verschiedene Farben hintereinander zum Einsatz kommen, so dass durch teilweises Herunterwaschen verschiedene Schichten sichtbar werden.
Overshirt Sehr weites, lässiges Hemd zum Darübertragen.
Oversized Englisch für übergroß, sehr geräumig
Oxford Streichgarnstoff mit lebhaften mehrfarbigen kleinen Karos für Sakkos. Auch: Bezeichnung für Hemdenstoff - uni oder bunt gewebt - mit sehr feiner Struktur in Oxfordbindung.
Pack Bündelung von mehreren Hängestücken zu einer Griffeinheit. Die Griffeinheit wird unter einer Transporteinheit-Nr. verwaltet. (Textile Warenwirtschaft)
Packliste / Packing List Ein Dokument, welches den Inhalt jeder einzelnen Warenlieferung auflistet
Pagodenschultern Gerade, nach außen ansteigende Schultern, die den Linien eines asiatischen Pagodendachs ähnelt. Sie waren in den 30er Jahren aktuell und sind es jetzt wieder.
Pailletten Kleine, glitzernde Plättchen aus Kunststoff, die vor allem auf festliche Damenkleidung aufgestickt oder aufgeklebt werden.
Paisley Verschnörkelte orientalische Dessins mit nierenartigen oder palmsprossenartigen Formen. Andere Bezeichnung: Kaschmir-Muster, türkisches Muster.
Paletot Eleganter, ein- oder zweireihiger Kurzmantel mit Reverskragen. Ursprünglich nur Stadtmantel für Männer.
Palette Eine Plattform aus Holz, Metall oder Plastik zur Lagerung und Bewegung (meist durch Gabelstapler) von Gütern.
Panama Poröses Gewebe mit würfelartigem Bindungsbild.
Panel Begriff der empirischen Markt- und Sozialforschung. Regelmäßige Befragung einer Gruppe von Personen, Haushalten oder Betrieben durch ein Marktforschungsinstitut. Die Panelteilnehmer werden über einen längeren Zeitraum nach bestimmten Verhaltensweisen und Beobachtungen befragt und sollen ein repräsentatives Bild einer bestimmten Personengruppe bezeichnen.
Panneaux Muster in Bordürenart, die in abgepassten Längen gewebt, gestrickt oder gedruckt sind.
Pannesamt Samt, der durch Pressen flach geworden ist und dadurch eine glänzende, spiegelnde Optik erhält.
Pareo Großes bedrucktes Strandhandtuch, das um die Hüfte geschlungen werden kann. Das Dessin ist oft auf den Badeanzug abgestimmt.
Parka Sportliche, lange Jacke mit Tunnelzug an Taille und Saum, oft mit Kapuze.
Partiell Teilweise. In der Mode Muster und Effekte, die nur Teile des Kleidungsstückes bedecken oder schmücken.
Paspeln Schmale schmückende Streifen in kontrastierenden Farben und Materialien zum Kanteneinfassen oder Akzentuieren von Nähten.
Passformprüfung Kontrolle von Bekleidungsgegenständen gemäß vorliegender Maßtabellen durch den Lieferanten (Vorkontrolle) und anschließende Prüfung durch die Produktentwicklung / Qualitätskontrolle in den Einkaufsbüros.
Passiver Transponder Auch passiver Tag. Eine RFID-Einheit, die die vom Lesegerät ausgesendeten Signale reflektiert und moduliert.
Patchwork Web- und Druckmuster, die aussehen wie aus verschiedenen Stofflappen in unterschiedlichen Farben und Mustern zusammengesetzt.
Patina Bezeichnung für ästhetisch gealtertes Aussehen.
Pattentasche Eingeschnittene Tasche, deren Eingriff durch eine Klappe (=Patte) abgedeckt ist.
Payback Branchen- und medienübergreifendes Kundenbonusprogramm
Paybox Methode zur Durchführung von Finanztransaktionen per Handy. Beispiel: Kunde initiiert über Handyanruf elektronische Überweisung.
Peachen Peach (engl.)= Pfirsich. Ausrüstung für Stoffe, die durch spezielle Ausrüstung (schmirgeln, sanden) sehr weiche Oberfläche bekommen.
Pelerinenärmel Relativ langer, glockig fallender Ärmel. Pelerinenärmel sind zum Armloch hin manchmal offen.
Pelerinenkragen Lose oder fest angearbeiteter Capekragen, der rund um die Schultern liegt und die Ärmel halb bedeckt.
Pencil Skirt Englisch für Bleistiftrock. In der Regel sehr schmal, knielang mit kleinem Schlitz.
Penner Schlecht verkäuflicher Artikel
Pepita Kleines zweifarbiges Karo, das schräg verschoben und wie ausgefranst wirkt. Grundlage für diese Musterfigur ist die Köperbindung.
Perma Color Textilfarben, die nach dem Waschen nicht ausbleichen und damit permanent ihre Intensität konservieren. Kommt besonders bei dunklen Farben zum Einsatz.
Persianer Lockiges Fell von sehr jungen Lämmern des Karakul-Schafes.
Petticoat Bauschige Unterröcke, oft mit hervorschauenden Spitzensäumen. Sie spielen hauptsächlich im Folklore-Trend in der Kindermode eine modische Rolle.
Phase Change Materials PCM sind Substanzen, die ihren Aggregatzustand verändern.
Das wohl bekannteste PCM ist Wasser. Es verändert je nach Temperatur den Aggregatzustand von fest nach flüssig bis gasförmig und nimmt dabei Wärme auf bzw. gibt Wärme ab. 
Bei den Phase Change Materials, die in der Textilbranche eingesetzt werden, handelt es sich um mikroverkapselte PCMs. Der Phasenwechsel vom festen in einen flüssigen Zustand funktioniert ähnlich wie bei Wasser - allerdings in einem anderen Temperaturbereich. 
Die Temperatur regelnde PCM-Technologie ist eine Entwicklung des amerikanischen Unternehmens Outlast® und geht auf die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Damals entstanden im Auftrag der NASA die ersten Weltraumanzüge, mit denen der Mensch vor den enormen Temperaturschwankungen  im Weltall geschützt werden konnte. 
Stoffe, in denen PCM integriert sind, sorgen für einen Temperaturausgleich. Sie nehmen Körperwärme auf, wenn zu viel produziert wird und geben die überschüssige Wärme wieder zurück, wenn der Körper sie braucht. Beeinflusst wird dabei das Mikroklima zwischen der Haut und dem Textil.
Der PCM-Effekt besteht darin, dass Energie beim Wechsel des Aggregatzustandes von kleinen Wachskügelchen mit einem Durchmesser von ca. 2 bis 30 μm gespeichert oder wieder abgegeben wird. Diese Kügelchen sind durch eine äußere hauchdünne Kunststoffhülle geschützt, damit das Wachs im flüssigen Zustand nicht auslaufen kann. Dabei wechseln sie in einem definierten Temperaturbereich den Aggregatszustand: beim Aufheizen vom festen Zustand werden sie verflüssigt und nehmen dabei eine bestimmte Wärmemenge auf. Umgekehrt beim Herunterkühlen vom flüssigen in den festen Zustand wird eine definierte Menge Wärme wieder abgegeben.
Die PCM-Mikrokapseln können in Fasern - z.B. Acryl, Viskose - eingesponnen oder als Beschichtung auf unterschiedlichen Materialien z.B. Geweben, Maschenwaren Nonwoven oder auch Schäumen mit einer Dicke von derzeit 2 bis über 5 mm aufgebracht werden.
PCM-Mikrokapseln sind winzig klein und die Anzahl richtet sich nach dem jeweiligen Bestimmungsbereich.  Ein Bestimmungsfaktor für die Funktionalität und Haltbarkeit von PCM’s ist die Anzahl der Mikrokapseln pro cm². Bei Outlast® gehen bei beschichteten Materialien rund 1.000 auf einen Stecknadelkopf (ca. 3 Millionen pro cm²).
PCM’s finden in vielen Bereichen Anwendung - bei Bettwaren, in Socken und Unterwäsche sowie bei Sport-, Freizeit- Business- und Berufsbekleidung.
Pickliste Eine nach bestimmten Sortierkriterien zusammengestellte Liste zur Kommissionierung von Waren.
Pikee Gewebe oder Maschenware mit feiner oder ausgeprägter waffelartiger Struktur.
Pilling Unerwünschter Effekt durch Bildung von knötchenartigen Faserverdickungen durch Reibung.
Pilotenhemd Knappes anliegendes Herrenhemd mit aufgesetzten Taschen und Schulterriegeln.
Pima-Baumwolle Hochwertige peruanische Baumwolle, die meistens von Hand gepflückt wird. Qualitätsbewusste Männer tragen Hemden aus Pima-Baumwolle.
Pinpoint (engl. für Stecknadel) Kleine Musterungen in Anzügen.
Pixel-Prints Drucke, die an grobrasterige Muster des Computerbereichs erinnern wie das PC-Spiel Tetris.
Plaidkaro Buntes Karo schottischen Ursprungs für Decken. Oft als Mantel- oder Jackenfutter eingesetzt.
Planungskalender Teil der Unternehmensplanung. Auf Basis des Planungskalenders vollziehen sich die einzelnen Planungsschritte in der für das jeweilige Planungskonzept sinnvollen Reihenfolge.
Plastron Breite Seidenkrawatte zu Cut und Gehrock. Der Begriff wird auch für Brusteinsätze an Blusen und Hemden gebraucht.
Platzierter Druck Druckmotiv an einer bestimmten Stelle eines Kleidungstückes im Gegensatz zum Allover-Muster.
Plissee Schmale stehende oder liegende Falten, die in den Stoff eingepresst sind. Nur dauerhaft bei Synthetics.
PLU Abk. für „Price Look Up“ = Systemgestützte Hinterlegung von Verkaufspreisen für ausgewählte Artikel am POS.
Plüsch Pelzimitat aus Synthetic- und Naturfasern, die Florlänge beträgt mehr als 2 mm. Kann Maschenware oder Gewebe sein.
PML Abk. für „Product Markup Language“. Standardsprache zur Beschreibung physischer Objekte, basierend auf XML. Ziel von PML ist die Bereitstellung eines standardisierten Vokabulars für den Austausch von Informationen über einen Gegenstand, der mit einem RFID Tag versehen wurde.
Polka-Dots Talergroße Tupfen, die im Zug des Retro-Trends modisch angesagt sind.
Poloshirt Shirt in Schlupfform mit Hemdkragen und kurzer Knopfleiste.
Polyamid Chemiefaser mit hoher Festigkeit, sehr geringer Feuchtigkeitsaufnahme, pflegeleicht, mäßig lichtbeständig (kann vergilben). Wird neben modischen Aspekten vor allem dort eingesetzt, wo Reiß- und Scheuerfestigkeit wichtig sind.
Polyester Chemiefaser mit sehr geringer Feuchtigkeitsaufnahme (schnell trocknend), außerdem knitterarm, formbeständig und pflegeleicht.
Polynosic Hochmodulfaser oder modifizierte Viskose-Spezialfaser, deren Eigenschaften denen der mercerisierten Baumwolle sehr ähnlich sind. Polynosics haben gegenüber üblichen Modal-Fasern eine höhere Festigkeit und seidigen Glanz. Zur Zeit gefragt sind der seidige Griff und Fall.
Polyurethan Chemischer Stoff für Fasern wie Lycra oder zur Beschichtung von Geweben oder Maschenstoffen für Oberbekleidung, die dadurch relativ wetterfest wird.
Poncho Ein aus der mexikanischen Nationaltracht entnommener Mantelersatz. Funktioniert als ärmelloser, capeartiger Mantel und ist konzipiert als eine Art Überwurf aus einem entsprechend zugeschnittenen Stoffstück mit einem Loch in der Mitte für den Kopf.
Popeline Dichter Stoff mit leichten Querrillen in Leinwandbindung mit hoher Kettdichte. Je nach Rohstoff und Gewebegewicht für Hemden/Blusen, Hosen, Outdoor-Jacken oder leichte Mäntel geeignet.
POS Abk. für „Point of Sale“. Steht sowohl für den eigentlichen Verkaufspunkt wie auch für Kassensysteme.
Posamente Sammelbegriff für dekorative Besätze in Form von Borten, Tressen, Schnüren, Quasten für Bekleidung.
Präsenzware Im modischen Bereich bezeichnete Ware, die aus der Sicht der Kunden ständig in den Filialen vorrätig sein soll ( NOS: Never Out of Stock ). Präsenzware wird im zentralen Vorratslager Mode oder beim Lieferanten bevorratet und ist kurzfristig wiederbeschaffbar. Ggf. werden nicht mehr lieferbare Positionen durch ähnliche ersetzt.
Preisänderungs-Analyse Standard Report in Warenwirtschaftssystemen. Auswertung der Abverkäufe zum Nachweis der in der Teilwertberichtung angesetzten Abschläge.
Preiselastizität Die Änderungsrate der Nachfrage für ein Produkt als Reaktion auf eine Änderung des Preises. Hat gegenüber dem Marginalansatz den Vorteil, relative Veränderungen (in %) abzubilden.
Preislage Definiert die Bandbreite von Eckpreisen „von ... bis ...“; in der Praxis häufig durch 3 übergreifende UMO-Preislagen (U = Unten, M = Mitte, O = Oben) definiert.
Preislagen-Analyse Standardreport textiler Warenwirtschaftssysteme. Fokussierte Performance-Sicht auf die Preise und Preislagen. Besonderheit: Durch Preisreduzierungen verursachte Preiswanderungen werden durch spezielle Methoden transparent gemacht.
Preppy (sprich: präppi) Kleidungsstil, abgeleitet von Schülern einer „preparatory school“, die aus einem wohlhabenden Elternhaus stammen und sich teuer, gepflegt und insgesamt eher konservativ kleiden. Übersetzt heist „preppy“ so viel wie propper oder adrett. Der Preppy-Look wird auch mit sportiven Ostküsten- und College-Styles gemischt.
PRICAT Abkürzung für „Price/Sales Catalogue“. Nach EANCOM Preisliste/Katalog, die Einzelheiten für Warenlieferungen und Dienstleistungen festlegt, die zwischen Käufer und Verkäufer zu vereinbaren sind.
Print Englisch für Muster. Hier für bedruckten Stoff oder bedruckte Styles.
Pritsche Wechselbrücke für LkWs. Wird stark im kombinierten Verkehr Straße/Bahn und im Werkverkehr eingesetzt.
Procurement Umfasst die Kernprozesse des Beschaffungs- und Ordermanagements.
Produktentwicklung Kernprozess der Warenwirtschaft. Umfasst die Teilprozesse Themen-/Farbkonzept, Kollektionskonzept, Design, Prototyping und Kollektionsabnahme.
Profiling Erkennen, Protokollieren und Nutzbarmachen des Surf- und Kaufverhaltens von Online-Kunden. Die Nutzerprofile werden von den Betreibern einer Website erstellt, um Marketingaktivitäten zu optimieren. So können aufgrund des Nutzerprofils und definierter Regeln dem Kunden Komplementärangebote gemacht werden.
Profitcenter Organisatorischer Teilbereich mit separater Ergebnis- bzw. Deckungsbeitragsrechnung. Die Verantwortung für ein Profit Center liegt i.d.R. in einer Hand.
Protektoren Intelligente Schlagschutzsysteme, um das Verletzungsrisiko zu vermindern. Protektoren sind intelligente Materialien, die auf ruckartigen Schlag reagieren und dem Träger Schutz bieten. Anwendung finden Protektoren bei Ski-, Motorrad und Schutzbekleidung.
Prozess Eine der klassischen Definitionen beschreibt Prozesse als „zeitlich-sachlogische Abfolge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines betriebswirtschaftlich relevanten Objektes notwendig sind“. In der Handelspraxis wird der Prozessbegriff üblicherweise synonym mit Arbeitsablauf resp. Geschäftsvorgang verwendet.
Psychedelische Dessins Psychedelisch bezeichnet man einen euphorischen tranceartigen Gemütszustand als Folge von Drogenkonsum. Menschen in psychedelischer Verfassung sehen Muster, die wild bewegt und knallig bunt sind.
Pucci-Dessins Grafische Druckdessins mit kurvigen, runden fantasievollen Formen in typischen bunten Kolorits (Pink, Gelb, Türkis, Mint, Flieder). Ursprünglich vom italienischen Modeschöpfer Pucci kreierte Muster auf Seidenjersey.
Puffärmel Kleiner, stark gebauschter Ärmel mit Bündchen
Pulkerfassung Die Fähigkeit von RFID-Lesesystemen, mehrere Tags innerhalb der Lesereichweite quasi zeitgleich zu lesen.
Pullunder Ärmelloser Pullover, unter dem Blusen oder Shirts getragen werden
Purchase Englisch für Kaufen
Puristisch In der Mode bedeutet dies schlicht in der Formgebung
Push/Pull Strategische Alternativen der Warenversorgung: Push (engl. für drücken, stoßen) bezeichnet die Philosphie einer zentralen Warenversorgung auf Basis vordefinierter Verteilschlüssel. Pull (engl. für ziehen) definiert die aus den Abverkäufen resultierende, auf die Kundenbedürfnisse fokussierte Warenversorgung.
Push-Up BH, der durch spezielle Konstruktion die Büste optisch vergrößert und anhebt.
Pyjama-Hose Weite Hose a la Pyjama aus leichten Stoffen mit Tunnel-oder Gummizug im Bund.
Pyjamastreifen Streifenmuster in dezenten Farbkombinationen, wie sie für klassische Herrenpyjamas verwendet werden.
Qualitätskontrolle (QC) Qualitätssicherung in den Einkaufsbüros. Die Qualitätskontrolle ist wie die Qualitätssicherung Dienstleister für den Zentraleinkauf mit folgenden Aufgabenschwerpunkten: Qualitätsorientierte Beurteilung der Lieferanten, Prüfung der Produktqualität im Rahmen von Größensatzabnahmen, labortechnischen Tests, produktionsbegleitender Prüfungen sowie Warenausgangskontrollen (Warenannahmeprüfungen).
Qualitätslenkung Alle Maßnahmen zur Korrektur von Mustern, Produktion und Produkten mit dem Ziel, die Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Bestandteil der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements.
Qualitätsmanagement Erweiterung der Qualitätssicherung zu einer ganzheitlich optimierten Prozesskette von der Produktidee bis zum verkaufsfertigen Produkt. Umfasst die wirtschaftliche Gestaltung der produktbezogenen Prozesse, ohne das Risiko mangelhafter Qualität von Mustern, Produktion bzw. Produkten zu erhöhen.
Qualitätsplanung Festlegung der Qualitätsanforderungen an Muster, Produktion und Produkte. Bestandteil der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements.
Qualitätssicherung Alle Tätigkeiten der Qualitätsplanung, Qualitätskontrolle und Qualitätslenkung.
Qualitätssiegel Zur Verkaufsförderung und werblichen Herausstellung von Artikeln benutztes Siegel. Dieses Siegel wird auf Wunsch des Zentraleinkaufs bei entsprechender Eignung von der Abteilung Qualitätssicherung vergeben.
Quick Response Wörtlich „Schnelle Antwort“; Vorläufer des ECR-Gedankens, der schon in den frühen 90er Jahren zur Integration von Fashionherstellern und -händlern führte. Basis ist die beidseitige Verfügbarkeit von Daten über Abverkäufe, Bestände, Aktionen, Sortimentszusammensetzungen und Produkteinführungen. Ziel von QR ist es, flexibler, schneller und gezielter auf Änderungen der Kundennachfrage reagieren zu können. QR (wie auch ECR) basieren auf den Werkzeugen der Supply Chain und Category Management Prozesse.
Quota Ein System zur Kontrolle von Importen, Exporten oder Produktion durch die Spezifizierung eines bestimmten Limits.
Rabatt Eine dem Kunden direkt, gegenüber dem regulären Auszeichnungspreis, gewährte Preisreduzierung.
Rack-Jobbing Selbstständige Bewirtschaftung von Artikeln durch den Lieferanten „direkt am Regal“.
Raglanärmel Ärmel- und Schulterteil sind aus einem Stück geschnitten. Die Raglannaht verläuft im Vorder- und Rückenteil vom Hals schräg zum Armloch.
Rautenmuster Die Figurform Raute ist ein auf der Spitze stehendes Viereck (von der geometrischen Figur Rhombus abgeleitet). Rauten werden als Allover-Muster oder platziert als Schmuckelement eingesetzt. Typisches Dessin für Interasien-Pullover. Andere Bezeichnungen: Argyle-Dessin, Burlington-Muster.
Raw Denim Ungewaschener und unbehandelter Jeansstoff, der durch mehrmaliges Tragen und Waschen seine ursprüngliche Farbe zum Teil verliert.
Received Englisch für erhalten (=bestätigte Ware)
Rechnungsprüfung Teilprozess des Rechnungswesens. Die tatsächlichen Wareneingänge werden mit den fakturierten Wareneingängen, zum Zwecke der korrekten Zahlung, abgeglichen. Die Rechnungsprüfung kann hierbei in modernen Systemen auf die Daten der Wareneingänge zugreifen. Bei Anwendung von EDI gestützter Rechnungsprüfung gelangt das EANCOM Telegramm INVOICE zum Einsatz. Bei durchgängigem EDI Einsatz wird der per EDI gemeldete Wareneingang ( DESADV ) mit der per EDI übermittelten Rechnung ( INVOICE ) maschinell abgeglichen. Eventuell auftretende Differenzen werden im Rahmen von festgelegter Toleranzgrenzen (Regelwerk) behandelt.
Redingote Taillierter Mantel ohne Quernaht in der Taille, zum Saum ausgestellt bis glockig weiter werdend.
Regalmanagement Konzept zur Optimierung der Befüllung von Regalsystemen im Handel. Zu den Aufgaben im Rahmen des Regalmanagements zählen beispielsweise das Erstellen von Regalplänen mit Produktbildern, das Sicherstellen eines vollständigen Warenangebots, das Aussortieren oder Reduzieren abgelaufener oder in Kürze ablaufender Frische-Artikel.
Regimentalstreifen Markante Hemdenstreifen.
Reichweite Gibt die rechnerische Reichweite des Bestandes in Tagen, Wochen oder Monaten an. Kann retrospektiv (auf Basis Ist-Zahlen) oder vorwärtsgerichtet (auf Basis Planzahlen) sein. Formelansatz (Beispiel Wochenreichweite retrospektiv) / (Bestand in Stück) / (durchschnittlicher Umsatz in Stück der letzten 4 Wochen).
Reiter-Stil DOB-Stil, der sich an der Reitsportkleidung ausrichtet. Typisch sind taillenbetonte Sakkos (oft mit Schoß) und um Hüfte und Oberschenkel weite und dann eng anliegende Hosen (zu Stiefeln).
Reliefstruktur Plastisch hervortretende Struktur in Maschenware und Geweben.
Renner Artikel, dessen Abverkaufskurve deutlich über dem Durchschnitt der übrigen Artikel liegt. Eine Ausweitung des Anteils der Renner (im Schnitt ca. 30%) hat einen signifikanten Einfluss auf die Profitabilität des Händlers. Siehe auch Bestsellermanagement, Penner, Schleicher, Slowseller.
Rentabilitätskennzahl Zur Ermittlung der Erfolgskennzahl wird zunächst die erzielte Kalkulation ( erzielte Spanne ) in den Aufschlag umgerechnet und anschließend mit der Lagerumschlagsgeschwindigkeit (LUG) multipliziert. Erfolgskennzahl und Rentabilitätskennzahl dienen zum Vergleich bzw. zur Erstellung einer Rangfolge verschiedener Gruppen. Formel: LUG * ( Handelsspanne in % * 100 ) / ( 100 - Handelsspanne in % ).
Replenishment Meistens im Zusammenhang mit NOS-Replenishment verwendet. Bezeichnet den Teilprozess der Nachbestellung von NOS-Artikeln über z.B. Bestellpunkt-/-mengenverfahren.
Repository Meta-Datenbank, die Strukturdaten sowie formalisierte Transformationsanweisungen und Beschreibungen enthält. Siehe auch EAI, MIS, Decision Support System.
Ret- Wert Der Ret-Wert ist eine Methode zur Messung der Atmungsaktivität.Kategorien der Atmungsaktivität
Ret-Wert       unter 6         extrem atmungsaktiv
Ret-Wert       6-13             sehr atmungsaktiv
Ret-Wert       13-20           atmungsaktiv
Ret-Wert        unter 20      nicht atmungsaktiv
Retail Englisch für Einzelhandel.
Retail Brand Unverwechselbare Unternehmensmarke im Handel wie beispielsweise IKEA, H&M oder Aldi.
Retail-Loop Integrierter Regelkreis der Kernprozesse in der händlerischen Wertschöpfungskette. Bezeichnet im originären Sinn das Zusammenspiel von „Reglern“ (z.B. Konsumenten, Wettbewerber, gesamtwirtschaftliche Einflüsse) und „Regelstrecken“ im Sinne der warenwirtschaftlichen Prozesse wie z.B. Einkaufsplanung, Produktentwicklung, Open-to-Buy-Management etc.. Im Retail-Loop wird nach sieben in sich geschlossenen, untereinander verknüpften Prozess-Pegelkreisen unterschieden.
Retoure Ware die von einer Unternehmens-Betriebsstelle (Hauptverwaltung, Lager oder Filiale) an einen Lieferanten bzw. an eine Lager-Betriebsstelle zurückgesandt wird.
Retro Sport-Look In der Optik von Kleidung für traditionelle europäische Sportarten wie Tennis, Golf, Cricket, Segeln.
Retro-Eleganz/-Stil Modestil, der an vergangene Modeströmungen, in denen Eleganz eine Rolle spielte, erinnert. Elegant=fein, vornehm, gewählt.
Return on Equity Englisch für Eigenkapital-Rentabilität.
Reversibel Beidseitig tragbar
RFID Engl. Abk. für „Radio Frequency Identification“. Nutzung eines Mikrochips ( RFID Tag ) zur Datenspeicherung. Der Chip gibt seine Daten über eine Antenne an seine Umgebung ab, in der sie über entsprechende Lesegeräte empfangen werden können. Die RFID-Identifikation gilt als sinnvolle Ergänzung zur Strichcode-Technik.
RFID Antenne Bestehend aus einer als Sende- und Empfangseinheit dienenden Spule. Der Teil eines radiosendenden oder -empfangenden Systems, der die Übertragung zwischen Sender oder Empfänger und dem Medium Luft sicherstellt.
RFID Lesereichweite Maximale Distanz zwischen der Antenne eines Lese-/Schreibgeräts und eines Transponders, über die die Lesefunktion effektiv ausgeführt werden kann. Wird durch Ausrichtung zur Antenne und Umweltbedingungen beeinflusst.
RFID Tag Ein RFID Tag ( Transponder ) besteht aus einen Mikrochip und einer Antenne. Auf dem Chip ist ein Code gespeichert, der bestimmte Informationen enthält. Als Antwort auf ein auslösendes Radiosignal eines Lesegerätes können diese Transponder selbst Signale senden oder empfangen. Man unterscheidet dabei aktive und passive RFID Tags.
Rips Gewebe mit ausgeprägtem Rippenbild in Querrichtung.
Ripsbindung Geripptes Gewebe, zum Beispiel am Ärmelabschluss.
Rohertrag Steht für die erzielte Spanne, die sich aus dem Umsatz exkl. MwSt abzüglich des Wareneinsatzes errechnet. Synonym werden u. a. verwendet: Bruttoertrag, erzielte Kalkulation, K2. Der Rohertrag wird i.d.R. in Wert bzw. in % vom Netto-/Bruttoumsatz angegeben.
Röhrenhose Hauteng anliegende Hose ohne Bügelfalten.
ROI Abk. für Return on Investment, ist eine der am häufigsten verwendeten Kennzahlen der Investitionsrechnung, die das Verhältnis zwischen Gewinn und Investition wiedergibt. Der ROI wird häufig als Maßstab für die Leistung und die Rentabilität von Unternehmen oder einzelnen, auch unterschiedlichen Geschäftsbereichen verwendet.
Römer-Sandaletten Flache Sandaletten, die durch mehrere Lederbänder am Fuß festgeschnürt wird. Authentisch ist das knöchelhohe Model mit braunen Lederriemen, wie sie die römischen Soldaten getragen haben.
Römerstreifen Gleich breite Streifen in kräftigen Farben mit Weiß (z. B. Blau/Weiß). Breiter als Schwesternstreifen (siehe dort).
ROP Abkürzung für Regaloptimierung.
Rubber-Qualität Stoff mit gummiartiger Oberfläche, die durch Beschichtung mit Latex erreicht wird.
Rückstand Auch Lieferrückstand = Summe aller offener Orders, deren Liefertermin abgelaufen ist.
Rückwärtsterminierung Im Gegensatz zur Vorwärtsterminierung ermittelt die Rückwärtsterminierung die spätesten Bedarfszeitpunkte der Warenverfügbarkeit in der Supply Chain.
Rüsche Gefältelter oder angekrauster Stoffstreifen als Dekorelement an Ärmelabschlüssen, Ausschnitten etc. von Blusen und an Röcken.
Safari-Stil Sportlicher Stil, der sich an Kolonial-Uniformen orientiert, mit Schulterklappen, Gürteln, aufgesetzten Taschen. Er wird variiert für Jacken, Hemden, Blusen und Kleider.
Saison Dispositionsabhängiger Verkaufszeitraum, früher vorwiegend an den Jahreszeiten (Frühjahr/Sommer und Herbst/Winter) ausgerichtet. Heute in Abhängigkeit vom Sortiments- und Vertriebskonzept bis auf 4-6-wöchige Rhythmen ( Saisonprogramme ) heruntergebrochen.
Saisonprofil Graphische Darstellung der überlappenden Saisonwarenanteile (z.B. Early Spring, Summer, Holiday, NOS-Artikel).
Saisonprogramm Teilsaison, z.B. Frühjahrsprogramm
Saisonüberlappung Überlappung von Verkaufszeiträumen (inkl. NOS-Artikel): Während noch Ware der lfd. Saison und z. T. noch Altware in den Beständen liegt, werden diese schon durch Wareneingänge der neuen Saison überlappt.
Sammelauftrag Ein gebündelter Auftrag, der aus mehreren separaten Teilaufträgen besteht.
Sammelladung Zusammenfassung von mehreren Ladeeinheiten zu einem Sammeltransport.
Samt Spezialgewebe mit bis zu 2 mm hohem Flor, wird gegen den Strich verarbeitet.
Sanktionierungs-System Lieferanten Automatisiertes System zur Belastung der Lieferanten bei Abweichungen (Mengen, Liefertermine, Auszeichnung ...) von im Auftrag enthaltenen Vertragsbestandteilen.
Sartorial (ital. sartore = Schneider) An traditionelle Schneiderhandarbeit angelehnter Look, charakteristisch durch einen klassischen Stil und hochwertige Verarbeitung. Man verwendet auch den Begriff „tailor made“ (engl. tailor = Schneider).
Satin Glatter Stoff aus Spinnfasergarnen mit dezentem Glanz. Die glatte und leicht glänzende Optik entsteht durch die „Kett-Atlas-Bindung“, in der vor allem die Kettfäden die Oberfläche bilden.
Sattelrock Rock mit anliegendem Hüftteil
Savant Savant ist eine Softwaretechnologie, welche entwickelt wurde, um Informationen so zu verwalten und abzufragen, dass existierende Firmen- und öffentliche Netze nicht überlastet werden können. Savant verwendet eine dezentrale Architektur und ist hierarchisch strukturiert.
Saxony Stoff mit Kammgarn in der Längs- und Streichgarn in der Querrichtung
Scannen elektronische Erfassung von Daten mit technischen Hilfsmitteln (Scanner) auf Artikel-, Packstück- oder Belegebene. Bsp.: Scannen von Artikeln an Kassen im POS.
Scanningquote Prozentsatz des an der Kasse artikelgenau verbuchten Absatzes
Schalkragen Kragenform, bei der der Kragen nahtlos mit dem Revers verbunden ist.
Schlaghose Hose, die ab dem Knie deutlich weiter wird. Die Fußweite ist sehr groß und «schlägt» beim Gehen
Schleicher Schlecht verkäuflicher Artikel. Siehe auch Penner, Slowseller, Renner
Schnelldreher Artikel, die eine hohe Umschlagshäufigkeit besitzen
Schottenkaros Siehe Tartans.
Schwesternstreifen Feine, gleichmäßige Streifen in Farbe mit Weiß, häufig Blau oder Grau mit Weiß.
Schwimmende Ware Ware, die sich auf dem Transportweg vom Lieferanten zum Lager bzw. den Filialen befindet.
SCM Abk. für „Supply Chain Management“
Seamless Englischer Begriff für „nahtlos“. Steht in der Wäschemode für Modelle, die ohne Seitennaht gearbeitet sind und die ganz flache Kantenabschlüsse haben, auch für nahtlose BH-Cups. Die Wäsche zeichnet sich daher nicht unter der Oberbekleidung ab.
Seersucker Leichter Webstoff mit blasigen Streifen. Meist aus Baumwolle, aber auch aus anderen Rohstoffen und Rohstoffmischungen möglich.
Seide Endlose tierische Faser vom Kokon des Seidenspinners. Die Faser ist sehr leicht und geschmeidig, sehr reißfest, temperaturausgleichend, saugfähig, antistatisch und zeigt edlen Lüster. Je nach Ausrüstung kann sie empfindlich gegen Schweiß und Sonneneinstrahlung sein und mehr oder weniger knittern.
Self Scanning Methode bei der der Scan Vorgang an der Kasse nicht vom Kassenpersonal, sondern vom Kunden selbst erfolgt.
Semi-Hemd Gepflegtes, aber sportlicheres Hemd als die klassischen City-Hemden. Auch: Semi dressed Hemd.
Semitransparent Halb transparent. Dichte und transparente Stellen wechseln im Outfit oder im Muster.
Serge Kammgarnstoff aus Wolle oder Wollmischungen mit diagonalem Gewebebild in Köperbindung. Die Oberfläche ist meist glatt, teils leicht angeraut.
Seriennummer dient der eindeutigen Identifizierung eines Artikels. Wird häufig zum Nachweis des Kaufdatums bei Garantieansprüchen und Reparaturen verwendet.
Servicegrad Synonym für Warenverfügbarkeit, ermittelt entweder in der Filiale oder im Zentrallager. Wird i.d.R. in % dargestellt. Formelansatz: (Anzahl der Verkaufstage mit einem Warenbestand > 0) / (Anzahl der relevanten Verkaufstage Total).
SGTAG Abk. für „Serialized Global Tag“. Ermöglicht die Unterscheidung einzelner Artikel auf SKU Ebene.
Shape-Memory Stoff, der ein „Formengedächtnis“ hat und dessen Falten man mit der Hand wieder glatt streichen kann.
Shetland Köperbindiger, melierter, gewalkter Streichgarnstoff, bei dem das Bindungsbild kaum zu erkennen ist und Muster (wie Karos) verwischt wirken.
Shiftrock Supereng an den Hüften anliegender schmaler kurzer Rock.
Shop-In-Shop Konzept Englisch für Laden im Laden. Präsentationsform für Teilsortimente im Handel. Besonders großflächige Handelsbetriebe wie Warenhäuser integrieren häufig Shop-in-Shops bekannter Markenhersteller in ihre Verkaufsflächen. Das Konzept dient sowohl der Profilierung der Marke als auch der des Geschäfts.
Shopper Mittelgroße Damentasche für den Alltag aus Leder, Synthetik oder Naturfasern und mit zwei längeren Henkeln.
Shoppingliste Ergebnis des gesamten Prozesses der Einkaufsplanung. Dient als Vorgabe für die Einkaufsentscheidungen der Einkäufer.
Shrugs Bolero-ähnliche Jäckchen, die mit Ärmeln meistens gerade die Schultern bedecken, aber im Gegensatz zu den kurzen Cache-Coeurs nicht zum Knöpfen sind. Meistens auch Jersey oder Strick, aber auch aus Pelz sind sie aktuell.
Sicherheitsbestand Warenbestand, unter welchen der Lagerbestand planerisch nie fallen sollte. Er dient zum Auffangen von mengenmäßigen und terminlichen Schwankungen der Lagerzugänge und -abgänge
SINFOS Die GS1 Germany GmbH (ehemals CCG) führt mit der Pironet NDH AG einen zentralen Artikelkatalog, der es ermöglicht Artikelstammdaten multilateral über eine gültige EAN abzugleichen bzw. über EDI ( PRICAT ) in seine operativen Systeme herunterzuladen. Das SINFOS-Stammdatenportal ist bei über 2000 Unternehmen im Einsatz und entspricht den GCI-Anforderungen zur Interoperabilität.
Skonto Prozentualer Preisnachlass auf den Rechnungsbetrag bei Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist oder bei Barzahlung.
SKU Abk. für „Stock Keeping Unit“ = Artikel in einer bestimmten Farbe und Größe, auch Sorte genannt (SKU = kleinste bestandsführende Lagereinheit).
Slacks Gerade geschnittene, weite Hosen, meist ohne Aufschläge
Slimline Schlanke, körpernahe Silhouette
Slinky-Kleid Kleid aus weich fallender dünner Ware, meist Jersey ,die sich an den Körper anschmiegt.
Slip Over Auch Pullunder genannt. Ärmelloser, taillenkurzer Pullover, meist mit V-Ausschnitt, der über Hemden und Blusen getragen wird.
Slipon Gerader Mantel mit Raglan- oder tief eingesetzten Ärmeln, verdeckter Knopfleiste und sehr kleinem Revers.
Slowseller Schlecht verkäuflicher Artikel
Slowsellermanagement Teilprozess des Bestandsmanagements: Steuerung von Artikeln, deren Abverkaufskurve unter Plan liegt. Steuerungsparameter können u. a. sein: LUG, Reichweite, Abverkaufsquote.
SLSRPT Abkürzung für „Sales Report“, ein im EANCOM Standard definierter Report mit Verkaufsdaten des Abnehmers an seinen Lieferanten.
Smart Clothes Der Begriff „Smart Clothes“ entstand Ende der 90er Jahre. Gemeint ist damit intelligente Bekleidung, die „smart“ ist, also „mitdenkt“.
Was damals von Forschern als „Kleidung der Zukunft“ vorgestellt wurde, ist heute bereits im Handel. Kleidung aus High-Tech-Stoffen, die durch integrierte Komponenten oder ihre Oberflächenbeschaffenheit in der Lage sind, aktiv zu reagieren.  Smart Clothes kommunizieren, unterhalten, wärmen/kühlen, heilen, schützen und vermitteln Wohlgefühl. Durch diese Fähigkeit unterstützen sie Funktionstextilien dabei, einen noch höheren Mehrwert der Kleidung zu bieten.
Herstellungsvarianten
Aus Sicht der Forschung gibt es zur Herstellung intelligenter Textilien drei verschiedene Möglichkeiten:
1. Adaption
Bei der Adaption werden individuelle, mobile, nicht-textile Baugruppen und Komponenten an die Kleidung angepasst und mit dieser durch die Möglichkeiten der Bekleidungstechnologie verbunden. Die technischen Lösungen sind sichtbar und müssen vor Reinigung der Textilien entfernt werden2. Integration
Die Komponenten sind millimeter- oder gar mikrometerklein, also meist kaum wahrnehmbar. Dies erfordert spezielle Verkapselungen der nicht textilen Elemente, die einem Reinigungsprozess stand halten.
3. Kombination
Werden Elemente aus dem Nano-Bereich in, auf oder zwischen die Textilkomponenten gelagert, ist dies eine Kombination. Die integrierte Intelligenz ist weder zu sehen noch zu spüren.
SmartLabel Kombination aus herkömmlichem Barcode-Etikett und passivem RFID Tag.
Smok Bezeichnung für kleine Schmuckfältchen mit Zierstichen fixiert. Oder durch mehrfaches Einreihen des Stoffes entstehender elastischer oder unelastischer Ziereffekt.
Smokinghose Lange Hose mit durch Galons geschmückten Seitennähten
Soft Shell Unter Soft Shell versteht man eine Stoffqualität. die die äußere und mittlere Bekleidungsschicht in einer Jacke kombiniert.
Soft Shell ist zum Synonym für Jacken der neuesten Generation geworden. Sie lassen sich bei verschiedenen klimatischen Bedingungen angenehm tragen. Der hohe Stretch-Anteil sorgt für viel Bewegungsfreiheit, die abrieb- und wetterfeste Oberfläche ist strapazierfähiger als ein Fleece, das in Punkto Wärmeisolation die Alternative ist und im Gegensatz zu den Windbreak-Produkten auch wasserabweisend.
Soft Shells sind die idealen Begleiter auf Reisen und beim Wandern. Sie sind leicht, elastisch, wärmen, sind sehr atmungsaktiv, lassen sich platzsparend verpacken und bieten Schutz vor Nieselregen, kurzen Regenschauern und Wind. Die weichen Materialien sind anschmiegsam und lassen körperbetonte Schnitte zu.
Der Begriff entstand, um die neue anschmiegsame Jackengeneration von den bisherigen, schweren Wind- und Wetterschutzjacken, den Hard Shells zu unterscheiden.  
Soft-Line Soft = Englisch für weich. Gemeint ist eine weiche, fließende Silhouette.
Sorte Artikel in einer bestimmten Farbe und Größe, auch SKU genannt.
Sortimentsbreite Steht für die Breite (Anzahl) der Kaufoptionen an, die ein Kunde in seiner Größe in einer Artikelgruppe oder Warengruppe vorfindet. Breite Sortimente stehen somit für vielfältige Kaufoptionen = große Auswahl.
Sortimentskräfte Propaganda-Mitarbeiter von Lieferanten, die ganzjährig für ihr Sortiment zuständig sind. (In der Parfümerie-Abteilung werden diese Mitarbeiter Depotkräfte genannt).
Sortimentsmix Steht für die prozentuale Zusammensetzung des Sortiments nach Warengruppen bzw. Artikelgruppen.
Sortimentsmodul Basiskomponente des Modulkonzeptes, das zum Ziel hat, heterogene Filialketten durch Gruppierung der i.d.R. unterschiedlichen Filialen zu „homogenisieren“ und die daraus entstehenden Filialgruppen mit sich ergänzenden, modularen Sortimentsteilen zu bestücken. Sortimentsmodule können additiv (z.B. C-Module als Grundsortiment für alle Filialen, B-Module als Ergänzung für die mittleren und großen Filialen und A-Module als Top-Sortiment nur für die großen Filialen) oder selektiv (frei wählbar durch Filialverantwortliche) eingesetzt werden.
Sortimentsplanung Teilprozess der Einkaufsplanung. Umfasst die Planung der Artikelgruppen, der Vororderquoten und der Sortimentsmodule mit Preislagen, Breite und Tiefe. Wird ergänzt durch separate Größen- und Lieferantenplanungen.
Sortimentstiefe Steht für die Stückzahl, die pro Kaufoption (Artikel in Farbe und Größe) vorrätig ist. Tiefe Sortimente stehen somit für einen vergleichsweise hohen Servicegrad, d. h. die Gefahr von Null-Beständen ist geringer.
Space Management (1) Space Management beschreibt das Sortimentsmanagement auf der Verkaufsfläche. Auf Makro-Ebene werden dabei die Gestaltung und Optimierung ganzer Warenbereiche (Platzierung in einer Filiale) bis hin zum Visual Merchandising verstanden. Im Detailbereich setzt sich dies hauptsächlich im Sortiment fort, beginnend bei einer Warenträger-optimierten Erstverteilung über die kapazitätsgerechte Nachversorgung bis hin zur Abverkaufs-/Abschriftensteuerung. Wichtigste Kenngrößen sind Umsatz-/Deckungsbeitrag pro Quadratmeter und Flächen-/Warenträgerkapazitäten. ODER (2) Space Management ist die im Idealfall mit Hilfe eines EDV-gestützten Informationsmanagements durchgeführte aktive und marktorientierte Optimierung der zur Verfügung stehenden Verkaufsfläche, wobei Umsatz- und Ertragsgesichtspunkte als ständige Richtgrößen herangezogen werden. Grundlegende Ziele des SM sind abverkaufsgerechte Platzierung, verkaufswirksames Regalbild sowie Findung der optimalen Sortimentsbreite und Sortimentstiefe.
Space-Stil Leicht futuristisch wirkender Kleidungsstil durch starke Körperbetonung, High Tech-Materialien, auch mit leichtem Glanz, sowie Details aus dem Rennsport (Ski- Motorsport) und von Raumfahrerkleidung (partielle Polsterungen etc.). Die Outfits mit Jacken, Hosen und Röcken wirken richtig schnittig (aerodynamisch).
Spannen-Differenz Die Spannen-Differenz beziffert die Differenz zwischen Wareneingangskalkulation und erzielter Kalkulation. Formel: ( Preisänderung in % v. Umsatz * ( 100 - Handelsspanne ) ) / 100 = Preisänderung als Spannendifferenz. Mit der Spannendifferenz lässt sich der Prozentwert der Preisänderungen vom Umsatz errechnen. Formel: Spannendifferenz in % * 100 / ( 100 - Wareneingangskalkulation in % ) = Preisänderung in % v. Umsatz.
Sparkling-Effekt Perlon- oder Nylongarne, die durch ihren Querschnitt wie ein Prisma wirken und im Tages-und Kunstlicht stark glitzern.
Spedition Das Speditionsgeschäft ist nach dem Gesetz vom Frachtgeschäft zu unterscheiden. Der Spediteur organsiert den Transport (§ 454 HGB), der Frachtführer oder Verfrachter transportiert. Der Spediteur kann aber auch eigene Transportmittel einsetzen und übernimmt so die Rechte und Pflichten eines Frachtführers.
Spencer,Spenzer Körperbetonende Jacke in Taillenlänge. Typische Form auch für Trachtenmode.
Spitzen Durchbrochene luftige Textilien, allover oder als Kantenabschluss, in unterschiedlichen Techniken. Früher kostbare Handarbeiten, heute stellen Spezialmaschinen die unterschiedlichsten Spitzentypen wie z.B. Klöppel-, Stickerei-, Tüll-, Filet-, Häkel- und Guipure-Spitze etc. her.
Sportswear Lässig-sportliche Freizeitkleidung, die oft an aktive Sportkleidung erinnert.
Spot Market Markt für ungeplante und oftmals einmalige Beschaffungsvorgänge, die nicht auf vertraglichen Vereinbarungen basieren.
Stammdaten Daten, die sich nicht oder nur selten ändern. Sie müssen nur einmal eingegeben werden und stehen dann dem Warenwirtschaftssystem ständig zur Verfügung. Ein WWS benötigt folgende Stammdaten: Artikelstammdaten, Lieferantenstammdaten, Kundenstammdaten, Verkäuferstammdaten.
Stapel Auf einer Palette gestapelte kleinere Lagerhilfsmittel zur Lagerraumoptimierung, insbesondere für das Hochregallager.
Stecktasche Waagerechte oder nur leicht schräg liegende Tasche.
Stichelhaar Wollstoff mit abstehenden einzelnen Haaren, die als Effekt im Garn mitversponnen sind.
Stockout Wenn der Artikel, den ein Kunde sucht, nicht auf Lager ist oder sich nicht auf der Verkaufsfläche befindet.
Stoned Kurzform für das englische stonewashed (Waschen mit Steinen). Diese Waschart ergibt interessante Oberflächeneffekte bei Stoffen. Sie wird vor allem für Denim, aber auch andere Baumwollstoffe eingesetzt.
Store Checking Besichtigung von neuen/innovativen Ladenlokalen bei Mitbewerbern mit dem Ziel, Anregungen und Informationen für Benchmarks zu sammeln. Basis für eine Vergleichbarkeit mit den eigenen Filialen ist eine strukturierte Erfassung qualitativer (z.B. Anmutung, Wertigkeit etc.) und quantitativen Kriterien (z.B. Fläche in m², Anzahl Artikel, Anzahl Mitarbeiter, etc.).
Store Grading Englisch für Filialgruppierung. Bezeichnet die Zusammenfassung von Filialen mit vergleichbaren Merkmalen wie z.B. Verkaufsfläche, Standorttyp, Zielgruppe. Dient der Homogenisierung von heterogenen Filialstrukturen, damit der Vereinfachung der Einkaufs- und Verteilplanung.
Strass Modeschmuck und Bekleidungsdekor aus glitzernden, geschliffenen, bleihaltigen Glassteinen, deren Unterseite mit Spiegelmasse bestrichen ist.
Streichgarn Die Fasern sind anders als beim Kammgarn nicht parallel, sondern etwas wirr angeordnet. Das Garn hat eine wollige, raue Oberfläche mit kleinen Unregelmäßigkeiten.
Stretch Bezeichnung für elastische Stoffe, die durch Verzwirnung von feinstem elastischen Garn (Elastan) mit unelastischem Garn Elastizität erhalten. Die Stoffe können längs-, quer- und in beide Richtungen (=bielastisch) elastisch sein. Bielastisch ist am teuersten.
String Knappest möglicher Slip mit einer textilen Fläche nur auf der Vorderseite, gehalten durch Strings (Bändchen) im Rücken.
Style Ein Stil, der eine bestimmte modische Richtung zum Ausdruck bringt.
Style Purchase Order Englische für Fertigungsauftrag im modischen Bereich.
Styling Englisch für Formgebung. Gemeint ist die Modellgestaltung für Bekleidung.
Supermarkt Einzelhandelsbetrieb, der auf einer Verkaufsfläche ab 400 Quadratmetern Nahrungs- und Genussmittel einschließlich Frischwaren und ergänzend Waren des kurzfristigen Bedarfs anderer Branchen vorwiegend in Selbstbedienung anbietet. Der Flächenanteil für Nonfood liegt in der Regel nicht über 25 %. Heute hat er die Funktion des Nachbarschaftsladens übernommen. Ab 1.500 Quadratmetern Verkaufsfläche spricht man von Verbrauchermärkten und ab 5.000 Quadratmetern von SB-Warenhäusern.
Supply Chain Wörtlich „Angebotskette“. Umfasst die Wertschöpfungskette von der Einkaufsplanung über die Produktentwicklung, die Beschaffungs-, Zentrallager- und Filiallogistik bis zum Replenishment von Basis- bzw. NOS-Artikeln.
Supply Chain Management In Ergänzung zum Category Management zweite substantielle Säule der ECR-Philosophie. Steht für die ganzheitliche Optimierung der Wertschöpfungskette ( Supply Chain ) von der Herstellung über die Beschaffungs-, Zentrallager- und Filiallogistik bis zum Replenishment von Basis- bzw. NOS-Artikeln.
System-Infrastruktur Zusammensetzung aller Einzelsysteme der organisatorischen/funktionalen Teilbereiche eines Unternehmens.
Taft Gewebe aus Seide oder Chemiefasern mit seidiger Optik in Taftbindung. Taft ist etwas steif und knitteranfällig.
Taillengürtel In der Taille getragener, meist breiter, modischer Gürtel, der die Taille betont. Eher dekorativ als funktionell.
Tailoring Von der klassischen englischen, vom Schneider gefertigten Herrenmode inspirierter Stil. Wichtiger Trend im Rahmen der wiederkehrenden Klassik.
Tailor-Stil Tailor (englisch)=Schneider. Bezeichnung für eine schneidermäßige Verarbeitung von Herrenanzügen.
Tank Top Schmales Shirt ohne Ärmel, oft mit breiten Achselträgern und U-förmigem Ausschnitt.
Tapisserie-Muster Siehe Gobelin-Dessin.
Tartans Stoffe mit traditionellen Karomustern und Farben. Schottische Clans (Adelsfamilien) und Regimenter entwickelten eigene Karoformen und Farbkombinationen, die als Erkennungszeichen dienten und die Gruppenzugehörigkeit demonstrierten. Daher haben Schottenkaros traditionelle Namen, wie z.B. Black Watch, Royal Stewart etc.
Taschentuchkaro Taschentuchgroße Karos, einfarbig durch Matt-/Glanz-Strukturen des Gewebes sichtbar oder farbig in hellem Fond.
TCP/IP Gängigstes Netzwerkprotokoll. In TCP/IP Netzwerken bekommt jeder Host eine IP-Adresse zugewiesen, die ihm die Kommunikation im Netzwerk erst ermöglicht. Außerdem erhält er eine bestimmte Subnetz-Maske, die einzelne Netzwerke voneinander trennt.
Technischer Look/Techno-Look Die Verbindung von Naturfasern (Baumwolle, Leinen) und High Tech (Synthetics, neue Ausrüstungen und Färbetechniken) bringt eine Fülle von Stoffen mit technischem Griff und Glanz. Wichtige Eigenschafften: Leichtigkeit (bis zum „Papiergriff“), neue Oberflächenbilder mit kühlem Glanz/Griff.
Techno-Cotton Mischgewebe aus Baumwolle und Polyamid oder Polyester. Der Vorteil liegt in der Pflege: Sie trocknen schneller als Stoffe aus Baumwolle.
Techno-Denim Denim aus Baumwolle und Polyamid oder Polyester.
Techno-Stoffe Qualitäten aus synthetischen Garnen oder mit Beschichtungen, die technisch kühl und künstlich wirken.
Teddy Plüsch mit langem, stehendem Flor als Fellimitation.
Teflon-Beschichtung Ursprünglich ein Anti-Haft-Schutzfilm für Töpfe und Pfannen. Schützt jetzt Wollstoffe vor Schmutz, Flecken und Feuchtigkeit ohne Veränderungen in Griff, Farbe und Struktur zu verursachen. Pluspunkte Weniger Reinigungen und Wäschen. Bügeln erneuert die schützende Teflon-Ausrüstung wieder.
Teilwert Teil der Bilanzierung. Um die Teilwertberichtigung korrigierter Bestandswert zum Bilanzstichtag.
Teilwertabschreibung Kaufmännische Abschreibung des Bestandswertes nach gesetzlichen Richtlinien.
Teilwertberichtigung Teil der Bilanzierung. Nach dem Niederstwertprinzip dürfen die Bestände nur mit dem Wert bilanziert werden, wie diesr im Falle des Verkaufs an einen Käufer erzielbar wäre. Negative Einflüsse auf den Teilwert stellen hierbei z.B. das Alter und der Modegrad einer Ware dar.
Tellerrock Rock mit extrem schwingender, großer Weite. Die Schnittform ist ein Kreis, daher der Name.
Tenniskleid/-Look Kurzes tailliertes Kleid bzw. kurzer Rock mit beschwingter Optik durch Falten oder Faltenpartien. Klassische Farbe ist weiß.
Terrakotta Wörtlich: gebrannte Erde. In der Mode helle warme Farben wie von naturfarbiger Keramik.
Textile Verbundstoffe Faserverbundstoffe, Fadenverbundstoffe, Multitextilien und Laminate gehören zur Gruppe der textilen Verbundstoffe.
Thermoregulierung Der Mensch schwitzt, um sich abzukühlen und zittert vor Kälte, um dem Körper Wärme zuzuführen. Diese menschliche Thermoregulierung können Funktionstextilien unterstützen.
Ein Mensch muss – unabhängig von der Außentemperatur, dem Wind, seiner Aktivität und der Bekleidung – seine Körperkerntemperatur von 37 Grad weitgehend konstant halten, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden. Voraussetzung dafür ist ein weitgehend ausgeglichener Wärmehaushalt, d. h. ein Gleichgewicht zwischen produzierter und abgegebener Wärme des menschlichen Körpers. Der Mensch gibt zu 90% seine Wärme über die Haut, sowohl trocken als auch durch Verdampfung, und zu 10% über die Atmung ab. Eine rund 1 mm dünne Luftschicht über der Haut, deren „Mikroklima“ durch die Temperatur und relative Feuchte charakterisiert ist, wirkt als Isolator für den Menschen.
Werden mit Hilfe der Bekleidung die natürliche Temperaturregelung des Körpers unterstützt und Temperaturschwankungen kompensiert, fühlt sich der Träger – egal ob als Leistungssportler oder als Polarforscher – in seiner Kleidung wohl. Dafür muss das Wechselspiel zwischen Mensch und Bekleidung optimal funktionieren. Schweiß muss sofort von der Haut weg verdampfen können bzw. nach außen transportiert werden, so dass die Haut sich immer trocken anfühlt.
Das Wärme- und Feuchte-Transportvermögen (die sog. Atmungsaktivität) sowie die Pufferwirkung des Textils bei großen Schweißmengen sind daher wesentliche Parameter. Andererseits ist gerade bei niedrigen Temperaturen eine Wärmeisolation erforderlich. Der menschliche Körper darf nicht auskühlen, sondern die Kleidung muss dazu beitragen, dass Wärme- und Feuchtehaushalt des Körpers ausgeglichen sind und ein „Mikroklima“ beibehalten wird, dass für den Träger angenehm ist. Tragekomfort ist hier der Schlüsselbegriff und ein Qualitätsmerkmal, das sich objektiv messen lässt.
Thin Client PC als Terminal. Alle Applikationen sind auf einem (Terminal-) Server installiert. Bei einigen Thin Clients benötigt der PC nicht einmal eine eigene Festplatte.
Time to market Der Zeitraum vom Beginn der Entwicklung bis zur Marktreife eines Produktes.
Tourenplanung Abstimmung und Definition der Anfahrtsreihenfolge der Abladestellen.
Tracking & Tracing IT-gestützte Verfolgung der Transportprozesse von der Aufnahme an der Rampe des Herstellers bis zum Ort der Nachfrage.
Trader Das Aufgabengebiet eines Traders orientiert sich grundsätzlich an dem eines Buying Agents, bietet in vielen Bereichen jedoch einen umfangreicheren Mehrwert. Sie stehen in der Regel in engerem Kontakt zu Fabriken und Vorlieferanten und besitzen eine umfassendere Kenntnis vom Markt und der Materie. Ihr Geschäftssitz befindet sich oft in ausländischen Beschaffungsmärkten. In den von ihnen unterhaltenen eigenen Showrooms bieten sie sowohl fremde Herstellerprogramme als auch häufig eigene Kollektionen (Labels) in Form von Musterkollektionen an.
Tragekomfort Der Tragekomfort ist messbar und bezeichnet die  Wechselwirkung zwischen Körper, Klima und Kleidung.
Die Bekleidungsphysiologie, die Wissenschaft von der Funktion der Kleidung, hat dafür eigene Konstruktionsleitlinien aufgestellt. Sie betreffen das Wärme- und Feuchtetransportvermögen, den hautsensorischen Komfort (Kratzen, Jucken oder Kleben sollten nicht vorkommen!) und den ergonomischen Komfort (ungehinderte Körperbewegungen, Luftumwälzung, Luftaustausch mit der Umgebung) eines Kleidungsstückes.
Die geschaffenen Beurteilungsmodelle stimmen sehr gut mit den Erfahrungen von Testpersonen überein. Als für den Verbraucher leicht verständliche Tragekomfortnoten von „sehr gut“ bis „ungenügend“ erscheinen die Ergebnisse der Messungen bereits in der Werbung vieler Hersteller und Versender von Funktionstextilien.Die physiologische Funktion der Kleidung schützt den Menschen vor äußeren Klimaeinflüssen. Zudem muss sie seine körpereigene Wärmeregulation so unterstützen, dass Wärme- und Feuchtigkeitshaushalt des Körpers ausgeglichen sind und ein als angenehm empfundenes Mikroklima entsteht.
Transponder Abk. aus den englischen Wörtern transceive (empfangen) und respond (antworten).
Transporteinheit (TE) Eigenständiges Packstück von zentralen/regionalen Logistikbetrieben, das mit einer individuellen Nummer ( Strichcode ) zur eindeutigen Identifikation versehen wird. Z.B. im Frachtbrief, auf dem Lieferschein oder der Ladeliste.
Trenchcoat Allwettermantel mit Gürtel, breiten Revers und Koller im Rücken. Weitere Details: Gehschlitz, Schulterklappen, Ärmelriegel, schräge Schubtaschen.
Trench-Stil Am Allwettermantel Trenchcoat orientiert, mit breiten Revers, Koller, Gürtel, Gehfalte mit Schlitz, Ärmelriegel.
Trevira Marke für Polyester-Fasern und -Filamente der Trevira GmbH
Triangel-BH Junger BH-Typ mit Körbchen in Dreiecksform. Original ist er ungefüttert, neuerdings hat er aber auch Push-Up- und stützende Funktion.
Trikotine Glatter Kammgarnstoff mit feinen Doppelrippen in Diagonalrichtung.
Trompetenärmel Ärmel, der den Oberarm fest umschließt und ab Ellenbogen glockenförmig weiter wird.
Troyer Pulli mit eingesetztem Reißverschlusskragen, der lässig offen bleibt.
Tuch Wolliger Streichgarnstoff in Tuchbindung mit einer durch Walken und Rauen verfilzten Oberfläche, die das Bindungsbild nicht mehr erkennen lässt.
Tüll Transparenter, netzartiger Stoff mit sechseckigen zellenartigen Öffnungen.
Tunika Verlängertes Oberteil bzw. Überkleid für Damen, das über Hosen getragen wird. Die Tunika stammt ursprünglich aus der römischen Zeit und wurde dort von Männern getragen, meist mit Gürteln und freiem Bein.
Tunnelzug Unsichtbar innen durchgezogener Gürtel, der die Weite des Modells reguliert.
Tweed (sprich: Twied) Bezeichnung für sportlich-elegante Sakko-, Anzug-, Kostüm- und Mantelstoffe mit wolliger Oberfläche. Durch die Verwendung von Garnen, die grob, noppig und meliert sind, entsteht eine gesprenkelte, unebene Oberfläche. Ursprünglich wurde der äußerst haltbare und wasserabweisende Stoff von schottischen Hirten getragen.
Tweedgarn Garn mit Unregelmäßigkeiten und Noppen, das wie handgesponnen wirken soll.
Twill Englischer Name für Köper und Köperbindung. Dichtes Gewebe mit Diagonalstruktur. Aus Baumwolle für sportliche Hosen, aus Seide oder Endlossynthetic für Blusen, Kleider, Krawatten und als Futterstoff.
Twinset Pulli und Strickjacke aus gleichem Material und in gleicher Farbigkeit.
Two-in-one Meint im Englischen „Zwei in einem“. In der Jackenmode bedeutet das zwei Modelle in einem, also Jacke mit Weste darunter oder darüber. Modelle mit Mehrwert also.
Two-ply Auch Vollzwirn genannt. Dabei werden für Kette und Schuss verzwirnte, also mehrfach miteinander verdrehte, Garne verwebt. Meist für Herrenhemden verwendet.
U-Boot-Ausschnitt Ovaler Ausschnitt, der die Schulter oben frei lässt und am Schulterknochen spitz zusammen läuft.
Ulster Wintermantel mit breitem Kragen und größeren Revers, oft aus voluminösen Wollstoffen. Der Name kommt von der irischen Provinz Ulster, die für dicke Wollstoffe berühmt war.
Umlagerung 1. Veränderung des Warenstellplatzes einer Lagereinheit im Lager 2. Wechsel von Waren von einer Filiale zur anderen.
UMO-Preislagen Zusammenfassung von Eckpreisen zu Unten-, Mitte-, Oben- Preislagen. Die Definition der UMOs („Wo endet Unten - wo beginnt die Mitte?“) erfolgt auf Basis der Kundenerwartungen.
Umsatz Bezeichnet üblicherweise den Bruttoumsatz = ( Absatz in Stück ) x ( durchschnittlicher VK-Preis inkl. MwSt. ). Wird vorzugsweise in der Ergebnisrechnung auch ausgewiesen als Nettoumsatz (exkl. MwSt).
Umsatz-Bestands-Relation Verhältnis zwischen Umsatz und Warenbestand.
Umschlagvorgänge Vorgänge, bei denen eine Übergabe von Waren zwischen Lager und Transportmittel oder zwischen verschiedenen Transportmitteln stattfinden.
Unit Tagging Verwendung von RFID-Transpondern auf Ladungsträger-Ebene ( z.B. Paletten ).
Unkonstruiert Bekleidungsteile der HAKA, die ohne Innenleben auskommen und daher ein wenig „unfertig“ wirken, beispielsweise ein Sakko ohne Futter und Schulterpolster.
UN-Nummer Vierstellige, weltweit gültige Nummer eines Gefahrgutes. Die Nummer wird von einer Experten-kommission der vereinten Nationen festgelegt.
Unternehmensplanung und Unternehmenscontrolling Auch Ergebnisplanung und -controlling: Kernprozess zur Institutionalisierung und Formalisierung der finanzwirtschaftlichen Planungs- und Steuerungsfunktionen im Unternehmen. Besteht aus den Teilprozessen Umsatz- und Rohertragsplanung ( mit enger Schnittstelle zur Einkaufsplanung ), Kostenplanung, Ergebnis-/Deckungsbeitragsplanung, Finanz-/Liquiditätsplanung ( mit enger Schnittstelle zur warenwirtschaftlichen Limitplanung ).
UPC Abk. für Universal Product Code. Es handelt sich hierbei um den nordamerikanischen Barcode-Standard, welcher durch das GS1 ( vormals UCC ) beaufsichtigt wird.
URL Abk. für Uniform Resource Locator. Eine Form der Adressierung wie sie vor allem innerhalb des World Wide Web zur Anwendung kommt. URLs enthalten Informationen über das verwendete Protokoll und den Domain-Namen für den Zugriff auf die gewünschten Informationen. Bei der URL-Anforderung erfolgt dann die Kommunikation über das darin festgelegte Protokoll zu der dem Domain-Namen zugeordneten IP-Adresse.
Used-Look Gebrauchtes Aussehen. Gemeint sind Stoffe und Kleidung, die neu wie schon lange getragen aussehen.
Value Added Services gehen über den Umfang der logistischen Basisservices hinaus und stiften einen Zusatznutzen.
Valuten Gegenwert der Ware, die schon geliefert wurde, aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bezahlt werden muss. Bis zu diesem Zeitpunkt werden auf den Gegenwert der Ware keine Verrechnungszinsen erhoben.
Variante Ausprägungsform eines Artikels, z.B. Farbe, Größe.
Velours Wollstoff mit kurzem, aufgerichtetem Flor, meist mit Strich. Ist der Flor höher, heißt der Stoff Flausch.
Velours-Leder Leder mit samtartiger Oberfläche. Die innere Seite der Lederhaut (Fleischseite) wird geschliffen und geschmirgelt.
Velvet Englische Bezeichnung für Samt. Französisch Velours. Der Begriff wird für Kettsamt (echter Samt) und Schusssamt (unechter Samt) verwendet.
Velveton Samtimitation mit gerauter und geschmirgelter Oberfläche in der Optik von Wildleder. Andere Bezeichnungen: Pfirsichhaut oder Peau de Pêche, Duvetine.
Verbundlager Filialnaher Logistikbetrieb, der im Auftrag der Filiale Dienstleistungen erbringt.
Vergleichswarenträger (VWT) Ein Vergleichswarenträger ist der meist verbreitete, tatsächlich vorhandene oder ein fiktiver Warenträger, der verwendet wird, um die Vielzahl der verschiedenen Warenträger auf einen Index zu verrechnen. Hierdurch wird - trotz der starken Verschiedenheit der in den Filialen vorhandenen Warenträger - der Kapazitätseinsatz plan- und steuerbar.
Verkäufer-Analyse Standard-Report in Wirtschaftssystemen. Fokussierte-Sicht auf die Verkaufsleistung. Besondere Relationen: Performance versus Anwesenheit bzw. Kosten.
Verkäufermarkt Ein Verkäufermarkt besteht, wenn die Nachfrage größer als das Angebot ist und der Verkäufer eine stärkere Verhandlungsposition besitzt.
Verkaufseinheit Zusammenfassung von Artikeleinheiten zu einer verkaufsfähigen Einheit.
Verkaufsflächenproduktivität Eine Kennzahl, die die Rentabilität bzw. erzielten Umsatz je m² Verkaufsfläche aufzeigt. Es gilt zwischen Nettoverkaufsflächen und Bruttoverkaufsflächen zu unterscheiden.
Verkaufsförderung Sämtliche Aktivitäten zur Steigerung des Abverkaufs, wie z.B. Dekoration, Ladengestaltung, Warenproben, Sonderangebotsaktionen, Preisausschreiben, Messen, Produktvorführungen, Werbeveranstaltungen, Tage der offenen Tür etc..
Verkaufsset ein Verkaufsset stellt eine aus Sicht des Verkaufs gebildete Zusammenfassung von Artikeln zum Zwecke der Verkaufsförderung oder Produktpräsentation dar.
Verkaufsverpackung Verpackung, die vom Endverbraucher zum Transport oder zum Verbrauch der Ware verwendet wird (z.B. Kartons, Schachteln, Beutel, Dosen). Verkaufsverpackungen sind mit dem Kennzeichen „Grüner Punkt“ in Verkehr zu bringen und über die Gesellschaft „Duales System Deutschland AG“ zu lizenzieren.
Verpackung Umhüllung eines Konsum- bzw. Gebrauchsguts, welche dazu dient, das Konsum- bzw. Gebrauchsgut zu schützen und transportabel zu machen. Die Verpackung erfüllt darüber hinaus noch eine Marketingfunktion.
Verpackungseinheit Zusammenfassung von Verkaufseinheiten zu einer logistisch optimierten Einheit
Versandart Waren und Lieferort entsprechender Transportweg (z.B. Straße, Schiene, Wasser oder Luft) vom Lager zum Käufer.
Versandeinheit Zusammenfassung einer kundenspezifischen Liefereinheit.
Verteillogistik Die Verteillogistik, auch Distribution, ist ein logistisches Glied in der Kette des geschlossenen Warenwirtschaftssystems. Hierzu gehören die Sendungsverfolgung mit Scanner und Barcode, Auszeichnung und Kommissionierung verschiedener Warengruppen, Rückläufer- und Reklamationsbearbeitung.
Verteilplanung Teilprozess der Einkaufsplanung: In diesem Planungsschritt werden auf Basis der Filialgruppierungen und der zugehörigen Sortimentsmodule die Vorverteilschlüssel automatisch erstellt und in den Verteildateien abgelegt.
Vertikaler Handel Händler mit Eigenmarken, die auch die Beschaffung und Logistik selber machen, also nicht traditionell bei Herstellern vorordern. Dadurch erreichen sie meistens eine größere Schnelligkeit un Modeaktualität als der klassische Fachhandel.
Vertikal-Integriert Die integrative Vertikalisierung ist dadurch gekennzeichnet, dass eine operative oder sogar rechtliche Einheit die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Produktentwicklung, Fertigung, Qualitätssicherung, Logistik bis zum Bewirtschaften der Bestände und der Verkaufsflächen in ihrem Besitz hat. Dies kann im Falle der Rückwärtsintegration ein Händler sein, der Fertigungs-, Designkapazitäten und KnowHow aufgebaut und/oder zugekauft hat, oder im umgekehrten Falle ein Hersteller, der im Falle der Vorwärtsintegration seine Ressourcen nach vorne ausgeweitet hat. In seltenen Fällen geschieht der Prozess der Integration auch durch die Verschmelzung zweier bisher selbstständig oder auch schon gemeinsam kooperativ agierender Marktteilnehmer aus Handel und Herstellung.
Vertikalisierung Steht für die proaktive Ausdehnung der händlerischen Aktivitäten auf die vorgelagerten Herstellerstufen (Rückwärtsintegration; Beispiel H&M) oder die der Herstelleraktivitäten auf die nachgelagerten Händlerstufen (Vorwärtsintegration; Beispiel Zara). Es wird unterschieden nach integraler (d.h. vollständiger Übernahme der vorgelagerten Funktionen) und kooperativer Vertikalisierung (d.h. enge Partnerschaft mit der vorgelagerten Wertschöpfungsstufe).
Vertikal-Kooperativ Als vertikal-kooperativ ( oder wie auch häufig synonym verwendet kooperative Vertikalisierung ) wird die freiwillige, in der Regel auf Dauer angelegte Zusammenarbeit zwischen rechtlich und wirtschaftlich selbstständigen Unternehmen oder Systemen in Industrie und Handel verstanden. Die gravierenden Unterschiede der kooperativen Vertikalisierung gegenüber der traditionellen Wertschöpfungskette liegen daher in einer signifikant intensiveren Ausgestaltung der Schnittstellen zwischen dem Händler und seinen Vorstufen. Ein besonderer Schwerpunkt dieses proaktiven Schnittstellenmanagements liegt in der kollaborativen Produktentwicklung.
Vichy-Karo Würfelförmiges, zweifarbiges Karo. Ganz typisch in Weiß mit Rot oder Blau oder pastellig in Weiß mit Rosé oder Hellblau. Andere Bezeichnung: Bauernkaro.
Viktorianisch Romantische, duftige und mit Spitzen verzierte Kleider und Blusen
Vintage-Optik Besondere Behandlungstechniken machen aus „Neu“ - „Alt“, erreichen die Optik von Secondhand-Ware. Auch authentischer Look wird hin und wieder als „Vintage-Look“ bezeichnet. Auch originale antike Stücke können gemeint sein.
Viskose Chemiefaser auf Zellulose-Basis. Dank angenehmer Trageeigenschaften weit verbreitet, entweder pur oder in Mischungen mit anderen Chemiefasern oder mit Naturfasern.
Visual Merchandising Bezeichnet das Gestalten der Verkaufsflächen (Layoutkonzept, Orientierungssystem, Warenträgerkonzept) und die Warenpräsentation.
Vlies Haarkleid des geschorenen Schafes oder in der Outdoor-Mode die wärmende Einlage zwischen Ober-und Futterstoff.
VMI Abk. für „Vendor-Managed Inventory“. Instrument zur Verbesserung der Logistikkette. Dabei ist es dem Lieferanten möglich auf die Lagerbestände des Kunden zuzugreifen. Der Lieferant ist dafür verantwortlich, die vorgegeben Lagerbestände aufrecht zu erhalten.
Voile Schleierartiges feines Gewebe, meist aus Baumwolle, aber auch aus Wollkammgarn (Wollvoile). Körniger Griff durch hart gedrehte Garne/Zwirne, knittert kaum.
Volant Rund geschnittene Stoffstreifen unterschiedlicher Breite werden ohne Einkräuselung an Ärmeln, Saumkanten, Ausschnitten etc. angesetzt. Durch die Schnittform fällt der Volant glockig. Steht für einen femininen romantischen Stil.
Vormusterung (VM) Sortimentsbezogene Veranstaltung, welche der Zusammenstellung des für die kommende Saison/ Geschäftsjahr zu listenden Sortiments aus dem Angebot des Lieferanten durch eine Vormusterungskommission (Zentraleinkauf, Merchandiser, Abteilungsleiter repräsentativer Filialen, ggf. auch Filialbetreuer) dient. Im Rahmen der Vormusterung werden Entscheidungen hinsichtlich des modularen Sortimentsaufbaus, der Sortimentszusammensetzung sowie der Sortimentsstruktur je zuvor definierten Geschäftstypen getroffen.
Vororder Bezeichnet Orders, die vor dem Beginn der für den georderten Artikel relevanten Saison platziert werden.
Vororder-Controlling Plan-/Ist-Vergleiche der vorgeorderten Einkaufsmengen und -werte, der Preislagenstrukturen, Artikelzahlen, Größenstrukturen, Lieferantenanteile.
Vororder-Quote Verhältnis des Vororderlimits in Stück und/oder Wert zum Gesamtlimit
Vorwärtsterminierung Ausgehend vom Planungszeitpunkt wird isoliert für jeden Auftrag die früheste Warenverfügbarkeit über die verschiedenen Stufen der Supply Chain bestimmt.
Walk Strick aus reiner Wolle, der durch Kochen „einläuft“. Der Strick verfilzt und somit schieben sich die Fasern dicht aneinander. Durch die Dichte entsteht eine hohe Strapazierfähigkeit. Im Vergleich: Als Loden wird verfilzter, gewebter Stoff bezeichnet.
Walken Wollstoffe bekommen durch mechanische, thermisch und chemische Behandlung eine verfilzte Optik.
Warehouse / Warehousing Die Lokation, in der die komplette Bandbreite der Aktivitäten eines Lagerstandortes realisiert werden: Vereinnahmung, Umschlag, Ein- und Auslagerung von Waren, Konfektionierung, Kommissionierung, Value Added Services und logistische Informationsverarbeitung.
Warenanfangsbestand Warenvorrat unmittelbar vor Beginn des Verkaufszeitraumes
Warencontrolling Oberbegriff für alle warenwirtschaftlichen Plan-/Ist-Vergleiche, z.B. Open-to-Buy-Controlling, KER, Vororder-Controlling.
Wareneingangskalkulation Die Wareneingangskalkulation ist i.d.R. als Aufschlag vom Einstandspreis zum originären Verkaufspreis definiert. Formelansatz: VK-Preis /( EK-Preis + Bezugskosten ) x 100 - 100; der in der Praxis üblicherweise verwendete Aufschlagsfaktor ergibt sich aus: ( WE-Kalkulation / 100 ) + 1.
Warengruppe Teilmenge der Warenklassifizierung: Zusammenschluss von Artikelgruppen mit gemeinsamen Merkmalen (z.B. T-Shirts Uni + Gemustert).
Warengruppenverarbeitung Vereinfachte Form der Bestandsführung. Im Gegensatz zur artikelgenauen Bestandsführung werden Zu- und Abgänge, sowohl wert- als auch mengenmäßig lediglich summarisch verbucht. Aufgrund der Methodik weist die Warengruppenverarbeitung entsprechende statistische Fehler auf.
Warenklassifizierung Kaskadischer Aufbau der Warenhierarchie; z.B. Artikel verdichten sich zur Artikelgruppe, diese zur Warengruppe, diese zur Hauptwarengruppe, diese zum Einkaufsressort/Abteilung, diese zum Unternehmen-Total. Eine signifikante Richtlinie für den Fashionhandel stellt der BTE-Warengruppenschlüssel dar.
Warenrohertrag Differenz zwischen Umsatz und Wareneinsatz abzüglich der Mehrwertsteuer. Sein Prozentanteil am Umsatz wird als erzielte Spanne bezeichnet.
Warenwirtschaftssystem Steht für den Teil von ERP-Systemen, die den warenwirtschaftlichen Teil der Wertschöpfungskette abbilden. Ein integriertes (synonym auch geschlossenes) WWS bildet den Warenfluss vom Einkauf bis zum Verkauf für jeden Artikel lückenlos ab, dies sowohl wert- wie auch stückmäßig.
Wassersäule Anhand der Wassersäule misst man den Grad der Wasserdichtigkeit bzw. die Dichte des Gewebes.
Die Wassersäule bestimmt den Druck, gemessen in Millimetern, bei dem das Material beginnt, Wasser durchzulassen. Liegt der Druck über 1.300 mm, ist das Kleidungsstück laut DIN-Norm wasserdicht, bei Werten zwischen 400 und 1300 ist das Textil lediglich Wasser abweisend.
Namhafte Hersteller von Outdoorbekleidung bezeichnen ihre Jacken erst ab 6.000 bis 10.000 mm als wasserdicht.
Wearable Electronics Textilien, in die Mikroelektronik-Systeme integriert sind, nennt man „Interactive Wear“ oder „Wearable Electronics“.
Webpelz Gewebtes Pelzimitat. Andere Bezeichnungen: Fun fur, Fake fur.
Werbebanner stellen eine Form der Online-Werbung dar, bei der ein Element auf einer Webseite mit einer Werbebotschaft versehen ist, die durch einen Link zur Webseite des Werbetreibenden führt.
Werbeerfolgskontrolle Überprüfung der Effizienz der eingesetzten Werbemittel und Medien mittels betriebswirtschaftlicher Kriterien.
Werbekostenzuschuss (WKZ) Geldbetrag, der Handelsunternehmen vom Hersteller für Werbezwecke überlassen wird. Der Werbekostenzuschuss dient dem Handel zur Finanzierung eigener Werbe- und Verkaufsförderungsmaßnahmen, bei denen die Produkte und Leistungen der betreffenden Hersteller besondere Beachtung finden.
Wertschöpfungskette Ganzheitliche Prozesskette von der Schnittstelle der Vorstufen über die Herstellung, der Planung, dem Einkauf, der Logistikkette bis hinein in die Filialen und deren Steuerung.
Wickelbluse/-shirt Bluse oder Shirt mit schärpenförmigen Schnittteilen. Diese werden übereinander gekreuzt und um die Taille gewickelt und fest gebunden. Diese Optik kann auch durch sich kreuzende und geknöpfte Vorder- und Rückenteile erreicht werden.
Wickelkleid Kleid mit breitem Überschlag vorn oder an der Seite, wird durch Bänder oder Gürtel geschlossen.
Windchill- Effekt Wenn die gefühlte Temperatur niedriger ist als die tatsächliche Außentemperatur.
Weht ein Wind, hat dies Einfluss auf den Bekleidungskomfort. Der Körper kühlt aus, weil die Temperatur viel kälter empfunden wird, als sie tatsächlich ist.
   Wind                    Außentemperatur           gefühlte Temperatur
   0  km/Std.            10 Grad Celsius                 10 Grad Celsius
 30 km/Std.             10 Grad Celsius                   1 Grad Celsius
 50 km/Std.             10 Grad Celsius                 - 2 Grad Celsius
Sicheren Schutz vor dem Windchill-Effekt bieten alle winddichten Materialien, die das Garantieversprechen haben, 100 % winddicht zu sein.
Qualitativ hochwertige Jacken und Pullover mit dem Windbreak-Effekt sind hoch atmungsaktiv. Sie eignen sind als wärmende Zwischenschicht im Bekleidungssystem oder auch als Außenschicht, wenn es nicht feucht wird.
Wirtschaftszonen Wirtschaftszonen bestehen in der Regel aus Staaten, die durch ein Freihandelsabkommen verbunden oder Mitglied einer Zollunion sind. Nicht alle Wirtschaftszonen verfolgen dieselben Ziele oder weisen denselben Integrationsstand zwischen den Mitgliedstaaten auf. Dennoch sind sie alle nach dem Konzept entworfen, den freien Warenverkehr zwischen den Mitgliedsstaaten der Wirtschaftszone zu fördern, indem für diesen internen Handel geringe oder überhaupt keine Zollabgaben erhoben werden.
WLAN Wireless LAN, Drahtloses Funknetzwerk. Wird als Erweiterung verkabelter LANs eingesetzt. Derzeit beträgt die max. Datenübertragungsrate 11 Mbit/s.
Workerhose/-Stil Hose aus derben Baumwollstoffen im Stil von Arbeitshosen mit vielen Taschen (siehe Cargo Pants).
Workwear Bekleidung im Stil von Arbeitsbekleidung mit funktionellen Details, oft auch aus derberen Stoffen.
XML Abk. für „eXtensible Markup Language“. Weitverbreitete Standardsprache zur Informationsverbreitung im Intra-/Internet und zwischen Applikationen, basierend auf HTML. Entscheidend ist hier die Trennung zwischen Inhalt einerseits sowie Formatierungen und Layout andererseits.
XYZ-Artikel Artikel eines Sortiments werden nach Absatzschwankungen klassifiziert: (X-Artikel) Absatz relativ konstant, (Y-Artikel) Absatz unterliegt stärkeren Schwankungen, (Z-Artikel) Absatz völlig unregelmäßig, sporadisch
ZADAT Abk. für Zollanmeldung auf Datenträger. Eine Sammelzollanmeldung, die per Diskette oder DFÜ an die zuständige Oberfinanzdirektion übermittelt und dort ausgewertet wird. Das ZADAT-Verfahren wird im Zuge der Einführung von ATLAS eingestellt.
Zentrallagerlogistik Teilprozess der logistischen Kette mit den Funktionen des Wareneingangs, der Lagerung, der Kommissionierung und der Filialverteilung.
Zertifizierung Bescheinigtes Ergebnis einer positiven Überprüfung durch ein unabhängiges akkreditiertes Unternehmen (z.B. TÜV).
Zigarettenhose Schmale, gerade Hose, meist mit Bügelfalten.
Zipper Andere Bezeichnung für Reißverschluss
Zolllager Lagerung von unverzollten Waren unter amtlichem Zollverschluss.
Zopfmuster Musterung bei Strick mit sich überkreuzenden Maschenstäbchen. Sie entstehen, indem ausgewählte Maschen auf den Strickmaschinen auf eine andere Nadel umgehängt werden.
Zwiebelprinzip Das Schichten- oder Zwiebelprinzip ist das Bekleidungssystem.
Gemeint ist damit, wenn zwei oder drei Bekleidungsschichten übereinander getragen werden: Unterwäsche, Hemd/Fleece, Jacke.
Ein guter Tragekomfort kann bei Funktionstextilien nur erreicht werden, wenn die einzelnen Teile, die man übereinander trägt, funktionell harmonieren, also vor allem Atmungsaktivität bieten. Diese wird eingeschränkt, wenn man z.B. ein normales Baumwoll-T-Shirt unter einer Funktionsjacke trägt oder eine Funktionsunterwäsche unter Baumwollbekleidung. Kommt man ins Schwitzen, kann der Schweiß als Wasserdampf nicht verdunsten.
Das klassische Schichten- oder Zwiebelprinzip ist heute nur noch dann zu empfehlen, wenn man extreme Wetterbedingungen erwartet.
Die erste Bekleidungsschicht ist die Funktionsunterwäsche, die atmungsaktiv sowie klimaregulierend ist. Sie transportiert den Schweiß von der Haut weg an die darüber liegende Mittelschicht (Shirts/Hemden/Blusen). Diese leitet den Schweiß weiter und sorgt zudem für Wärmeisolierung bei einem geringen Stoffgewicht. Ein optimales Körperklima erhält man mit der äußeren Schicht (Jacke). Hier werden vor allem Materialien verwendet, die eine hohe Atmungsaktivität aufweisen und wind- sowie wasserabweisend sind.
Mit der Einführung von Soft Shells ist es gelungen, Kleidung zu schaffen, die die zweite und dritte Schicht miteinander verknüpft.
Zyklam (gr.-lat: lilarot) Bezeichnung für einen Farbton, der einem dunklen Pink bzw. einem rotstichigen Violett entspricht.